OVA
Beschreibung
Nana ist eine junge Diclonius, bekannt als Nummer Sieben oder Silpelit Nummer sieben. Anders als die meisten Diclonius-Säuglinge wurde sie bei der Geburt nicht eingeschläfert, sondern am Leben gelassen und im Diclonius-Forschungsinstitut Experimenten unterzogen. Sie hat das Aussehen einer jungen Teenagerin von etwa zwölf bis vierzehn Jahren, aber aufgrund der beschleunigten Alterung der Silpelits ist ihr tatsächliches Alter ungefähr sechs Jahre. Ihr Name, Nana, ist das japanische Wort für die Zahl Sieben, die Bezeichnung, die sie in der Einrichtung erhielt.

Ihr Hintergrund ist geprägt von der ungewöhnlichen Freundlichkeit, die sie von Kurama, dem leitenden Forscher des Instituts, erfuhr. Kurama behandelte sie wie eine Ersatztochter, und sie begann, ihn Papa zu nennen. Unter seiner Anleitung lernte sie, dass ihre telekinetischen Vektoren niemals dazu verwendet werden sollten, Menschen zu schaden. Diese fürsorgliche Beziehung verlieh Nana eine grundlegend sanfte und einfühlsame Persönlichkeit, was sie zu einem starken Kontrast zu anderen Diclonius macht, die aufgrund von Misshandlung oft gewalttätig werden.

Nanas Hauptmotivation ist es, Kuramas Anerkennung zu gewinnen und diejenigen zu beschützen, die ihr am Herzen liegen. Dieser Wunsch treibt sie dazu, Risiken einzugehen, wie zum Beispiel, als Kurama sie aussandte, um die entkommene Diclonius Lucy aufzuspüren. Anstatt Lucy nur zu verfolgen und auf Verstärkung zu warten, versuchte Nana, Lucy selbst zu fangen, in der Hoffnung, Kurama zu beeindrucken. Die Konfrontation endete katastrophal: Lucy verstümmelte Nana brutal und riss ihr alle Gliedmaßen ab. Kurama griff ein und rettete ihr Leben, indem er sich den Anordnungen widersetzte, sie einzuschläfern. Er versorgte sie mit künstlichen Gliedmaßen, die sie mit ihren Vektoren steuern kann, sowie mit einer großen Summe Geld und ließ sie frei.

In die Welt hinausgestoßen mit wenig Verständnis für die menschliche Gesellschaft, hatte Nana zunächst Schwierigkeiten. Sie verbrannte einen Teil des Geldes, um sich zu wärmen, ohne seinen Wert zu erkennen, bis sie die junge Ausreißerin Mayu traf, die ihr den Alltag beibrachte. Nach ihrer Genesung stand Nana schließlich erneut Lucy gegenüber, diesmal traf sie auf Lucys kindliche Alternativpersönlichkeit Nyu.

Nanas Persönlichkeit ist freundlich, nett und mitfühlend, obwohl sie gelegentlich in tranceartige Zustände verfällt, in denen sie kalt und ernst wird, was an Lucys Standardverhalten erinnert. Sie wird von einem starken Verlangen angetrieben, nützlich zu sein und andere zu beschützen, wobei sie oft deren Bedürfnisse über ihre eigenen stellt. Trotz ihres sanften Wesens besitzt sie bemerkenswerte Fähigkeiten. Sie kann vier unsichtbare telekinetische Vektoren manifestieren, die sich bis zu drei Meter erstrecken, was ihr eine größere Reichweite als Lucy verleiht. Sie kann diese Vektoren nutzen, um Objekte zu manipulieren, ihre Prothesen zu steuern und diese Gliedmaßen sogar wie Projektile zu werfen. Eine einzigartige Fähigkeit ist, dass sie vorübergehend die Vektoren anderer Diclonius deaktivieren kann, indem sie ihre Vektoren durch deren Zirbeldrüse lenkt. Allerdings schränken ihr fehlender Tötungsinstinkt und ihre Empathie ihre Kampfeffektivität ein; ihr fehlen Lucys rohe Stärke und Bereitschaft, Schaden zuzufügen.

Ihre Rolle in der Geschichte ist es, als moralischer Gegenpol zu Lucy zu dienen und zu zeigen, dass Diclonius nicht von Natur aus mörderisch sind. Nanas Entwicklung zeichnet ihren Weg von einem Laborobjekt, das vollständig von Kurama abhängig war, zu einer unabhängigen Person nach, die lernt, sich in der menschlichen Gesellschaft zurechtzufinden und Bindungen zu anderen aufzubauen. Sie wird Teil der kleinen Gruppe um Kouta und Yuka, und ihre Anwesenheit unterstreicht das Thema, dass Umgebung und Mitgefühl die Natur eines Diclonius prägen können. Zu ihren wichtigsten Beziehungen gehören ihre tiefe Vaterfigur-Bindung zu Kurama, ihre konfliktreiche Rivalität mit Lucy und ihre Freundschaft mit Mayu, die ihr hilft, sich an die Außenwelt anzupassen.
Besetzung