TV-Serie
Beschreibung
Ceres ist eine zentrale Figur der Erzählung, eingeführt als eine überaus mächtige Himmelsjungfrau oder Tennyo aus der antiken Mythologie. Ihr Hintergrund ist von Tragödie und Verrat geprägt; sie zögerte einst, einen Menschen namens Mikagi zu heiraten, der zum Gründer der Mikage-Familie werden sollte. Die entscheidende Tat des Verrats, die ihre Existenz prägte, war Mikagis Diebstahl ihres Hagoromo, ihres Himmelsgewandes. Ohne dieses Gewand wurde Ceres die Fähigkeit genommen, in ihre himmlische Heimat zurückzukehren, was sie zwang, auf der Erde zu bleiben. Dieses Ereignis verfluchte sie mit einer tiefsitzenden Wut, und es wird prophezeit, dass sie eines Tages die gesamte Mikage-Blutlinie als Vergeltung für das erlittene Leid auslöschen wird.

Ceres' Persönlichkeit ist eine volatile Mischung aus uralter Wut und tiefer Trauer, eine direkte Folge ihrer traumatischen Vergangenheit. Sie wird oft als rachsüchtig und kalt wahrgenommen, getrieben von dem einzigen Bedürfnis, die Nachkommen des Mannes zu bestrafen, der ihr Unrecht getan hat. Dennoch zeigen sich seltene Momente einer mitfühlenderen und sanfteren Natur, was darauf hindeutet, dass ihre Kernidentität nicht ausschließlich von Rache bestimmt wird. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür ist, als sie die Kontrolle über den Körper ihres Wirts übernimmt, um einem kranken, rollstuhlgebundenen Jungen namens Shouta das Fliegen zu ermöglichen, und dies ohne Hintergedanken, nur aus Freundlichkeit tut.

Ceres' Hauptmotivation ist die Wiedererlangung ihres gestohlenen Himmelsgewandes. Nur durch die Rückgewinnung dieses Teils ihrer selbst kann sie ihre wahre Gestalt und volle Kraft wiedererlangen und endlich das irdische Reich verlassen. Diese Suche ist mit ihrer Wut verflochten, da das Gewand ein Symbol ihrer Gefangenschaft und ihres Verlustes ist. Sie sucht einen Weg, in den Himmel zurückzukehren, und ihre Zusammenarbeit mit der menschlichen Protagonistin Aya Mikage ist von diesem Ziel abhängig. Aya, eine direkte Nachfahrin von Ceres, dient als Medium, durch das sich Ceres' Geist in der modernen Welt manifestieren kann. Ceres tritt hervor, wenn Aya extremen Stress oder Wut erlebt, und übernimmt ihren Geist und Körper. Die zentrale Dynamik der Geschichte ist das schwierige Zusammenleben zwischen Ceres und Aya, während Aya darum kämpft, den Einfluss der Himmelsjungfrau zu kontrollieren, und ein verzweifeltes Versprechen gibt, das Gewand zu finden, im Austausch dafür, dass Ceres ihre Familie, insbesondere ihren Zwillingsbruder Aki, verschont.

Wichtige Beziehungen definieren Ceres' Rolle in der Geschichte und ihre Entwicklung. Ihre Bindung zu Aya ist eine angespannte Koexistenz, bei der zwei unterschiedliche Seelen einen Körper teilen, jede um Kontrolle kämpft und unterschiedliche Ziele verfolgt. Ihre Beziehung zu ihrem ehemaligen Ehemann, dessen Geist ihren Nachkommen Aki besitzt, ist von bitterer Feindschaft geprägt; er repräsentiert die Quelle ihrer jahrhundertelangen Gefangenschaft und ihres Leidens. Darüber hinaus hat Ceres eine tiefe, indirekte Verbindung zur Figur Toya. Es wird enthüllt, dass Toya kein normaler Mensch ist, sondern durch die Kraft von Ceres' eigenem Himmelsgewand, dem Hagoromo, erschaffen wurde, das sich über Jahrtausende zu einem lebenden humanoiden Organismus entwickelte, der dazu bestimmt war, sich wieder mit ihr zu vereinen. Dies macht Toya untrennbar mit Ceres' Suche nach Ganzheit und ihrem Vermächtnis verbunden.

Als Himmelsjungfrau besitzt Ceres eine Vielzahl übernatürlicher Fähigkeiten, die sich manifestieren, wenn sie die Kontrolle übernimmt. Diese Kräfte sind gewaltig und umfassen die Fähigkeit zum freien Flug, Teleportation, Telepathie und starke Telekinese. Sie kann zerstörerische Stöße rosa Himmelsenergie aus ihren Händen projizieren und undurchdringliche Schilde oder Barrieren aus derselben Energie erschaffen. Weitere bemerkenswerte Fähigkeiten sind übermenschliche Geschwindigkeit und Vorahnung, was ihren Status als Wesen von immenser und furchterregender Macht festigt, das die Mikage-Familie sowohl fürchtet als auch auszunutzen sucht.
Besetzung