TV-Serie
Beschreibung
Georgie, in manchen Adaptionen auch Barbara genannt, ist die zentrale Figur dieser Geschichte, die im Australien des 19. Jahrhunderts spielt. Sie wird als junges Mädchen eingeführt, das glücklich auf einer Farm mit ihren beiden Brüdern Abel und Arturo sowie ihren Eltern lebt. Schon in jungen Jahren unterscheidet sich Georgie äußerlich deutlich von ihren Brüdern: Sie hat blondes Haar und grüne Augen, eine körperliche Besonderheit, die auf ihre geheimnisvolle Herkunft hindeutet. Ihre Persönlichkeit als Kind ist geprägt von Fröhlichkeit, Aufgeschlossenheit, Energie und einer gewissen Verspieltheit; sie spielt gern auf den Feldern und lässt ihre Brüder nach ihr suchen. Ein bedeutender Gegenstand aus ihrer Vergangenheit ist ein goldenes Armband, das sie beim Spielen zunächst als störend empfindet, dem sie aber später verspricht, es immer zu tragen, nachdem sie es beinahe verloren hätte.

Der Verlauf von Georgies Leben wird durch eine Reihe von Familientragödien dramatisch verändert. Ihr Vater stirbt an den Verletzungen, die er sich zuzieht, als er versucht, sie während einer Flut zu retten – ein Ereignis, für das ihre Mutter sie zu Unrecht verantwortlich macht. Nach diesem Verlust kämpft die Familie darum, die Farm zu erhalten. Mit der Zeit wird immer deutlicher, dass Georgie nicht die leibliche Schwester von Abel und Arturo ist. Ein reisender Maler bemerkt als Erster ihren auffälligen körperlichen Unterschied, und das Geheimnis ihrer Adoption kommt allmählich ans Licht. Schließlich erfährt sie, dass sie ein von der Familie aufgenommenes Waisenkind ist und dass ihr leiblicher Vater ein aus England deportierter Verbrecher war, während ihre leibliche Mutter verstorben ist. Die Enthüllung, dass sie nicht blutsverwandt mit ihren Brüdern ist, fällt mit der Entwicklung romantischer Gefühle von Abel und Arturo für sie zusammen – eine Veränderung, die ihre Mutter bemerkt und zutiefst missbilligt, was das Verhältnis zu Georgie weiter belastet.

Getrieben von dem Wunsch, ihre wahre Identität zu entdecken und sich mit ihrer ersten großen Liebe wiederzuvereinen – einem jungen britischen Adligen namens Lowell, den sie in Australien kennengelernt hat – reist Georgie nach London. Ihre Reise wird von einer komplexen Dreiecksbeziehung überschattet, da ihre Adoptivbrüder Abel und Arturo ihr nach England folgen, getrieben von ihren eigenen ungelösten Gefühlen für sie. In London verwickelt sie sich in die aristokratische Welt, die sowohl voller Luxus als auch gefährlicher Intrigen ist, darunter ein Komplott, das die Königin bedroht. Auf ihrem Weg erfährt sie sowohl Freundlichkeit als auch Grausamkeit der Welt, während sie Lowell sucht, der trotz seiner Liebe zu ihr zögert, seine gesellschaftliche Stellung aufzugeben.

Georgies wichtigste Beziehungen sind die treibende Kraft der Erzählung. Ihr Verhältnis zu ihrer Adoptivmutter ist geprägt von ständiger Ablehnung und Schuldzuweisungen, während sich ihre Bindung zu ihren Adoptivbrüdern von kindlichem Spiel und Schutz zu einer komplizierteren, romantischen Spannung entwickelt. Die Brüder selbst verkörpern verschiedene Formen dieser Zuneigung: Abel ist besitzergreifender, Arturo zurückhaltender und bereit, seine eigenen Gefühle zu opfern. Ihre Schlüsselbeziehung zu Lowell stellt ihr romantisches Ideal und eine Verbindung zu ihrer eigenen Vergangenheit dar, bringt aber auch die praktischen Hindernisse von Klasse und Ehrgeiz mit sich. Was ihre Fähigkeiten betrifft, besitzt Georgie keine übermenschlichen oder außergewöhnlichen Kräfte; ihre bemerkenswerten Eigenschaften sind ihre Widerstandsfähigkeit, ihre fröhliche Art angesichts von Widrigkeiten und ihr entschlossener Geist, der sie dazu treibt, ihr Zuhause zu verlassen und über den Ozean zu reisen, um ihre Vergangenheit zu ergründen und ihrer Liebe nachzujagen. Ihre Entwicklung zeigt ihren Wandel von einem unbeschwerten, verspielten Mädchen zu einer jungen Frau, die gezwungen ist, sich den schmerzhaften Wahrheiten ihrer Herkunft, den komplexen Gefühlen der Menschen um sie herum und den schwierigen Entscheidungen zu stellen, die nötig sind, um ihre eigene Zukunft aufzubauen.