TV-Serie
Beschreibung
Koya ist eine Figur aus Die Zwölf Königreiche. Er wurde als kleines Kind von seiner verarmten Mutter ausgesetzt und von einem Yōma namens Ookii-no aufgezogen, was „Großer“ bedeutet, der ihn wiederum Chiisai-no, also „Kleiner“, nannte. In seiner Jugend traf er Rokuta, den Kirin von En, der ihm den Namen Kouya gab, was „Mitternacht“ bedeutet, nach der Stunde ihrer Begegnung. Da er seinen ursprünglichen Namen vergessen hatte, schätzte er diese neue Identität und begann, seinen Yōma-Gefährten Rokuta zu nennen, um die Freundschaft zu ehren. Aus Sehnsucht nach einem friedlichen Land und in der Hoffnung, seine Mutter zu finden, träumte Koya davon, nach Hourai zu reisen. Später traf er Atsuyu, den Gouverneur von Ens Baku-Provinz, der ihm Unterkunft und Bildung im Austausch für seine Loyalität anbot und ihn in eine Verschwörung zum Sturz von König Shouryuu von En verwickelte. In dieser Zeit wurde Koya kalt und sadistisch und ließ regelmäßig seinen Dämonenvogel Gefangene, Soldaten und Diener verschlingen, die ihm missfielen. Nachdem die Rebellion niedergeschlagen worden war, verließ er En und wandelte sein Leben, indem er Kenroushin-kun wurde, ein himmlischer Weiser, der damit betraut war, Reisende zu beschützen, die durch das gefährliche Gelbe Meer reisen. In dieser Rolle wartete er darauf, dass Shouryuu sein Versprechen einlöste, einen sicheren Hafen zu schaffen, in dem er und Ookii-no in Frieden leben konnten. Koyas Persönlichkeit ist geprägt von einem tiefsitzenden Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Identität, verzerrt durch Isolation und Machthunger, bevor er schließlich nach Sühne sucht. Seine bedeutendste Fähigkeit ist seine dauerhafte Bindung zu dem großen Yōma Ookii-no, einem Geschöpf, das er befehligt und mit dem er eine lebenslange Partnerschaft teilt. Letztendlich dient Koya als beschützende Figur, die sein angesammeltes Wissen über die Wildnis und seine spirituelle Autorität nutzt, um andere zu führen und zu beschützen.
Besetzung