TV-Serie
Beschreibung
Nanami Shinonome beginnt als menschliche Schülerin, die als Schulsprecherin an der Schule fungiert, die später zum Schauplatz des Vampirbundes wird. Sie hat eine strenge, nüchterne Art und lehnt die Idee, dass Vampire die Schule besuchen, zunächst ab, da sie alle für böse hält. Ihr Hintergrund ist der einer engagierten menschlichen Schülerin mit einem starken Sinn für Ordnung und einem Misstrauen gegenüber dem Übernatürlichen. Nanamis Persönlichkeit ist geprägt von einer starren, prinzipientreuen Fassade und einer verborgenen Verletzlichkeit. Ihre Motivationen werden größtenteils von ihren tiefen, geheimen Gefühlen für Yuzuru, ihren Nachbarn von nebenan, und später von ihrem Kampf, die mächtigen Emotionen zu kontrollieren, die mit dem Vampirismus einhergehen, bestimmt.

Ihre Rolle in der Geschichte ändert sich dramatisch, nachdem sie eines Nachts, als sie spät in der Schule bleibt, von Vampiren angegriffen wird. Sie wird gewaltsam in einen Vampir verwandelt und gerät durch die Meister-Diener-Bindung, die der Verwandlung innewohnt, unter den Einfluss feindlicher Vampire. Zunächst dient sie der Opposition, selbst nach dem Tod ihres Meisters, und handelt unter Zwang, weil ihre geheime Liebe zu Yuzuru als Druckmittel gegen sie eingesetzt wird. Als neuer Vampir kann sie ihre gesteigerte Gier nicht kontrollieren, was zu einer gewalttätigen und traumatischen Begegnung führt, bei der sie Yuzuru fast vergewaltigt. Dieses Ereignis erzwingt eine Konfrontation zwischen ihnen.

Nanamis wichtigste Beziehung ist die zu Yuzuru, dem kleinen Jungen, den sie heimlich geliebt hat. Ihre Bindung ist zentral für ihren Handlungsbogen: Nachdem sie von ihren Vampirinstinkten überwältigt wurde, wird sie von Yuzuru zur Rede gestellt, der gesteht, dass er sie ebenfalls liebt. Er lässt sich freiwillig von ihr in einen Vampir verwandeln, damit sie gemeinsam im Bund leben können. Ihre Entwicklung verläuft von einer voreingenommenen menschlichen Schülerin zu einer kämpfenden neuen Vampirin, die lernen muss, ihre intensiven neuen Emotionen zu bewältigen, und schließlich zu einer versöhnten Person, die ihre Rolle als Schulsprecherin zurückerlangt. In Zusatzmaterial wird auch gezeigt, dass sie eine von Minas Dienstmädchen geworden ist, was auf eine vollständige Integration in den Vampirhof hindeutet.

Als Vampir erhält Nanami die Standardfähigkeiten derer, die in diesem Setting verwandelt wurden: verbesserte körperliche Stärke, Geschwindigkeit und Regenerationsfähigkeiten, zusammen mit der starken emotionalen Verstärkung, die Vampire anfällig für gewalttätige und sexuelle Triebe macht. Sie ist bekannt für ihr sehr scharfes Auge für Details, ein Talent, das sie aus ihrem menschlichen Leben bewahrt hat. Ihre anfängliche Unfähigkeit, ihren vampirischen Hunger und ihre Gier zu kontrollieren, prägt ihren frühen Kampf, und ihre Charakterentwicklung konzentriert sich darauf, diese Kräfte zusammen mit ihrer wiederhergestellten Menschlichkeit zu beherrschen.