TV-Serie
Beschreibung
Celsia Marie Claire ist eine Elfenpriesterin, die widerwillig zur Führerin und Verbündeten einer Gruppe von Menschen wird, die aus Japan in ihre magische Welt versetzt wurden. Anfangs wird sie als mächtige Figur innerhalb der Elfengesellschaft eingeführt, doch ihr Leben nimmt eine chaotische Wendung, als sie versucht, die drei Menschen zurück in ihre Heimat zu schicken. Während des Wirkens dieses Rückkehrzaubers verliert sie ihre Konzentration, wodurch der Zauber in Fragmente zersplittert, die über das Land verstreut werden und sich auf die Haut verschiedener Elfen einprägen. Dieses Scheitern dient als zentraler Konflikt der Geschichte und bindet ihr Schicksal an das der Menschen, bis der Zauber wiederhergestellt werden kann.

Ihre Persönlichkeit ist ein Studienobjekt der Gegensätze. Einerseits versucht sie, sich als besonnene und reife Anführerin zu präsentieren, doch diese Fassade bröckelt häufig, besonders im Umgang mit dem Kampfkünstler Junpei. Ihre Beziehung ist von ständigem Gezänk und öffentlichen Konflikten geprägt, da sie durch sein unhöfliches und taktloses Verhalten leicht provoziert wird. Trotzdem offenbaren ihre Handlungen eine tief verwurzelte Entschlossenheit, die Menschen nach Hause zu bringen, nicht nur um ihre Welt vor dem Chaos zu retten, das sie unweigerlich verursachen, sondern auch, weil sie heimlich romantische Gefühle für Junpei hegt, die sie durch ihre kämpferischen Interaktionen vehement leugnet. Andere Beschreibungen charakterisieren sie als ein wenig psychotisch, ein Zug, der aus dem immensen Stress und der Demütigung ihrer Situation erwächst.

Celsias Rolle in der Geschichte ist die der magischen Expertin und des primären Mittels zur Wiederbeschaffung der verlorenen Zauberfragmente. Während die Menschengruppe in einem Panzer reist und rohe Gewalt anwendet, um Elfen zu lokalisieren, ist es Celsia, die die Fähigkeit besitzt, die Zauberfragmente von der Haut anderer Elfen auf ihren eigenen Körper zu übertragen. Dieser Prozess ist nicht ohne erhebliche persönliche Kosten. Da sie die Fragmente persönlich extrahiert, werden sie gespalten oder bleiben an ihr haften. Dieser Mechanismus führt zu ihren bemerkenswertesten und unglücklichsten Missgeschicken: dem Gefangensein in Tiergestalten. Nach einer freiwilligen Verwandlung in einen Hund, den sie Pochi nennt, um der Gruppe zu helfen, birgt sie in diesem Zustand ein Fragment, was sie für einen beträchtlichen Zeitraum in der Hundegestalt einsperrt. Später erleidet sie ein ähnliches Schicksal und bleibt aufgrund eines magischen Fluchs im Körper eines kleinen Pandabären stecken. Ihre Reise ist daher von einem ständigen Verlust an Würde geprägt, während sie diese bizarren Verwandlungen erträgt und versucht, ihre Autorität zu wahren.

Ihre wichtigsten Beziehungen drehen sich um die drei Menschen. Mit der Schauspielerin Airi und der Militärenthusiastin Ritsuko unterhält sie eine funktionale, wenn auch oft verzweifelte Allianz. Ihre Verbindung zu Junpei ist jedoch der emotionale Kern ihrer Charakterentwicklung, die von reiner Feindseligkeit zu einer widerwilligen, unausgesprochenen Zuneigung übergeht. Ihr Ansehen in ihrer eigenen Gemeinschaft wird ebenfalls angespannt, da ihr Bündnis mit den störenden Menschen dazu führt, dass sie von Elfenbehörden verfolgt wird, die ihre Methoden missbilligen, insbesondere das erzwungene Entkleiden anderer Elfen, um nach Zauberfragmenten zu suchen. Letztendlich entwickelt sich Celsia von einer gefassten Priesterin, deren einziger Fehler eine Quest auslöst, zu einer stets aufgeregten, aber widerstandsfähigen Begleiterin, deren magische Fähigkeiten und persönliche Opfer für jede Hoffnung auf Lösung der Krise unerlässlich sind.