TV-Serie
Beschreibung
Haruka Shigi ist ein Nebencharakter und ein Ashikabi, ein Mensch mit der Fähigkeit, einen Vertrag mit übermächtigen Wesen namens Sekirei zu schließen. Er ist ein junger Mann von durchschnittlicher Größe und schlanker Statur, 166 Zentimeter groß und 54 Kilogramm schwer. Er hat struppiges braunes Haar, das bis zum Hals reicht, und grüne Augen. Meistens trägt er legere Kleidung wie ein weißes Hemd und eine blaue Jeans, manchmal mit einer blauen Jacke. Er ist zwanzig Jahre alt und wurde am 9. August geboren. In seinem Privatleben ist Shigi ein Ronin, ein Student, der die Aufnahmeprüfungen für die Universität nicht bestanden hat und für einen erneuten Versuch lernt. In dieser Hinsicht teilt er eine tiefe Gemeinsamkeit mit dem Protagonisten Minato Sahashi, da beide zweimal durch die Aufnahmeprüfung der Shinto-Teito-Universität gefallen sind und sich auf einen dritten Versuch vorbereiten. Diese gemeinsame Erfahrung führt dazu, dass Minato Shigi scherzhaft als seinen Seelenverwandten bezeichnet, und sie ist die Grundlage für eine langanhaltende und loyale Freundschaft zwischen den beiden Männern.

Was die Persönlichkeit betrifft, ist Shigi im Allgemeinen umgänglich und freundlich, aber er hat ein hitziges Temperament. Er lässt sich leicht von herablassenden Bemerkungen anderer reizen, wie zum Beispiel denen des Ashikabi Seo Kaoru. Darüber hinaus wird er äußerst beschützend und wütend, wenn er einen Angriff auf jemanden wahrnimmt, der ihm am Herzen liegt, zum Beispiel wenn eine Sekirei namens Benitsubasa Minato schlecht behandelt. Diese feurige und defensive Natur zeigt sich am deutlichsten in seiner Beziehung zu seiner eigenen Sekirei, einer jungen Frau namens Kuno. Shigi beklagt oft seine Situation und vergleicht Kuno ungünstig mit anderen, kampffähigeren Sekirei. Diese Bemerkungen entspringen jedoch keiner Bosheit oder mangelnder Zuneigung. In Wahrheit liebt er Kuno zutiefst und ist ihr gegenüber absolut ergeben. Seine Hauptmotivation während seines Auftretens in der Geschichte ist es, ihre Sicherheit zu gewährleisten, obwohl sie nur sehr wenig nützliche Kampffähigkeiten besitzt. Getrieben von dem Wunsch, sie zu verteidigen, beschließt Shigi, sich aus dem Sekirei-Plan, einem gefährlichen Battle Royale, zurückzuziehen, indem er aus der Stadt Tokio flieht, bevor die überwachende Organisation des Projekts, MBI, sie aufhalten kann. Zu diesem Zweck sucht und erhält er Hilfe von seinen Freunden Minato und Seo, um einen Fluchtplan zu entwickeln.

Shigis Rolle in der Erzählung dreht sich um diesen großen Fluchtversuch. Er wohnt im selben Apartmentkomplex, in dem Minato zuvor lebte, was ihre Verbindung weiter festigt. Die Schlüsselbeziehung in seinem Leben ist zweifellos die zu Kuno, um die er sich aufgrund ihrer Verletzlichkeit ständig sorgt. Seine Liebe zu ihr ist nicht an ihre Stärke gebunden, und er beweist seinen Mut, indem er sich zwischen sie und weitaus mächtigere Gegner stellt, darunter Mitglieder der gefürchteten Disziplinareinheit, die zu den stärksten Sekirei der Stadt gehören. Mit einer von Seo entwickelten Strategie versuchen Shigi und Kuno, eine unbewachte Eisenbahnbrücke am nördlichen Stadtrand zu überqueren. Die Flucht ist nervenaufreibend, und obwohl ihnen zwei Mitglieder der Disziplinareinheit den Weg versperren, können sie Tokio schließlich mit etwas Hilfe erfolgreich verlassen. Dieser Akt des Widerstands hat Konsequenzen, da seine erfolgreiche Flucht später zu einem bekannten Vorfall wird, der zu einer noch strengeren Grenzüberwachung für andere führt. Shigis persönliche Entwicklung zeigt einen deutlichen Wandel von einem frustrierten und ängstlichen Ashikabi, der sich vor dem Kampf verstecken will, zu jemandem, der mutige, entschlossene Maßnahmen ergreift, um ein neues Leben für sich und die Frau, die er liebt, zu schaffen. Er und Kuno schicken später einen Brief aus ihrem neuen Leben, der zeigt, dass sie den Sekirei-Plan erfolgreich hinter sich gelassen haben. Er selbst besitzt keine Kampffähigkeiten, da Ashikabi in der Regel gewöhnliche Menschen sind. Stattdessen ist sein bemerkenswertes Merkmal sein unerschütterlicher Wille, seinen Partner zu beschützen – eine Form von Mut, die es ihm erlaubt, überwältigender Gefahr zu trotzen, ohne über physische Kraft zu verfügen.