TV-Serie
Beschreibung
Takeru Nekome ist ein Nebencharakter im Anime Den-noh Coil, ein etwa elfjähriger Junge, den Yasako während ihrer Zeit in Daikoku City kennenlernt. Er ist der jüngere Bruder von Sousuke Nekome, einem früheren Bekannten von Megabaa, der zu einem zentralen Antagonisten der Serie wird. Takeru tritt zunächst als Tyrann auf, insbesondere gegenüber Isako, die er gnadenlos quält. Sein Verhalten ist teils durch Eifersucht und teils durch Loyalität zu seinem älteren Bruder motiviert, in dessen Machenschaften er zunächst hineingezogen wird. Im Laufe der Geschichte entwickelt Takeru jedoch eine Zuneigung zu Yasako und findet sich zwischen der Rache seines Bruders und seinem eigenen Wunsch, sie zu beschützen, hin- und hergerissen.

Takerus Hintergrund umfasst den Verlust seines Vaters unter Umständen, die mit der erweiterten Realitätstechnologie zusammenhängen, die Daikoku durchdringt. Dieser Verlust hat bei ihm ein Gefühl der Entfremdung und anhaltende Bitterkeit hinterlassen. Er leidet zudem an einer chronischen Krankheit, die regelmäßige Medikamente und ärztliche Kontrollen erfordert, was die Last, die er trägt, noch verstärkt. Trotz dieser Widrigkeiten ist Takeru widerstandsfähig und entschlossen. Er ist ein erfahrener Hacker, der sich mühelos in der erweiterten Realitätslandschaft zurechtfindet und deren Werkzeuge zur Problemlösung einsetzt. Seine praktische, analytische Art macht ihn zu einem wertvollen Problemlöser, wenn er seine Fähigkeiten einsetzt.

Im Verlauf der Serie durchläuft Takeru eine bedeutende Entwicklung. Er beginnt als ein zerrissenes Kind, das aus fehlgeleiteter Loyalität handelt, wird aber allmählich von den rachsüchtigen Zielen seines Bruders desillusioniert. Seine Beziehung zu Yasako dient als Katalysator für Veränderung und ermutigt ihn, sich Sousukes Einfluss zu entziehen. Am Ende der Serie arbeitet er aktiv gegen die Pläne seines Bruders und trägt gemeinsam mit Megabaa und den anderen Kindern zu Sousukes Niederlage bei. Takerus Weg von einer antagonistischen Figur zu jemandem, der zu Empathie und eigenständigen moralischen Entscheidungen fähig ist, kennzeichnet sein Wachstum als Charakter.