TV-Serie
Beschreibung
Mao Kisaragi ist eine Vollstreckerin, die der ersten Abteilung der Kriminalpolizei innerhalb des Büros für öffentliche Sicherheit in Psycho-Pass 3 zugeteilt ist. Geboren am 27. Januar 2094, ist sie 26 Jahre alt und arbeitete zuvor als Leistungsschwimmerin, bevor sie zur potenziellen Straftäterin wurde und als Vollstreckerin eingezogen wurde. Sie hat eine stoische Persönlichkeit und hält bewusst emotionale Distanz zu ihren Kollegen, da sie es vorzieht, ihre Aufgaben mit einer kalten, objektiven Haltung zu erfüllen. Sie hegt keine besonderen Erwartungen an neue Vorgesetzte und wird oft von deren unkonventionellen Methoden überrascht.

Trotz ihrer distanzierten Fassade trägt Kisaragi ein privates, ungelöstes Trauma in sich. Vor den Ereignissen der Serie starb ihr Geliebter bei einem Autounfall. Danach suchte sie Unterstützung über ein Online-Beratungsnetzwerk, das sie heimlich mit der geheimen kriminellen Organisation Bifrost verband. Unwissentlich wurde sie manipuliert, einen falschen Bericht über das Motorengeräusch eines Fahrzeugs einzureichen, einen Bericht, der zum Tod des vorherigen Inspektors der ersten Abteilung führte. Schuldgefühle und die Erkenntnis, dass sie ausgenutzt wurde, treiben sie dazu, heimlich in diesem Fall zu ermitteln, selbst nachdem die offizielle Untersuchung eingestellt wurde. In der ersten Episode versteckt sie eine Visitenkarte mit einem Fuchsabzeichen, die einem Bifrost-Mitglied gehört, ein Akt, der zeigt, dass sie leise die Wahrheit hinter dem Tod ihres Vorgängers sucht.

Innerhalb der Abteilung arbeitet Kisaragi oft mit dem ruhigen Vollstrecker Sho Hinakawa zusammen, und obwohl sie sich nicht nahestehen, unterstützt er stillschweigend ihre verdeckten Ermittlungen. Der Vollstrecker Kazumichi Irie versucht, mit ihr zu flirten, aber sie weist seine Annäherungsversuche konsequent zurück. Sie zeigt keine offene Feindseligkeit gegenüber den neuen Inspektoren Arata Shindo und Kei Mikhail Ignatov, sondern beobachtet sie stattdessen misstrauisch, um ihre Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit einzuschätzen. Im Laufe der Geschichte werden ihre verborgenen Verbindungen zu Bifrost aufgedeckt, und sie gesteht Ignatov ihre frühere Beteiligung, wobei sie offenbart, dass sie der Maulwurf im Büro ist, der als Fuchs bekannt ist. Dieses Geständnis kommt aus einem echten Wunsch nach Wiedergutmachung und zeigt, dass unter ihrer kühlen Fassade ein starkes Verantwortungsgefühl und ein Bedürfnis nach Gerechtigkeit liegen.

Kisaragi ist körperlich fähig, hat die Athletik aus ihrer Schwimmkarriere bewahrt und handhabt den Dominator sowie Außeneinsätze mit professioneller Kompetenz. Ihre entscheidende Rolle in der Erzählung ist die einer kompromittierten Insiderin, deren vergangene Fehler und verdeckte Ermittlungen unbeabsichtigt die größere Handlung gegen Bifrost vorantreiben. Obwohl sie zurückhaltend wirkt, offenbart ihr persönlicher Bogen eine Frau, die mit Schuld, Loyalität und der begrenzten Handlungsfreiheit kämpft, die ihr als Vollstreckerin gewährt wird, und die sich letztendlich dafür entscheidet, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, anstatt passiv zu bleiben.
Besetzung