TV-Serie
Beschreibung
Pocoloco ist eine Nebenfigur in Steel Ball Run, dem siebten Teil der JoJo's Bizarre Adventure-Reihe. Er ist ein Rennfahrer aus der Arbeiterklasse aus Trinidad und Tobago, der fast aus einer Laune heraus am landesweiten Steel-Ball-Run-Rennen teilnimmt, nachdem ihm eine Wahrsagerin sagt, dass sein Glück bald seinen Höhepunkt erreichen wird. Er nimmt die Vorhersage für bare Münze, meldet sich an und erwartet eine leichte, glückliche Fahrt – und das Rennen verläuft für ihn weitgehend genau so, was ihn zur glücklichsten Figur des Franchise macht.

Als Person ist Pocoloco entspannt, gleichgültig und leicht zu demotivieren. Anders als die meisten anderen Teilnehmer hat er keinen brennenden Ehrgeiz, keine erbitterte Rivalität und keine versteckte Agenda; er lässt sich einfach vom guten Glück tragen. Er ist eher passiv und sogar faul und verlässt sich auf Glück und Ermutigung statt auf Können, Disziplin oder Entschlossenheit. Außerdem lässt er sich von den vielen Gefahren und bizarren Vorfällen, die während des Rennens um ihn herum geschehen, weitgehend nicht aus der Ruhe bringen und behandelt sie eher als kleine Unannehmlichkeiten denn als Bedrohungen.

Seine Motivation ist einfach und kommt von außen. Er nimmt am Rennen teil, weil eine Wahrsagerin ihn überzeugt hat, dass sein Glück am höchsten Punkt sei, und er vertraut dieser Vorhersage vollkommen. Es ist ihm nicht besonders wichtig, ob es um das Preisgeld, den Ruhm oder die wahren Einsätze des Wettbewerbs geht; er reitet einfach weiter, weil alles zu seinen Gunsten läuft und die Vorhersage wahr zu werden scheint. Dank dieses außergewöhnlichen Glücks wird er trotz fehlenden bemerkenswerten Fahrkönnens zu einem der härtesten Konkurrenten im Rennen.

In der Geschichte bleibt Pocoloco durchgehend eine neutrale Partei. Er stellt sich weder auf die Seite der Helden noch der Schurken, und ihm wird nie bewusst, dass das Rennen heimlich als Deckmantel für die Jagd nach der Leiche des Heiligen dient. Er konzentriert sich ausschließlich auf das Rennen selbst und beendet es schließlich auf dem ersten Platz, wodurch er zum offiziellen Sieger des Steel Ball Run wird. Sein Erfolg ist ein wiederkehrender Witz des Teils: Während die Hauptfiguren in tödliche Konflikte und Umwege verwickelt werden, zieht Pocoloco einfach weiter und profitiert stets von unwahrscheinlichen Glückssträhnen.

Pocoloco hat nur sehr wenige bedeutungsvolle Beziehungen zu anderen Figuren. Er interagiert selten mit den Protagonisten oder Antagonisten und hält sich als unabhängiger Rennfahrer meist für sich. Die Wahrsagerin, die seine Glücksperiode vorhergesagt hat, ist das Nächste, was er zu einer Art Führung hat, und sein ständigster Begleiter ist sein eigener Stand. Er entwickelt kaum dramatische Veränderungen, aber sein Handlungsbogen ist still und konsequent: ein fauler Mann, der auf einen Vertrauensvorschuss hin einsteigt und bis zum Sieg getragen wird, wobei er selbstbewusster wird, je zuverlässiger sich sein Glück erweist.

Seine bemerkenswerte Fähigkeit ist sein Stand, Hey Ya!, der während der ersten Etappe des Rennens erscheint. Hey Ya! ist ein kleiner, zwergenhafter Stand, der an Pocolocos Rücken hängt und ständig mit ihm spricht, wie ein Cheerleader und Berater. Er hat keine echte Kampfkraft; stattdessen bietet er moralische Unterstützung, stärkt sein Selbstvertrauen und gibt Ratschläge, welchen Weg er einschlagen soll. Trotz seines bescheidenen Aussehens scheint Hey Ya! eine Form prophetischer Sicht zu besitzen, und die Ereignisse, zu denen er Pocoloco ermutigt, entwickeln sich tendenziell zu dessen Gunsten. Ob der Stand tatsächlich das Glück beeinflusst oder seinen Nutzer nur dazu bringt, seinen eigenen glücklichen Instinkten zu vertrauen – der Effekt ist derselbe: Pocoloco wird sicher zum Sieg geführt, während talentiertere Fahrer zurückfallen.
Besetzung