TV-Serie
Beschreibung
Mouten ist der älteste Sohn von Moubu und der Enkel von Mougou, was ihn ins Zentrum einer der angesehensten Militärfamilien Qins stellt. Er ist ein prominenter Kommandant der Gaku-Ka-Einheit und wird später ein General der Qin-Armee. Obwohl er in eine mächtige Kriegerlinie hineingeboren wurde, bildet Mouten einen starken physischen Kontrast zu seinem hochgewachsenen Vater: Er hat eine schlanke Statur, langes, hellbraunes Haar und ein jugendliches, fast mädchenhaftes Aussehen ohne Gesichtsbehaarung. Oft trägt er eine pinke Robe, selbst auf dem Schlachtfeld, und führt ein dünnes Schwert.

Unter einer trügerisch sorglosen und verspielten Fassade besitzt Mouten einen außergewöhnlich scharfen und berechnenden Verstand. Er macht oft Witze und bewahrt ein lebhaftes, aufgeschlossenes Auftreten, doch dies verbirgt einen äußerst listigen und ernsthaften strategischen Geist. Er mag unnötiges Blutvergießen nicht und geht mit einer gewissen Eleganz an den Krieg heran, in dem Glauben, dass Konflikte, da sie tragisch sind, zumindest mit Stil geführt werden sollten. Seine ruhige und gelassene Art erlaubt es ihm, auch unter enormem Druck klar zu denken, was ihn zu einem der beeindruckendsten Strategen seiner Generation macht.

Moutens Hauptmotivation ist es, das Erbe seiner Familie zu ehren und den Rang eines Großgenerals unter dem Himmel zu erreichen. Er hegt auch den starken Wunsch, die ihm Nahestehenden zu beschützen, insbesondere seinen Großvater, den er zutiefst liebt und respektiert. Sein Antrieb entspringt nicht rohem Ehrgeiz, sondern einem durchdachten Verständnis seiner eigenen Verantwortung und der strategischen Bedürfnisse des Staates Qin.

In der Geschichte dient Mouten als Schlüsselkommandant während vieler bedeutender Feldzüge Qins, darunter die Invasion von Sanyou, der Koalitionskrieg, der Aufstand in Kanyou und die Invasion West-Zhaos. Er gilt als strategischer Anker unter den drei jungen Qin-Kommandanten und fungiert oft als Taktiker, dessen Pläne für den Erfolg der Armee entscheidend sind. Seine Rolle reicht über das Schlachtfeld hinaus; er ist ein ehemaliger Schüler des großen Strategen Shouheikun, der seine Genialität früh erkannte.

Wichtige Beziehungen prägen seinen Werdegang. Die Bindung zu seinem Großvater Mougou ist von tiefer Zuneigung und Loyalität geprägt; er griff einst den legendären General Renpa in blinder Wut an, nachdem er Mougou verletzt sah. Sein Vater Moubu ist eine Figur von immenser Kampfkraft, von der Mouten sich sehr unterscheidet, was eine Beziehung unausgesprochenen Respekts und Kontrasts schafft. Er pflegt eine starke, freundschaftliche Rivalität mit Shin und Ouhon. Während er oft mit Shin scherzt und die Hi-Shin-Einheit mit taktischen Ratschlägen unterstützt, konkurriert er auch direkt mit Ouhon um Beförderung und Anerkennung als zukünftiger Großgeneral Qins.

Moutens Entwicklung ist geprägt von seinem stetigen Aufstieg vom 100-Mann-Kommandanten in seinen frühen Teenagerjahren zum 5.000-Mann-Kommandanten und schließlich zum vollwertigen General. Er reift von einem schelmischen Kind, das seinen Betreuern Streiche spielte, zu einem ruhigen und zuverlässigen Feldkommandanten heran. Jeder Feldzug schärft seinen ohnehin beeindruckenden taktischen Verstand, und er lernt, seinen intellektuellen Ansatz mit den brutalen Realitäten des Krieges in Einklang zu bringen.

Seine bemerkenswerteste Fähigkeit ist seine überragende militärische Strategie. Er ist in den gesamten Kriegsstaaten für seine taktische Brillanz bekannt und führt oft Manöver durch, die ganze feindliche Formationen durcheinanderbringen und große Teile einer Armee vor dem Zusammenbruch bewahren. Er ist in der Lage, die Bewegungen erfahrener Großgeneräle vorherzusagen. Obwohl er kein Frontkämpfer von der Statur seines Vaters oder Shins ist, ist Mouten ein geschickter Duellant, der sich im Kampf behaupten kann; er hat mächtige Angriffe beeindruckender Feinde pariert und sogar namhafte feindliche Kommandanten im persönlichen Kampf besiegt. Er verlässt sich nicht auf rohe Gewalt, sondern auf Präzision, Timing und Intelligenz, um seine Schlachten zu gewinnen.