TV-Serie
Beschreibung
Ramon Victorino ist der Kapitän und Star-Stürmer der uruguayischen Jugendnationalmannschaft im Junior-Youth-Arc von Captain Tsubasa. Er ist weithin unter dem Spitznamen „Schwarzer Panther Südamerikas“ bekannt, ein Titel, der sowohl seine Nationalität als auch seinen explosiven Spielstil widerspiegelt. Er erscheint als Teenager-Stürmer mit braunen Augen und schulterlangen braunen Haaren und trägt während des Junior-Youth-Turniers die Rückennummer 9, während ihm in anderen Auftritten die Nummer 11 zugeordnet wird.

Sein Hintergrund ist der eines südamerikanischen Stürmers, dessen Spiel fast vollständig auf atemberaubendem Tempo aufbaut. Victorino ist einer der wenigen Spieler seiner Generation, die hundert Meter in etwa elf Sekunden laufen können, und diese Geschwindigkeit macht ihn zu einer ständigen Bedrohung für gegnerische Abwehrreihen. Er nutzt sie, um an Verteidigern vorbeizustürmen, langen Bällen hinterherzujagen und Pässe zu erreichen, die die meisten Spieler nicht kontrollieren könnten. Sein Dribbling zeichnet sich durch eine weiche Ballführung aus, die es ihm ermöglicht, bei hohem Tempo an Herausforderungen vorbeizugleiten, bevor er einen kraftvollen und präzisen Abschluss setzt.

Im Junior-Youth-Arc ist Victorino die treibende Kraft hinter dem Turnierverlauf Uruguays. Im Eröffnungsspiel seiner Mannschaft gegen Belgien erzielt er einen Hattrick und etabliert sich sofort als einer der gefährlichsten Stürmer des Wettbewerbs. Anschließend erzielt er im zweiten Spiel gegen Spanien das Siegtor und trägt Uruguay fast im Alleingang in die K.o.-Runde. Uruguays Lauf endet schließlich gegen Westdeutschland, wo der brillante Torhüter Deuter Müller Uruguays Angriff stoppt und Victorino eine vernichtende Niederlage beschert. In diesem Arc trifft Uruguay nicht auf die japanische Mannschaft, sodass Victorinos Verbindung zu Tsubasas Generation indirekt bleibt.

Als Person trägt Victorino den Stolz des südamerikanischen Fußballs und die Verantwortung, seine Nationalmannschaft anzuführen. Er ist entschlossen, selbstbewusst und von dem Ehrgeiz getrieben, Uruguay an die Spitze der Weltbühne zu bringen und zu beweisen, dass seine Geschwindigkeit und seine Torjägerqualitäten zu den besten überhaupt gehören. Er hat auch ein scharfes Auge für Talente. Als Uruguay in einem Freundschaftsspiel vor dem World-Youth-Turnier eine schwere Niederlage gegen Brasilien erleidet, kritisiert Victorino öffentlich den Trainer, weil er Ryoma Hino nicht berücksichtigt, dessen Fähigkeiten er erkennt und respektiert. Sein Urteil erweist sich als richtig, als Hino sich der uruguayischen Mannschaft anschließt und zu einem Schlüsselspieler des Teams wird.

Victorinos Entwicklung geht über den Junior-Youth-Arc hinaus. In der World-Youth-Geschichte führt er Uruguay tief in den Wettbewerb, erreicht das Halbfinale, erzielt in aufeinanderfolgenden Spielen Hattricks und landet neben Stars wie Karl Heinz Schneider und Napoleon unter den besten Torschützen des Turniers. Seine Partnerschaft mit Hino entwickelt sich zu einer starken Doppelspitze, wobei sich Victorinos Schnelligkeit und Hinos Kraft ergänzen. Später, in seiner Profikarriere, wechselt er zu Bremen, wo seine Beschleunigung es ihm ermöglicht, mit den Pässen mit voller Kraft des Spielmachers Schester mitzuhalten und sich sowohl mit Schester als auch mit dem Stürmer Margus effektiv zu kombinieren.

Zu seinen bedeutendsten Beziehungen auf dem Spielfeld gehört seine Sturmpartnerschaft mit Juan Diaz aus Argentinien. Als die beiden in der All-South-America-Juniorenmannschaft zusammengebracht werden, agieren sie als Doppelspitze, wobei Diazs kreatives Spiel Victorinos tiefe Läufe füttert. Seine Rivalität mit Westdeutschlands Müller stellt seinen schmerzhaftesten Rückschlag in der Jugendära dar, während seine Kämpfe um die Torjägerkrone ihn in dieselbe Klasse wie Schneider und Napoleon stellen.

Victorinos prägende Fähigkeit ist seine Schnelligkeit, die das Fundament von allem ist, was er tut. Er gehört zu den schnellsten Spielern der Serie, und seine Beschleunigung macht es nahezu unmöglich, ihn im offenen Raum zu decken. Er verbindet dieses Tempo mit agilem Dribbling, einer sanften ersten Ballberührung und einem zuverlässigen Abschlussinstinkt, was ihn zu einem kompletten Konterstürmer macht, der jeden Abwehrfehler bestrafen kann, bevor der Gegner Zeit hat, sich zu erholen.
Besetzung