Mao, einst die Dämonenfürstin, existiert in einem zyklischen Konflikt, der Helden und Dämonen zu wiederkehrenden Generationenschlachten verdammt. Durch den unvollständigen Siegelritus des Helden Yusha vereitelt, wird sie durch die Zeit zurückgeschleudert, ihre Gestalt auf die eines Kindes reduziert. Unter neuer Identität infiltriert sie Yushas Abenteurerakademie als Lehrkraft, entschlossen, die Entwicklung des Helden zu sabotieren und ihren prophezeiten Untergang abzuwenden. Doch ihre akribischen Pläne zerbrechen an Yushas unheimlichem Glück und der unerschütterlichen Loyalität seiner Gefährten, was Maos Entschlossenheit, den Zyklus fortzusetzen, allmählich untergräbt.
Ihre Vergangenheit entfaltet sich als ein Geflecht aus Isolation und Pflicht. In jungen Jahren in die Rolle der Dämonenfürstin gedrängt, ertrug sie Jahrhunderte leerer Herrschaft, ihre Einsamkeit nur durch melancholische Verse unterbrochen, die sie in stillem Widerstand kritzelt. Der Konflikt selbst ist ein künstlicher Fluch – eine unsichtbare Macht erzwingt die Wiedergeburt der Dämonenfürstin mit jedem neu erwachenden Helden, jede Iteration zehrt an ihrer Kraft, bis die Vernichtung unausweichlich wird.
Die Begegnung mit Yushas Gruppe verändert ihren Weg. Verachtung schwindet, als sie die Gruppe während einer Krankheit pflegt, deren Güte sich scharf von ihrer lieblosen Vergangenheit abhebt. Eine tiefere Wende folgt mit der Rückkehr von Meigo, ihrem einstigen Diener-Golem, nun ohne Erinnerungen. Maos verzweifelte Versuche, Meigo zu beschützen – zwischen Aggression und Verletzlichkeit schwankend – offenbaren ihre wachsende Fähigkeit zu selbstloser Bindung, trotz eingefleischter Instinkte.
Der Zyklus bricht, als Mao ihren Titel ablegt, angespornt durch das Mitgefühl der Gruppe und die Kraft des Chibi-Drachen, der die abstrakten Mächte des Heldentums und dämonischen Erbes verschlingt. Letztlich findet sie ein friedliches Dasein als Lehrende und durchtrennt die Fesseln des Schicksals. Ihre Reise – von der Orchestrierung des Untergangs zur Pflege zerbrechlicher Bindungen – verkörpert die Auflehnung gegen vorherbestimmte Rollen, die Wahl über kosmischen Plan stellend.