TV-Serie
Beschreibung
Mizore Yoroizuka ist eine Schülerin im zweiten Jahr an der Oberschule Kitauji und die einzige Oboistin im Schulorchester. Sie besuchte die Mittelschule South, die ein hoch angesehenes Bläserensemble hatte. Sie ist eine ruhige, introvertierte und zurückhaltende Person, die sich oft zurückzieht und häufig allein übt. Ihre Schüchternheit kann manchmal mit Distanziertheit verwechselt werden, rührt jedoch von einer tiefen Sensibilität und einem nachdenklichen Wesen her. Sie erlebt starke Emotionen innerlich, hat aber Schwierigkeiten, sie nach außen zu zeigen, und verbirgt oft ihre Gefühle, bis sie sich aufstauen und sie überwältigen. Sie leidet unter Angstzuständen, die sie durch tiefes Durchatmen bewältigt, und zeigt häufig repetitive Handlungen wie das Ziehen an den Seiten ihrer Haare, was als eine Form der Selbstberuhigung interpretiert werden kann.

Ihre Hauptmotivation ist nicht die Liebe zur Musik an sich, sondern eine tiefe Bindung zu Nozomi Kasaki, einer Kindheitsfreundin, die sich mit ihr anfreundete, als sie sonst keine Freunde hatte. Mizore spielt die Oboe fast ausschließlich, um die Verbindung zu Nozomi aufrechtzuerhalten, und ihr Spiel ist, obwohl technisch perfekt, anfangs emotional hohl, weil es von dieser Abhängigkeit und nicht von persönlichem Ausdruck angetrieben wird. Ihre Rolle in der Geschichte ist zentral für die erste Hälfte der zweiten Staffel, die die Folgen einer großen Spaltung im Orchester im Vorjahr untersucht. Mizore war tief von Nozomis Entscheidung betroffen, während dieses Konflikts das Orchester zu verlassen, und sie wird von einer Angst vor dem Verlassenwerden und einem verzweifelten Bedürfnis, ihre Verbindung aufrechtzuerhalten, verzehrt.

Die wichtigste Beziehung in Mizores Leben ist ihre Bindung zu Nozomi Kasaki. Sie betrachtet Nozomi als das Zentrum ihrer emotionalen Welt, und ihre Freundschaft ist auf Mizores Seite von einer starken, fast obsessiven Zuneigung geprägt. Sie schließt auch enge Freundschaften mit Yuko Yoshikawa, die sie leidenschaftlich beschützt, und Natsuki Nakagawa, die hilft, Spannungen in ihrer sozialen Gruppe zu mildern. Im Laufe der Staffel durchläuft Mizore eine bedeutende Entwicklung. Anfangs meidet sie Nozomi aus Angst, aber nach einer unerwarteten Konfrontation versöhnen sie sich und stellen ihre Freundschaft wieder her. Ihr Durchbruch kommt, als sie erkennt, dass ihre Freundschaft mit Nozomi nicht allein vom gemeinsamen Musizieren abhängt. Diese Erkenntnis ermöglicht es ihr, beim Kansai-Wettbewerb mit echter emotionaler Tiefe zu spielen; ihr Solo-Passus hilft dem Team, eine Goldmedaille zu gewinnen. Im Film „Liz und der Blaue Vogel“ wächst sie weiter, wird weniger abhängig von Nozomi und beschließt, nach dem Abschluss eine Musikschule zu besuchen, um eine Zukunft in der Musik zu verfolgen.

Als Oboistin besitzt Mizore herausragende technische Fähigkeiten. Sie gilt als die stärkste Oboistin in der Geschichte des Schulorchesters, mit präziser Tonkontrolle und einer einzigartigen Vibrato-Technik, die ein externer Ausbilder als professionell bewertete. Sie hält einen strengen Übungsplan ein, kommt jeden Tag früh zur Schule und übt auch in der spielfreien Zeit über vier Stunden täglich. Sie legt großen Wert auf die Wartung ihres Instruments. Ihr Auftritt beim Kansai-Wettbewerb ist bemerkenswert für seine emotionale Verwandlung, von einem technisch korrekten, aber hohlen Klang hin zu einem, der tief ausdrucksstark und mit ihrer persönlichen Entwicklung verbunden ist.