TV-Serie
Beschreibung
Simone Rolland beginnt als fünfzehnjährige Blumenverkäuferin im ländlichen Blumenladen ihrer Adoptiveltern Paul und Lillian Rolland auf der Île de la Cité. Obwohl sie weitgehend von politischen Konflikten entfernt ist, fühlt sie eine tiefe Verbindung zu ihren Mitbürgern aus dem einfachen Volk. Ihre Adoptiveltern bieten ihr eine liebevolle, fürsorgliche und unterstützende Erziehung, obwohl Simone nichts von ihrer Adoption weiß.

Die Verhaftung ihres Kindheitsfreundes Milan wegen Protesten gegen die aristokratische Unterdrückung markiert einen frühen Wendepunkt und veranlasst Simone, sich direkt an Herzog de Forges um Hilfe zu wenden. Kurz darauf ermorden Agenten von Madame Catherine unter Marie Antoinettes Regime ihre Eltern. Diese Tragödie zerstört Simone, schürt ihren anhaltenden Hass auf den Adel und führt dazu, dass ihr Adoptivvater in seinen letzten Momenten ihre Adoption offenbart.

Herzog de Forges nimmt Simone auf und behandelt sie wie eine Tochter neben seinem Sohn Robert. Sie besucht eine Klosterschule für Eliten, wo sie weitere Ungerechtigkeiten gegen die Armen miterlebt, die ihren Entschluss zu kämpfen festigen. Unter der Identität „La Seine no Hoshi“ (Stern der Seine) agiert sie als maskierte Vigilantin mit einer roten Domino-Maske, einer signaturroten Nelke, die sie an Tatorten hinterlässt, und einer blauen Mütze mit einem weißen Stern. Ihre Kleidung kombiniert Rot und Blau. Sie führt ein Kavallerieschwert mit Korbgefecht – anders als ein leichterer Rapier –, trainiert vom Herzog, begleitet von einer Eule namens Corot und einem weißen Hengst, geschenkt von Robert.

Als Vigilantin zielt Simone auf korrupte Adlige durch Raubzüge und direkte Konfrontationen ab. Sie möchte ihre Eltern rächen und Pariser Bürger vor Misshandlungen wie denen von Captain Jerouls schützen. Ihre Aktionen überschneiden sich manchmal mit denen eines anderen Vigilanten, „La Tulipe Noire“ (die schwarze Tulpe), der sie unterstützt.

Später kommt eine tiefgreifende Enthüllung ans Licht: Simone ist die biologische Tochter von Kaiser Franz I. und einer Opernsängerin, was sie zur unehelichen Halbschwester von Marie Antoinette macht. Dies zwingt sie, ihren Hass auf den Adel mit ihrer königlichen Abstammung in Einklang zu bringen und verkompliziert ihre Haltung zur Revolution. Trotz des anfänglichen Schocks versucht sie, die Hinrichtung der Königsfamilie zu verhindern, allerdings ohne Erfolg.

Nach der Revolution heiratet Simone Robert de Forges und adoptiert Marie Antoinettes verwaiste Kinder, wodurch sie deren Stiefmutter wird. Ihre Beziehung zu Milan entwickelt sich platonisch; obwohl er tiefere Gefühle hegt, respektiert er ihre Bindung zu Robert. Ihre Reise endet mit dieser doppelten Auflösung: persönliche Erfüllung durch Familie und ein anhaltendes Engagement zum Schutz der Schwachen.