TV-Serie
Beschreibung
Kaoru Orihara, genannt „Kaoru-no-Kimi“ (Prinz Kaoru) nach der adeligen Figur in *Die Geschichte vom Prinzen Genji*, ist eine 17-jährige Erstklässlerin an der Seiran Akademie. Obwohl sie ein Jahr älter ist als Nanako Misonoo, teilt sie sich aufgrund einer einjährigen Abwesenheit, die durch nicht näher bezeichnete Gesundheitsprobleme verursacht wurde – später als Brustkrebs enthüllt – die Klasse mit Nanako, was ihren Mitschülern weitgehend verborgen bleibt.

Dieser Spitzname spiegelt ihre androgyne Schönheit und natürliche Führungsqualität wider. Sie fungiert als Klassenleiterin und Mannschaftskapitänin des Basketballteams, bekannt für ihre sportliche Begabung und burschikose Art. Kaoru strahlt eine intensive Vitalität und tiefe Lebensfreude aus, die teilweise von einer unterschwelligen Todesangst aufgrund ihrer Krankheit genährt wird.

Sie gehört zu den „Großartigen Drei“ neben Rei Asaka und Fukiko Ichinomiya. Kaoru verbindet eine tiefe Freundschaft mit Rei, ist ihre engste Vertraute und mahnt sie häufig, auf ihre Gesundheit zu achten. Sie lehnt Fukikos „Schwesternschaft“ vehement ab, verurteilt deren Manipulation der Schüler und die Grausamkeit, die Fukiko Rei zufügt. Kaoru wird Nanakos Beschützerin, unterstützt sie bei Mobbing und kämpft gegen den Elitismus der Schwesternschaft, der Nanako ausnutzt und Reis Freiheit einschränkt.

In romantischer Hinsicht hatte Kaoru eine Beziehung mit Takehiko Henmi (später als Nanakos Stiefbruder enthüllt). Sie beendete diese Beziehung nach einer Mastektomie aufgrund ihrer Brustkrebsbehandlung. Ihre Geschichte endet in verschiedenen Medien unterschiedlich:
- Im Manga heiratet sie Takehiko, zieht nach Deutschland, stirbt jedoch zwei Jahre später.
- Im Anime erholt sie sich vom Brustkrebs, heiratet Takehiko, emigriert nach Deutschland und bringt einen gesunden Sohn zur Welt.

Kaorus Charakterentwicklung unterstreicht Widerstandsfähigkeit gegen Ungerechtigkeit und Krankheit. Ihr anfänglich privater Kampf wird zu öffentlichem Engagement, als sie die Korruption der Schwesternschaft anprangert, was in Petitionen an die Schulleitung gipfelt. Ihr Weg verkörpert Themen wie Loyalität, Widerstand gegen gesellschaftliche Hierarchien und das Streben nach Authentizität trotz persönlichen Leidens.