TV-Serie
Beschreibung
Kokoro ist die jüngste von drei verwaisten Schwestern, die in der abgelegenen Bergbibliothek leben und diese betreiben, die ihr Zuhause ist. Sie ist gerade zusammen mit ihren älteren Schwestern Aruto und Iina offizielle Bibliothekarin geworden. Kokoro wurde sehr früh zur Waise; ihr Vater starb in einem Krieg, als sie noch ein kleines Kind war, und ihre Mutter verstarb kurz nach ihrer Geburt. Sie wird als junges Mädchen mit sehr langem, violettem Haar und grauen Augen dargestellt. Ihr Name bildet zusammen mit denen ihrer Schwestern den Satz „kokoro aru to ii na“, was so viel bedeutet wie „Es ist gut, ein Herz zu haben“ – ein von ihren Eltern gewähltes Motto. Kokoro besitzt eine sanfte, freundliche und optimistische Persönlichkeit. Sie ist äußerst höflich, weise über ihr Alter hinaus und bemüht sich sehr, Besuchern der Bibliothek zu helfen. Sie ist leidenschaftlich an Literatur interessiert und fest davon überzeugt, dass Bücher die Kraft haben, Menschen zu trösten und zu inspirieren. Ihr Hauptantrieb ist es, ihre Eltern zu ehren, indem sie die Bibliothek am Laufen hält und versteht, was es wirklich bedeutet, eine Bibliothekarin zu sein. Als Protagonistin dreht sich ihre Rolle darum, die Welt, ihre Familie und das Erbe der Bibliothek kennenzulernen, während sie sich den alltäglichen Herausforderungen ihrer Pflichten stellt. Ein bedeutender Teil ihrer Entwicklung ergibt sich aus dem Konflikt um die mögliche Schließung der Bibliothek. Als ein mysteriöses, verschlossenes Buch, das ihrem Vater gehörte, gestohlen wird und der Bürgermeister der Stadt ankündigt, dass die Bibliothek wegen Besuchermangels geschlossen wird, ist Kokoro am Boden zerstört. Das Buch, das das Kriegstagebuch ihres Vaters enthält, wird schließlich zurückgegeben. Beim Lesen erfährt sie, dass ihr Vater ein Soldat namens Sant Jordi war, der nach dem Krieg half, die Stadt wieder aufzubauen, und die Kokoro-Bibliothek errichtete. Diese Entdeckung gibt ihr eine tiefe persönliche Verbindung zu ihren Eltern und wird zum Auslöser für die Rettung der Bibliothek. Sie pflegt eine enge und unterstützende Beziehung zu ihren Schwestern Aruto und Iina und arbeitet mit ihnen zusammen, um ihr Zuhause zu erhalten. Kokoro besitzt außerdem eine einzigartige, sanfte Fähigkeit, mit ihrer Gießkanne Regenbögen zu erzeugen – ein kleines Wunder, das die Wärme symbolisiert, die sie in ihre Umgebung bringt. Auf ihrer Reise gewinnt sie mehr Selbstvertrauen in ihre Rolle, lernt die Stärke der Gemeinschaft kennen und inspiriert letztlich die Stadtbewohner, sich gegen die Schließung der Bibliothek zu wehren, sodass die drei Schwestern ihr friedliches Leben gemeinsam in der Kokoro-Bibliothek fortsetzen können.