TV-Serie
Beschreibung
Mai Oota, wegen ihrer pfeifenden Stimme auch Pii-chan genannt, studiert Modedesign an der Yazawa School for the Arts. Ihre buschigen Locken, braunen Augen und Lolita-artigen Outfits – oft mit verspielten Hüten gekrönt – lassen sie auffallen. Sie hängt an Petite Francoise, einem selbstgemachten Stoffhasen, der dem Original ihrer verstorbenen Großmutter nachempfunden ist. Die Puppe, die nach dem Tod der Großmutter verehrt wurde, wurde in Jahren der Isolation zu ihrer kindlichen Vertrauten.

Pii-chans Leben änderte sich in der Mittelschule, als der Puppenspiel-Club ihr zeigte, wie sie Schüchternheit in Kunst verwandeln konnte, was Freundschaften entfachte und ihre Leidenschaft für das Herstellen von Plüschtieren festigte. Dieser Antrieb führte sie zu Yazawa und dem Akindo-Club, wo sie Stofftiere entwirft und verkauft. Eine Krise entsteht, als Petite Francoise verschwindet, was eine gemeinsame Suche mit ihren Akindo-Kollegen auslöst. Während der Suche erzählt Pii-chan von den Ursprüngen der Puppe: das Geschenk ihrer Großmutter, ihre eigene einsame Nachbildung davon und ihre Rolle als sozialer Halt. Die Suche endet mit Yukari, einem schüchternen Mädchen, das eine Bindung zu der verlorenen Puppe entwickelt hat. Pii-chan schenkt sie ihr selbstlos und entscheidet sich dafür, einen neuen Begleiter zu erschaffen – ein Zeugnis ihres neuen Vertrauens in zwischenmenschliche Beziehungen.

Trotz ihrer fröhlichen, sanften Art kämpft Pii-chan humorvoll mit der Romantik, besessen davon, jemanden zu finden, der „gut in weißen Strumpfhosen aussieht“. Ihre Reise – von einer einsamen Puppenmacherin zu einer kooperativen Künstlerin – spiegelt sowohl ihren künstlerischen Ehrgeiz als auch die stille Resilienz unter ihrer süßen Fassade wider.