Beschreibung
Maya Tendō, eine Zweitklässlerin der Schauspielabteilung der Seisho Music Academy, führt den 99. Abschlussjahrgang an. Als Tochter eines gefeierten Bühnenstars und einer Primadonna wurde sie bereits in ihrer Kindheit mit Theater konfrontiert, was ihre Überzeugung prägte, dass Existenz nur durch Performance bestätigt wird. Dies treibt ihren unerbittlichen Drang an, die zentrale „Position Null“ auf der Bühne zu erreichen. Die Betonung ihrer Eltern auf minimaler Ruhe und ständiger Exzellenz formte ihren Perfektionismus.

Maya ist groß gewachsen und hat langes, glattes, braunes Haar, das ihr bis zu den Oberschenkeln reicht und meist halb als Pferdeschwanz gebunden ist, mit nach rechts gekämmten Pony, der ihre linke Stirn freilegt. Zwei lose Strähnen rahmen ihr Gesicht unterhalb der Schultern ein, gehalten von einem dunklen Periwinkle-Band. Kreuzbare Haarklammern zieren ihren linken Pony und passen zu ihren königsblauen Augen. Sie trägt Seishos graues Blazer-Outfit mit roter Krawatte und schwarzen Kniestrümpfen, dazu ein lässiges rotes kurzärmeliges Knopfkleid, ein blaues Trikot für Proben und ein Revue-Kostüm mit goldverziertem schwarzem Jackett, Rapier und rotem Pelisse.

Akademisch begabt, aber in bildender Kunst schwach, ähneln ihre Zeichnungen „Fiebertraum“-Gebilden, weshalb sie versucht, den Unterricht durch vorgetäuschte Krankheit zu schwänzen. Sie kompensiert dies mit intensivem Training in klassischem Ballett, Modern- und Jazzdance, Flöte, Geige und Reitsport – dokumentiert seit 2005. Zu ihrem professionellen Hintergrund zählen Kinderrollen wie Kleine Cosette in *Les Misérables* (2014) und Puck in *Ein Sommernachtstraum* (2016).

Zurückhaltend, doch eigenwillig, zeigt Maya in Revuen erbitterte Konkurrenz, indem sie Gegnerinnen mid-Performance kritisiert. Als selbstbewusste Genie lehnt sie es ab, sich auf angeborenes Talent zu verlassen, und strebt ständig nach Verbesserung. Sie respektiert harte Arbeit, besonders die Beharrlichkeit ihrer Rivalin Claudine Saijō. Privat verbirgt sie einen großen Appetit (vor allem für Baumkuchen), macht heimlich Diät, fürchtet Geister und zeigt sich weicher, wenn sie Backwaren von Mitschülern annimmt. Ihre Bühnenfigur weicht stark ab und zeigt selbstzentrierte Extreme, wie Claudine in hysterischen Szenen zu erstechen.

Schlüsselbeziehungen prägen sie: Claudine Saijō ist ihre Hauptkonkurrentin und Partnerin; Maya besitzt DVDs von Claudines Kinderauftritten, singt „Ich hatte dich immer im Blick“ in ihrem Duett und arbeitet schließlich in Revuen mit ihr zusammen, was gegenseitiges Wachstum symbolisiert. Koharu Yanagi sieht Maya als „Schicksalspartnerin“, nachdem sie ihren Wandel vom Solo- zum Gemeinschaftsauftritt beobachtet hat. Nana Daiba löst mit selbstgemachten Muffins sanftere Reaktionen aus, während Hikari Kagura trotz Mayas anfänglicher Kritik an ihrem „mangelnden Glanz“ Respekt erhält.

Ihre Revue-Einleitungen entwickeln sich: Der Anime verkündet: „Der Glanz des Mondes, die Liebe der Sterne... Ich werde dieses ergießende Licht sammeln und jetzt in dein Herz senden!“ Der Film wird aggressiver: „Die Chance zu leuchten ist nicht gleich... Unter Himmel und Erde bin nur ich die Strahlende.“ Später betont *Re LIVE* die Partnerschaft mit Claudine: „Wiedergeboren mit unschuldigem Herzen... Entzünde die Flamme mit einem Lichtblitz!“