Film
Beschreibung
Dokin-chan, ein weibliches Keimwesen mit orangefarben-rotem Körper, grünen Augen, pinken Schuhen und einer einzelnen Antenne, vereint Egoismus, Gier und Kindlichkeit mit sporadischen Akten der Freundlichkeit. Sie agiert als Baikinmans Komplizin bei Streichen, kommandiert ihn jedoch mit Autorität und flüchtet schnell bei drohender Gefahr, wobei sie Überleben über Loyalität stellt. Ihre Schwärmerei für Shokupanman, den heldenhaften Weißbrotkopf, treibt sie zu extremen Gesten – sie schmückt ihre Behausung mit seinem Abbild und fantasiert über gemeinsame Zukunftspläne –, während sie eine erbitterte Rivalität mit ihrer Schwester Kokin-chan entfacht, die dieselbe Zuneigung begehrt.

Obwohl sie Baikinman durch scharfe Befehle und Spott gefügig macht, verbirgt sie echte Sorge um ihn, ähnlich wie ihre gelegentlichen, unerwarteten Hilfsaktionen für andere trotz ihrer Unruhestifter-Natur. Ausgestattet mit einem zweifunktionalen Stab (vergrößert und verkleinert Objekte, selten genutzt, aber entscheidend für ihre täuschende Art) und einem pinken UFO zum Transport von Beute oder Gefangenen, verkörpert sie listige Gewandtheit.

Ihre Herkunft führt auf eine Keimart zurück, ihr Name kombiniert die japanische Lautmalerei *doki* (Herzschlag) mit der Koseform *-chan*, was ihren lebhaften, launischen Charakter widerspiegelt. In ihren Geschichten kreisen ihre Erzählstränge um zentrale Themen wie Rivalität, unerwiderte Leidenschaft und moralische Zwiespältigkeit, wodurch ein Geflecht aus Schabernack und flüchtiger Zärtlichkeit entsteht.