Film
Beschreibung
Pollicina erwacht zum Leben aus einem magischen Gerstenkorn, das eine kinderlose Frau gepflanzt hat, und wird vollständig ausgebildet in einer aufgeblühten Blume enthüllt. Ihre Größe entspricht der Länge eines menschlichen Daumens, und sie wohnt in einer Wiege aus Walnussschale, die mit einer Decke aus Rosenblättern ausgekleidet ist. Nach ihrem Erscheinen genießt sie friedliche Tage mit ihrer menschlichen Mutter, bis ein alter Kröte sie eines Nachts entführt. Die Kröte möchte Pollicina als Braut für ihren Sohn und hält sie auf einem Seerosenblatt in einem Teich gefangen. Mit Hilfe mitfühlender Fische, die den Stiel des Seerosenblatts durchkauen, gelingt ihr die Flucht, und sie treibt auf dem Wasser davon.

Ihre Reise geht weiter, als ein Käfer ihre Schönheit bewundert, sie aber später auf Druck seiner Artgenossen im Stich lässt. Diese Ablehnung zwingt Pollicina, allein in der Wildnis zu überleben, während die Jahreszeiten wechseln. Als sie im Winter beinahe verhungert und erfriert, findet sie Zuflucht bei einer Feldmaus. Während sie bei der Maus lebt, trifft sie auf einen Maulwurf in der Nachbarschaft, den die Maus drängt, Pollicina zu heiraten.

Im Tunnel des Maulwurfs entdeckt Pollicina eine verletzte Schwalbe. Sie pflegt den Vogel heimlich durch den harten Winter, spendet Wärme und Nahrung, obwohl die Feldmaus Vögel nicht mag. Als die Schwalbe genesen ist, trägt sie Pollicina vor der bevorstehenden Hochzeit in ein wärmeres Land. Dort trifft sie auf einen Blumenelfenprinzen von ihrer eigenen winzigen Größe. Sie heiraten und beenden damit ihre Reise; der Prinz schenkt ihr Flügel und den neuen Namen Maia.

Pollicina zeigt durchweg Mitgefühl, besonders indem sie der Schwalbe gegen den Willen der Maus hilft. Ihre Geschichte erreicht einen dänischen Schriftsteller durch die Schwalbe.