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Beschreibung
Momochi Sandayū ist eine Figur aus dem Manga Watari von Sanpei Shirato und dessen Verfilmung Watari Ninja Boy aus dem Jahr 1966. In der Geschichte wird Sandayū Momochi als Anführer des Iga-Ninja-Clans dargestellt, eine Position, die ihn ins Zentrum der internen Machtstruktur des Clans stellt. Seine Rolle in der Erzählung ist eng mit der Korruption verbunden, die im Iga-Clan Fuß gefasst hat. Während Sandayū selbst der offizielle Anführer des Clans ist, wird ein Großteil des Konflikts in der Geschichte durch die Handlungen seines intriganten Stellvertreters vorangetrieben, der für die ungerechte Tötung vieler Ninja verantwortlich ist. Diese Korruption und die von seinem Untergebenen verübte Gewalt schaffen die zentrale Krise, der sich der junge Protagonist Watari stellen muss. Sandayūs Position als Clanführer macht ihn zu einer Autoritätsperson, doch die Geschichte konzentriert sich auf den Verrat und den moralischen Verfall, der unter seiner Führung stattfindet, und zwingt Watari, sich in der tückischen internen Politik des Clans zurechtzufinden. Seine Motivationen und seine Persönlichkeit werden weitgehend durch seine Rolle als Anführer einer mächtigen, aber kompromittierten Organisation definiert, und seine Schlüsselbeziehung zu seinem treulosen Untergebenen setzt die Handlung in Gang. Die Figur durchläuft in der Geschichte keine nennenswerte Entwicklung, da die Erzählung hauptsächlich Wataris Reise folgt, die Korruption aufzudecken und die gefallenen Ninja zu rächen. Sandayūs bemerkenswerte Fähigkeiten werden durch seinen Status als hochrangiger Ninja-Anführer angedeutet, doch die Geschichte konzentriert sich auf die Verschwörung in seinen Reihen und nicht auf seine persönlichen Kampf- oder Spionagefähigkeiten. Sein Hintergrund als Oberhaupt des Iga-Clans ist die Grundlage seiner Bedeutung für die Handlung, da er als Autoritätsperson dient, deren Herrschaftsbereich in moralischen Verfall geraten ist.