TV-Serie
Beschreibung
Isolda ist eine Heilige Ritterin des Königreichs Liones und ein prominentes Mitglied des Tristan-Zuges, der persönlichen Schutzeinheit, die Prinz Tristan, dem Sohn von Meliodas und Elizabeth, die Treue geschworen hat. Sie ist eine junge Frau von beachtlicher Statur, mit langen, rosa Haaren, die bis zur Taille reichen, und grünen Augen. Ihre übliche Kleidung besteht typischerweise aus einer Kombination von Rüstung und einem Kleid, ergänzt durch Handschuhe und über die Knie reichende Stiefel, was ihre Rolle als Kriegerin widerspiegelt.

Was ihre Persönlichkeit betrifft, so zeichnet sich Isolda durch ein starkes Pflichtbewusstsein und eine leidenschaftliche Beschützerhaltung gegenüber der königlichen Familie, insbesondere Prinz Tristan, aus. Sie nimmt ihre Verantwortung als Heilige Ritterin ernst und zeigt die Bereitschaft, sich für ihre Mission und die Menschen, die ihr am Herzen liegen, in Gefahr zu begeben. Trotz ihrer selbstbewussten äußeren Erscheinung als Kriegerin besitzt sie eine tief emotionale Seite. Sie neigt zu Phasen der Unsicherheit, insbesondere in Bezug auf ihre eigene Körpergröße, die für eine Frau beträchtlich ist. Diese körperliche Eigenschaft war eine Quelle von Neckereien durch andere, was dazu führte, dass sie eine geringe Meinung von ihrer eigenen Attraktivität hat. Die einzige Person, die sie nie wegen ihrer Größe verspottete, war Tristan, der ihr stattdessen ein Band schenkte – eine Tat, die ihre tiefe Zuneigung und Loyalität ihm gegenüber festigte.

Isoldas Motivationen sind stark mit ihrer Liebe zu Tristan verflochten. Während ihre offizielle Pflicht darin besteht, als seine Ritterin zu dienen, ist ihr persönlicher Antrieb, an seiner Seite zu bleiben und sein Wohlergehen zu sichern. Diese Loyalität wird auf eine harte Probe gestellt, als Tristan von den Streitkräften Camelots gefangen genommen und magischer Manipulation unterzogen wird, wodurch er seine Erinnerungen verliert und die Identität eines Ritters namens Tantris annimmt. In diesem Zustand erkennt er weder Isolda noch ihre gemeinsame Vergangenheit. Da sie sich weigert, ihn aufzugeben, folgt Isolda ihm zu dem Turnier, das im dämonischen Reich namens Kessel von Annwfyn abgehalten wird.

Ihre Rolle in der Geschichte wird während dieses Handlungsbogens entscheidend. Sie stellt sich dem amnesischen Tantris im Kampf und versucht verzweifelt, durch ihren Zweikampf seine Erinnerung zu wecken. In einem kraftvollen Akt der Selbstaufopferung lässt Isolda bereitwillig zu, dass sie von seinem Schwert durchbohrt wird. Dieser verzweifelte Versuch gelingt dort, wo Worte versagt hatten; der Schock und die Verzweiflung, sie beinahe getötet zu haben, durchbrechen die magische Unterdrückung seiner Erinnerungen. Während sie verwundet daliegt, kommt Tristans ursprüngliche Persönlichkeit wieder zum Vorschein, und er erweckt seine angeborene magische Fähigkeit Nova, wodurch ein Feld aus Sternenlicht entsteht, um sie zu heilen. Überwältigt von Emotionen und Dankbarkeit für ihr Opfer, küsst Tristan sie und bestätigt damit öffentlich seine romantischen Gefühle für sie, was zuvor nur angedeutet worden war.

Die Erzählung erkundet auch ihre Beziehung zu einer Nebenfigur, die ebenfalls Isolde heißt und oft als die „falsche“ Isolde bezeichnet wird. Diese andere Frau ist eine Bewohnerin Camelots, die ihre mentale Magie einsetzte, um den amnesischen Tristan als Beschützer und Ersatz für ihren abwesenden Vater an sich zu binden. Die echte Isolda betrachtet diese Betrügerin mit einer Mischung aus Rivalität und schließlich einem gewissen Verständnis, als sie von der tragischen Vergangenheit und Einsamkeit der anderen Frau erfährt. Dieser Konflikt zwingt Isolda dazu, sich dem zu stellen, was sie für die Liebe zu opfern bereit ist, und ihre eigene Identität unabhängig von ihrer Verbindung zu Tristan zu definieren.

Ihr Charakter durchläuft eine bedeutende Entwicklung von einer loyalen, aber etwas unsicheren Ritterin zu einer mutigen und selbstbewussten Heldin. Ihre anfängliche Unsicherheit bezüglich ihrer Größe und ihrer Würdigkeit von Tristans Zuneigung wird allmählich durch eine unerschütterliche Entschlossenheit ersetzt, dass sie alles tun wird, um ihn zu erreichen, selbst um den Preis ihres eigenen Lebens. Ein Schlüsselmoment in ihrer persönlichen Entwicklung ereignet sich nach einem Gespräch mit der mächtigen Ritterin Gawain, das ihr hilft, ihr verlorenes Selbstvertrauen wiederzuerlangen. Im Kampf ist Isolda eine fähige und physische Kämpferin, die einen Streitkolben als ihre Hauptwaffe führt, was zu ihrer direkten und unerschütterlichen Herangehensweise an den Kampf passt.