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Beschreibung
Nenji Kashiwazaki, seinen Verbündeten als Okina bekannt, ist ein beeindruckender Kämpfer und ein talentierter Stratege. Er war einst ein führendes Mitglied der Oniwabanshu, dem Geheimdienstnetzwerk, das dem Tokugawa-Shogunat diente, und während des Bakumatsu befehligte er die Niederlassung in Kyoto bei ihren Bemühungen, revolutionäre Aktivitäten in der Stadt zu überwachen. Als die Edo-Periode endete, leitete Okina die Umwandlung des Oniwabanshu-Hauptquartiers, der Aoiya, in ein sicheres Haus und eine Herberge, in der seine Kameraden Zuflucht finden konnten. Obwohl er der erwartete Nachfolger der Oniwabanshu-Führung war, lehnte er die Position ab, da er glaubte, dass es Zeit für die jüngere Generation sei, die Verantwortung zu übernehmen, und empfahl stattdessen Shinomori Aoshi als nächsten Anführer. Anschließend diente er als Agent in Kyoto, sammelte Informationen, und nach seinem Ruhestand gab er seine Kämpfernatur weitgehend auf und ließ sich in einem friedlichen Leben nieder, in dem er die Aoiya führte und Makimachi Misao aufzog.

Okina hat ein freundliches und unbeschwertes Wesen, mit einer Lebensfreude, die sich in einer Vorliebe für Trinkspiele und der Gesellschaft attraktiver Frauen ausdrückt. Er ist bekannt für seinen sanften, aber aufgeregten Geist und seine Vorliebe für Feiern und Partys, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Trotz seiner sorglosen äußeren Art besitzt er einen schnellen und agilen Verstand. Er kennt die inneren und äußeren Abläufe Kyotos genau und unterhält immer noch das alte Oniwabanshu-Geheimdienstnetzwerk, das er nutzt, um Himura Kenshin während seiner Mission gegen Makoto Shishio entscheidende Hilfe zu leisten. Okina kann stur sein und zwingt anderen manchmal seine Hilfe auf, selbst wenn sie zögern, sie anzunehmen. Er ist ein ausgezeichneter Zuhörer mit der Fähigkeit, die Emotionen der Menschen zu durchschauen und zu verstehen, wenn jemand versucht, anderen keine Umstände zu bereiten.

Okinas Hauptmotivation in der Geschichte ist es, Kyoto zu schützen und Kenshin bei seinen Bemühungen zu unterstützen, Shishios Pläne zu stoppen. Er bietet Kenshin Unterschlupf in der Aoiya und aktiviert sein altes Spionagenetzwerk, um Kenshin zu helfen, den Schwertschmied Arai Seiku und den Meister Hiko Seijuro zu finden. Gleichzeitig ist sich Okina der Bedrohung durch Shinomori Aoshi bewusst, seinen ehemaligen Schüler und derzeitigen Oniwabanshu-Führer, der besessen davon ist, Kenshin zu besiegen, um sich selbst als den Stärksten zu beweisen. Okina warnt Kenshin vor Aoshis Absichten und entscheidet sich letztendlich, Aoshi während des Endkampfes direkt gegenüberzutreten, um zu verhindern, dass er sich in Kenshins Kampf einmischt. Diese Konfrontation führt zu Okinas Niederlage, da er von Aoshi schwer verwundet wird.

Wichtige Beziehungen definieren Okinas Rolle in der Erzählung. Er hat Misao aufgezogen und behandelt sie mit großer Zuneigung, und sie respektiert ihn im Gegenzug als ihren Vormund. Seine Beziehung zu Shinomori Aoshi ist komplex: Okina empfahl Aoshi für die Führung und war einst sein Mentor, aber Aoshis Weg hat sich verdunkelt, was Okina in die Rolle eines Gegners zwingt, der versuchen muss, ihn aufzuhalten. Gegenüber Kenshin ist Okina ein unschätzbarer Verbündeter, der Ressourcen, Informationen und eine sichere Basis bereitstellt, während Kenshin sich seinen Respekt durch sein Engagement für den Schutz anderer verdient.

Okinas Fähigkeiten spiegeln seinen Hintergrund als hochrangiger Oniwabanshu-Operative wider. Es wird gesagt, dass er die einzige Person ist, die es mit dem ehemaligen Oniwabanshu-Führer im Kampf aufnehmen kann. Er führt Stahl-Tonfas, die stark genug sind, um Schwertschläge zu blockieren, was zeigt, dass seine Kampffähigkeiten trotz seines Alters und seines Ruhestands beachtlich bleiben. Er bewahrt auch seine strategischen und nachrichtendienstlichen Talente, hält das alte Oniwabanshu-Netzwerk in Betrieb und nutzt es, um Kenshin und seinen Verbündeten entscheidende Hilfe zu leisten.