Beschreibung
Eine 29-jährige alleinstehende Frau namens Riki hat ihren Pflegejob in Hokkaido aufgegeben und ist nach Tokio gezogen, nur um sich in erschöpfender, unregelmäßiger Krankenhausarbeit wiederzufinden, die sie ständig knapp bei Kasse sein lässt. Sie lebt in einer heruntergekommenen Wohnung und muss zusehen, wie ihre Ersparnisse trotz eines sparsamen Lebensstils schwinden, als sie von einer Kollegin namens Teru von einem lukrativen Nebenjob in einer Fruchtbarkeitsklinik erfährt. In der Erwartung, 500.000 Yen durch Eizellenspende zu verdienen, wird Riki stattdessen eine viel höhere Summe von 10 Millionen Yen angeboten, um Leihmutter für einen wohlhabenden Fremden zu werden. Das Paar, das ihre Dienste sucht, sind Motoki Kusaoka, ein ehemaliger Top-Balletttänzer, der entschlossen ist, ein Kind mit seiner eigenen DNA zu haben, und seine Frau Yuko, die Jahre gescheiterter Fruchtbarkeitsbehandlungen und Fehlgeburten durchlitten hat. Riki willigt ein, Motokis biologisches Kind, gezeugt mit seinem Sperma und ihren eigenen Eizellen, auszutragen – eine Vereinbarung, die in Japan in einer rechtlichen Grauzone existiert.
Die Geschichte entfaltet sich entlang der wirtschaftlichen Kluft zwischen Rikis prekärem Dasein in Tokio und der komfortablen Welt der Kusaokas, die es sich trotz der Illegalität kommerzieller Leihmutterschaft im Land leisten können, eine Leihmutter zu bezahlen. Mit fortschreitender Schwangerschaft wechselt die Erzählung zwischen den Perspektiven von Riki, Yuko und Motoki und verwischt dabei einfache Unterscheidungen zwischen Opfer und Täter. Riki hat in der Vergangenheit eine Abtreibung hinter sich, was ihre komplexe Beziehung zu ihrem eigenen Körper und zur Fortpflanzung um eine weitere Ebene erweitert. Yuko, die das Austragen einer Schwangerschaft aufgegeben hat, kämpft mit Gefühlen der Unzulänglichkeit und des Grolls, während eine andere Frau das Kind ihres Mannes austrägt. Motokis Bestehen darauf, sein genetisches Erbe weiterzugeben, treibt die Vereinbarung voran und zeigt, wie Reproduktionswünsche mit Klasse, Geschlecht und persönlichem Ehrgeiz verschränkt sind. Ein zentraler Handlungsbogen folgt Rikis Verwandlung von einer Frau ohne Geld und Träume in jemanden, deren Körper zum Schauplatz intensiver emotionaler und finanzieller Verhandlungen wird, während ein anderer Bogen Yukos zunehmend angespanntes Verhältnis zu der Leihmutter nachzeichnet, die das tut, was sie selbst nicht kann. Anstatt klare moralische Urteile zu fällen, bietet die Geschichte eine langsam aufkeimende Erkundung dessen, wie wirtschaftliche Verzweiflung und der Wunsch nach einer Familie gewöhnliche Menschen in außergewöhnliche und moralisch ambivalente Arrangements führen können.
Die Geschichte entfaltet sich entlang der wirtschaftlichen Kluft zwischen Rikis prekärem Dasein in Tokio und der komfortablen Welt der Kusaokas, die es sich trotz der Illegalität kommerzieller Leihmutterschaft im Land leisten können, eine Leihmutter zu bezahlen. Mit fortschreitender Schwangerschaft wechselt die Erzählung zwischen den Perspektiven von Riki, Yuko und Motoki und verwischt dabei einfache Unterscheidungen zwischen Opfer und Täter. Riki hat in der Vergangenheit eine Abtreibung hinter sich, was ihre komplexe Beziehung zu ihrem eigenen Körper und zur Fortpflanzung um eine weitere Ebene erweitert. Yuko, die das Austragen einer Schwangerschaft aufgegeben hat, kämpft mit Gefühlen der Unzulänglichkeit und des Grolls, während eine andere Frau das Kind ihres Mannes austrägt. Motokis Bestehen darauf, sein genetisches Erbe weiterzugeben, treibt die Vereinbarung voran und zeigt, wie Reproduktionswünsche mit Klasse, Geschlecht und persönlichem Ehrgeiz verschränkt sind. Ein zentraler Handlungsbogen folgt Rikis Verwandlung von einer Frau ohne Geld und Träume in jemanden, deren Körper zum Schauplatz intensiver emotionaler und finanzieller Verhandlungen wird, während ein anderer Bogen Yukos zunehmend angespanntes Verhältnis zu der Leihmutter nachzeichnet, die das tut, was sie selbst nicht kann. Anstatt klare moralische Urteile zu fällen, bietet die Geschichte eine langsam aufkeimende Erkundung dessen, wie wirtschaftliche Verzweiflung und der Wunsch nach einer Familie gewöhnliche Menschen in außergewöhnliche und moralisch ambivalente Arrangements führen können.
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Mitarbeiter
- Original storyNatsuo Kirino
- ArtEri Sakai
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