Beschreibung
Arisa Nagumo arbeitet als Korrektorin in einem Verlag, eine Rolle, die sie hinter die Kulissen der Buchproduktion stellt, wo sie Druckfahnen auf Fehler überprüft und für Genauigkeit sorgt. Ihr Job erfordert Konzentration und Präzision, stellt sie jedoch ständig vor ein besonderes Problem: die köstlich klingenden Essensbeschreibungen in den Manuskripten, die sie liest. Ob Roman, Manga oder ein anderes Genre – lebhafte Passagen über Char-Siu-Nudeln, Kashmiri-Curry oder Doppel-Cheeseburger regen ihren Appetit an und lenken sie von der Arbeit ab. Die Frage, ob ihre Reaktion intellektuelle Neugier oder schlicht Hunger ist, zieht sich als wiederkehrendes Thema durch. Arisa widersteht diesen Impulsen nicht; stattdessen gibt sie ihnen nach. Sie verbringt ihre Tage mit Lesen und ihre Pausen und Abende damit, die Gerichte zu essen, die ihre Aufmerksamkeit erregt haben, oft mit intensiver, ekstatischer Freude. Ihre Kollegin beobachtet ihren wehrlosen Gesichtsausdruck beim Essen, ein Bild, das pure, unverhohlene Genussfreude vermittelt. Die Geschichte folgt Arisas täglichem Kreislauf aus Korrekturlesen und Essen und zeigt, wie ihr Berufsleben und ihre persönliche Leidenschaft ineinandergreifen. Ein bemerkenswerter Erzählstrang befasst sich mit einer philosophischen Reflexion über die Anzahl der Mahlzeiten in einem Leben: etwa achtundachtzigtausend in achtzig Jahren, aber nur etwa einundzwanzigtausendneunhundert fallen in das zwanzigjährige Fenster von den Zwanzigern bis zu den Vierzigern, in dem man frei wählen und körperlich in der Lage ist, jedes Essen zu genießen. Arisa kommt zu dem Schluss, dass Zurückhaltung bei köstlichem Essen eine Verschwendung des Lebens ist, und handelt ohne Zögern nach dieser Überzeugung. Der Manga verbindet Arbeitsplatzkomödie mit Wertschätzung für Essen und zeigt Arisa als engagierte Fachkraft, die Freude und Zufriedenheit im einfachen Akt des guten Essens findet.
Kommentar(e)
Mitarbeiter
- Rolle EinsAkito Aihara
