Ute Bronder

Beschreibung
Ute Bronder ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin, die 1961 in München geboren wurde. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung von 1981 bis 1984 am Schauspielstudio Gmelin in München. Nach ihrer Ausbildung war sie von 1986 bis 1989 festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim und hat seitdem umfangreich in Theater, Film und Fernsehen gearbeitet.

Bronder ist vor allem für ihre Synchronarbeit in den deutschen Fassungen verschiedener Anime-Serien und -Filme bekannt. Ihre bekannteste Rolle ist die deutsche Stimme der Figur Max in der Pokémon-Franchise. Sie sprach Max in der Pokémon-Anime-Fernsehserie sowie in mehreren Filmen, darunter Pokémon: Lucario und das Geheimnis von Mew, Pokémon Ranger und der Tempel des Meeres und dem Special Pokémon: Der Anführer der Mirage-Pokémon.

Neben Pokémon umfasst ihr umfangreiches Synchronsprecher-Portfolio Rollen in anderen bekannten Anime. Sie sprach Helba in.hack//SIGN und dessen Fortsetzung.hack//Unison, Sumika in Haibane Renmei und Maetel in Harlock Saga. Bronder wirkte auch an den deutschen Versionen von Inuyasha als Ayumi, One Piece als Mozu und Die Chroniken von Lodoss als Pirotess mit. Ihre Arbeit in der Animation erstreckt sich auch auf Videospiele, wie das Sprechen verschiedener Pokémon im Spiel Pokémon Channel.

Zusätzlich zu ihrer Synchrontätigkeit hat Bronder eine Karriere als Schauspielerin vor der Kamera verfolgt, mit Rollen in deutschen Fernsehserien wie Forsthaus Falkenau, Um Himmels Willen, Dahoam is Dahoam und Die Rosenheim-Cops. Sie ist auch als Autorin, Set-Coach für Fernsehproduktionen und Intimkoordinatorin aktiv. Bronder spricht Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch und beherrscht verschiedene deutsche Dialekte, darunter Bayerisch, Berlinerisch und Wienerisch.
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