Joe Romersa
Beschreibung
Joe Romersa ist ein amerikanischer Synchronsprecher, Musiker und Tontechniker, der für seine umfangreiche Arbeit an englischsprachigen Synchronfassungen japanischer Anime-Serien und -Filme in den 1990er und 2000er Jahren bekannt ist. Geboren am 27. Juli 1956 in Kalifornien, begann er seine Karriere in der Musikindustrie als Schlagzeuger und wandte sich später der Tontechnik zu, wobei er mit namhaften Künstlern wie John Prine, Linda Ronstadt und Carlene Carter zusammenarbeitete.
Romersa stieg 1994 in die Welt der Anime-Synchronsprecherei ein, übernahm Rollen in englischen Synchronfassungen und arbeitete gleichzeitig als Tontechniker und ADR-Regisseur an verschiedenen Projekten. Zu seinen frühen Sprechrollen gehört die Figur Knu im Film They Were 11 von 1986, wobei die englische Synchronfassung mit seiner Leistung erst Mitte der 1990er Jahre produziert wurde.
Er hat eine umfangreiche Liste von Anime-Engagements und leiht häufig Nebenfiguren und Antagonisten seine Stimme. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen Abdul Hakim in Cowboy Bebop, Descartes in Trigun, Balrog in Street Fighter II V und dem Street Fighter Alpha-Film sowie Raiko in Rurouni Kenshin. Er sprach auch mehrere Charaktere in Fist of the North Star, darunter Heart und Zeed. Weitere bemerkenswerte Engagements umfassen Auftritte in Ghost in the Shell und Ghost in the Shell 2: Innocence, Code Geass: Lelouch of the Rebellion als Ryouga Senba und die Rolle des David in Blood: The Last Vampire.
Neben seiner Sprecharbeit entwickelte Romersa eine bedeutende kreative Partnerschaft mit dem Komponisten Akira Yamaoka. Er fungierte als Musiksupervisor für mehrere Silent Hill-Videospiele, darunter Silent Hill 3, Silent Hill 4: The Room und Silent Hill: Homecoming. Für diese Projekte schrieb er auch Liedtexte und steuerte Gesang für Songs wie Hometown und Cradle of Forest bei.
Während seiner gesamten Karriere hat Romersa seine Synchrontätigkeit mit seinen musikalischen Bestrebungen in Einklang gebracht. Er war an verschiedenen Bands beteiligt, darunter die Gruppe Soy Cowboy, und produziert weiterhin Musik in seinem eigenen Shadow Box Studio in Kalifornien. Seine Beiträge zur Musikindustrie wurden mit einem Grammy Award für seine Tontechnik-Arbeit an John Prines Album The Missing Years von 1991 gewürdigt.
Romersa stieg 1994 in die Welt der Anime-Synchronsprecherei ein, übernahm Rollen in englischen Synchronfassungen und arbeitete gleichzeitig als Tontechniker und ADR-Regisseur an verschiedenen Projekten. Zu seinen frühen Sprechrollen gehört die Figur Knu im Film They Were 11 von 1986, wobei die englische Synchronfassung mit seiner Leistung erst Mitte der 1990er Jahre produziert wurde.
Er hat eine umfangreiche Liste von Anime-Engagements und leiht häufig Nebenfiguren und Antagonisten seine Stimme. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen Abdul Hakim in Cowboy Bebop, Descartes in Trigun, Balrog in Street Fighter II V und dem Street Fighter Alpha-Film sowie Raiko in Rurouni Kenshin. Er sprach auch mehrere Charaktere in Fist of the North Star, darunter Heart und Zeed. Weitere bemerkenswerte Engagements umfassen Auftritte in Ghost in the Shell und Ghost in the Shell 2: Innocence, Code Geass: Lelouch of the Rebellion als Ryouga Senba und die Rolle des David in Blood: The Last Vampire.
Neben seiner Sprecharbeit entwickelte Romersa eine bedeutende kreative Partnerschaft mit dem Komponisten Akira Yamaoka. Er fungierte als Musiksupervisor für mehrere Silent Hill-Videospiele, darunter Silent Hill 3, Silent Hill 4: The Room und Silent Hill: Homecoming. Für diese Projekte schrieb er auch Liedtexte und steuerte Gesang für Songs wie Hometown und Cradle of Forest bei.
Während seiner gesamten Karriere hat Romersa seine Synchrontätigkeit mit seinen musikalischen Bestrebungen in Einklang gebracht. Er war an verschiedenen Bands beteiligt, darunter die Gruppe Soy Cowboy, und produziert weiterhin Musik in seinem eigenen Shadow Box Studio in Kalifornien. Seine Beiträge zur Musikindustrie wurden mit einem Grammy Award für seine Tontechnik-Arbeit an John Prines Album The Missing Years von 1991 gewürdigt.
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