Isa Barzizza
Beschreibung
Isa Barzizza war eine italienische Schauspielerin und Synchronsprecherin, die eine bedeutende Rolle in der Welt der Anime-Synchronisation spielte, insbesondere in ihrem Heimatland Italien. Geboren am 22. November 1929 in Sanremo, war Barzizza zunächst eine renommierte Bühnen- und Filmschauspielerin, die ihre berufliche Karriere als Teenager begann. Sie wurde 1946 vom Komiker Erminio Macario entdeckt und arbeitete später ausgiebig mit der legendären italienischen Komikergröße Totò zusammen, wobei sie in den 1950er und 1960er Jahren in zahlreichen populären Komödien auftrat. Im Jahr 1960, nach dem Tod ihres Ehemanns, des Drehbuchautors und Regisseurs Carlo Alberto Chiesa, verlagerte sie ihren Fokus von der Arbeit vor der Kamera und auf der Bühne hin zur Gründung einer Synchron- und Produktionsfirma namens Citiemme.
Als Synchronsprecherin ist Barzizza vor allem mit der klassischen Anime-Serie Die Rosen von Versailles verbunden, die auf Italienisch als Lady Oscar bekannt ist. In dieser Serie sprach sie die italienische Stimme von Marguerite de Jarjayes, der Mutter der Protagonistin Oscar François de Jarjayes. Ihre Beteiligung an Lady Oscar ging jedoch weit über eine einzelne Sprechrolle hinaus. Barzizza fungierte als Synchronregisseurin für die italienische Version sowohl der Zeichentrickserie als auch des Realfilms von 1979. Darüber hinaus lieh sie einer weiteren Figur in derselben Produktion ihre Stimme, der Signora Valois, was ihre integrale Rolle bei der Vermittlung der Serie an das italienische Publikum weiter festigte.
Über Lady Oscar hinaus war Barzizza für die Regie der italienischen Synchronisation mehrerer anderer beliebter Zeichentrickserien verantwortlich. Zu ihren Regiearbeiten gehören die klassischen Serien Candy Candy, Belle und Sebastian, Hallo! Spank, Die Jetsons (bekannt als I Pronipoti) und Barbapapà. Zusätzlich zu ihren Aufgaben als Regisseurin war sie auch als Synchronsprecherin für diese Shows tätig. So sprach sie beispielsweise in der italienischen Version von Candy Candy mehrere Figuren, darunter die Oberschwester von St. Joseph, Margot und Signora Marlowe.
Isa Barzizza verstarb am 28. Mai 2023 im Alter von 93 Jahren in Palau, Sardinien. Ihr Vermächtnis in der Welt der Anime wird nicht nur durch die spezifischen Figuren definiert, die sie sprach, sondern auch durch ihre Arbeit hinter den Kulissen als Synchronregisseurin. Durch ihre Firma und ihre Leitung zahlreicher Synchronprojekte leistete sie einen grundlegenden Beitrag zur Lokalisierung von Anime in Italien und trug dazu bei, klassische Serien einer neuen Generation von Zuschauern näherzubringen.
Als Synchronsprecherin ist Barzizza vor allem mit der klassischen Anime-Serie Die Rosen von Versailles verbunden, die auf Italienisch als Lady Oscar bekannt ist. In dieser Serie sprach sie die italienische Stimme von Marguerite de Jarjayes, der Mutter der Protagonistin Oscar François de Jarjayes. Ihre Beteiligung an Lady Oscar ging jedoch weit über eine einzelne Sprechrolle hinaus. Barzizza fungierte als Synchronregisseurin für die italienische Version sowohl der Zeichentrickserie als auch des Realfilms von 1979. Darüber hinaus lieh sie einer weiteren Figur in derselben Produktion ihre Stimme, der Signora Valois, was ihre integrale Rolle bei der Vermittlung der Serie an das italienische Publikum weiter festigte.
Über Lady Oscar hinaus war Barzizza für die Regie der italienischen Synchronisation mehrerer anderer beliebter Zeichentrickserien verantwortlich. Zu ihren Regiearbeiten gehören die klassischen Serien Candy Candy, Belle und Sebastian, Hallo! Spank, Die Jetsons (bekannt als I Pronipoti) und Barbapapà. Zusätzlich zu ihren Aufgaben als Regisseurin war sie auch als Synchronsprecherin für diese Shows tätig. So sprach sie beispielsweise in der italienischen Version von Candy Candy mehrere Figuren, darunter die Oberschwester von St. Joseph, Margot und Signora Marlowe.
Isa Barzizza verstarb am 28. Mai 2023 im Alter von 93 Jahren in Palau, Sardinien. Ihr Vermächtnis in der Welt der Anime wird nicht nur durch die spezifischen Figuren definiert, die sie sprach, sondern auch durch ihre Arbeit hinter den Kulissen als Synchronregisseurin. Durch ihre Firma und ihre Leitung zahlreicher Synchronprojekte leistete sie einen grundlegenden Beitrag zur Lokalisierung von Anime in Italien und trug dazu bei, klassische Serien einer neuen Generation von Zuschauern näherzubringen.
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