Steve Alpert
Beschreibung
Steve Alpert ist ein ehemaliger US-amerikanischer Unterhaltungsmanager, der vor allem für seine Arbeit mit dem japanischen Animationsstudio Studio Ghibli bekannt ist, wo er ab 1996 etwa fünfzehn Jahre lang als Leiter des internationalen Vertriebs und Mitglied des Vorstands tätig war. Sein berufliches Vermächtnis gründet zwar in den Bereichen Wirtschaft und Übersetzung, doch ist er auch für eine kleine Anzahl von Synchronsprechrollen bekannt, insbesondere im gefeierten Film *Wie der Wind sich hebt*.
Alperts Einstieg in die Synchronisation erfolgte durch seine langjährige Beziehung zu Studio Ghibli und dessen Mitbegründer Hayao Miyazaki. Da er fließend Japanisch spricht, hatte er bereits jahrelang zum internationalen Erfolg des Studios beigetragen, unter anderem indem er dem Autor Neil Gaiman bei der englischen Übersetzung des Drehbuchs für den Film *Prinzessin Mononoke* half. Seine markante Synchronarbeit ist am prominentesten in dem Historienfilm *Wie der Wind sich hebt* aus dem Jahr 2013 zu sehen. In der japanischen Originalversion des Films spricht Alpert die Figur Castorp, einen kultivierten und geheimnisvollen deutschen Besucher, der sich mit dem Protagonisten Jiro Horikoshi anfreundet. Bemerkenswerterweise wurde das visuelle Design der Figur direkt nach Alpert selbst modelliert. Im Rahmen seiner begrenzten schauspielerischen Credits wird er in einigen Quellen für diese Rolle unter dem Namen Stephen Alpert geführt.
Neben *Wie der Wind sich hebt* umfasst Alperts Synchron-Portfolio weitere Arbeiten für englischsprachige Synchronfassungen von Studio-Ghibli-Produktionen. Er steuerte zusätzliche Stimmen für die englische Version des Films *Arrietty – Die wundersame Welt der Borger* aus dem Jahr 2010 bei, der auf dem Roman *Die Borger* basiert. Diese Darbietungen werden im Allgemeinen eher als Erweiterungen seiner tiefen Einbindung in den internationalen Vertrieb und die Produktion des Studios betrachtet denn als eigenständige Schauspielkarriere.
Obwohl er seine Vollzeit-Führungsposition bei Studio Ghibli um 2011 aufgab, um in die Vereinigten Staaten zurückzukehren, arbeitet Alpert weiterhin mit dem Studio an verschiedenen Projekten zusammen. Seine einzigartige Perspektive als Insider mit westlichem Hintergrund wird in seinem 2020 erschienenen Memoir *Sharing a House with the Never-Ending Man* dokumentiert, das seine Erfahrungen beim Leben und Arbeiten an der Seite von Hayao Miyazaki schildert. Das Cover dieses Memoirs zeigt die Figur Castorp, die er in *Wie der Wind sich hebt* gesprochen hat.
Alperts Einstieg in die Synchronisation erfolgte durch seine langjährige Beziehung zu Studio Ghibli und dessen Mitbegründer Hayao Miyazaki. Da er fließend Japanisch spricht, hatte er bereits jahrelang zum internationalen Erfolg des Studios beigetragen, unter anderem indem er dem Autor Neil Gaiman bei der englischen Übersetzung des Drehbuchs für den Film *Prinzessin Mononoke* half. Seine markante Synchronarbeit ist am prominentesten in dem Historienfilm *Wie der Wind sich hebt* aus dem Jahr 2013 zu sehen. In der japanischen Originalversion des Films spricht Alpert die Figur Castorp, einen kultivierten und geheimnisvollen deutschen Besucher, der sich mit dem Protagonisten Jiro Horikoshi anfreundet. Bemerkenswerterweise wurde das visuelle Design der Figur direkt nach Alpert selbst modelliert. Im Rahmen seiner begrenzten schauspielerischen Credits wird er in einigen Quellen für diese Rolle unter dem Namen Stephen Alpert geführt.
Neben *Wie der Wind sich hebt* umfasst Alperts Synchron-Portfolio weitere Arbeiten für englischsprachige Synchronfassungen von Studio-Ghibli-Produktionen. Er steuerte zusätzliche Stimmen für die englische Version des Films *Arrietty – Die wundersame Welt der Borger* aus dem Jahr 2010 bei, der auf dem Roman *Die Borger* basiert. Diese Darbietungen werden im Allgemeinen eher als Erweiterungen seiner tiefen Einbindung in den internationalen Vertrieb und die Produktion des Studios betrachtet denn als eigenständige Schauspielkarriere.
Obwohl er seine Vollzeit-Führungsposition bei Studio Ghibli um 2011 aufgab, um in die Vereinigten Staaten zurückzukehren, arbeitet Alpert weiterhin mit dem Studio an verschiedenen Projekten zusammen. Seine einzigartige Perspektive als Insider mit westlichem Hintergrund wird in seinem 2020 erschienenen Memoir *Sharing a House with the Never-Ending Man* dokumentiert, das seine Erfahrungen beim Leben und Arbeiten an der Seite von Hayao Miyazaki schildert. Das Cover dieses Memoirs zeigt die Figur Castorp, die er in *Wie der Wind sich hebt* gesprochen hat.
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