- Array
- AMV
- AV2
- Ai
- Androgyn
- AniMagic
- Anime Comic
- Artbook
- Artwork
- Background-Animation
- Baka!
- Bansai!
- Bi
- Bishojo
- Bishonen
- Bonenkai
- Bootlegs
- Bunko
- Bunraku
- Carlsen
- Catgirl
- Cel
- Cel-Animation-Look
- Chan
- Chara
- Charakter Designer
- Chibi
- Clamp
- Comiket
- Convention
- Cos-Play
- DUB
- Dojinshi
- Ending
- Fanart
- Fanzines
- Futanari
- GAINAX
- Gensomaden
- HELLSING
- Hentai
- IKASU
- Idol
- Ijime
- Japanische Kalligraphie
- Kabuki
- Kalligraphie
- Kannon
- Kawaii
- Kiseki
- Kondom
- Lolicon
- Manga Entertainment Ltd.
- Manga
- Manhua
- Manhwa
- Mecha
- Mediacs
- Meimu
- Mobile Suite
- NTSC
- Nomikai
- OST
- OVA (auch OAV)
- OVA 18
- OVA-Films
- Opening
- Otaku
- Shotacon
Array
A
AMV
Abkürzung für “Anime Musik Video”. Hierbei handelt es sich um Zusammenschnitte, aus verschiedenen Anime-Serien, die mit Musik untermalt werden. Die Videos werden meist von Fans erstellt, die mit diesen auf Cons gegeneinander antreten. Auch bekannte Musiker verwenden oft Anime-Serien, um ihre Musikvideos zu thematisieren. Beispielsweise hat auch “Wamdue Projekt” ihr Video “King of my Castle” mit Szenen aus der bekannten Anime-Produktion “Ghost in the Shell” untermalt.
AV2
Abkürzung die für Anime-Virtual, unter dessen Namen zahlreiche Animes erscheinen.
Ai
Stammt aus dem Japanischen und steht für die Begrifflichkeit „Liebe“. Vor allen von Shojo-Mangas wird dies oft thematisiert. Ai wird auf verwand im Zusammenhang mit der Begrifflichkeit „Shounen Ai“.
Androgyn
Steht umgangssprachlich für „schön wie eine Frau“. Dies bezieht sich im Anime-Kontext meist auf Männer, welche eine sehr feminine Art aufweisen. In Japan beschreibt dies ein besonderes Schönheitsideal. Wird oft verwendet in Shojo- und Shonen-Ai Mangas.
AniMagic
Europas grösste Anime und Manga Convention. Findet seit dem Jahr 2000 statt und wird von der AnimaniA organisiert. Die Anime- und Comic Messe bietet seinen Besuchern Stars aus den Bereichen Anime, Mangas und Videospielen.
Anime Comic
Bei Anime Comics handelt es sich um farbige Mangas die auf Basis eines Animes entstanden. Die Comics geben die komplette Geschichte eines Anime-Films oder einer Anime-Serie wieder.
Artbook
Beschreibt ein Buch, welches sich primär mit den Veröffentlichungen von Anime- und Manga- Bildern beschäftigt. Es werden hier besonders beliebte Bilder von Anime- und Manga-Serien veröffentlicht, die meist im Hochglanzformat erscheinen.
Artwork
Ein Artwork bezeichnet meist ein selbst gezeichnetes Bild eines Anime Fans. Die Zeichnung basiert meist auf der Vorlage eines bereits existierenden Bildes. Ein Artwork sollte nicht mit einer Fanart verwechselt werden.
B
Background-Animation
Zu Deutsch auch Hintergrund-Animation. Diese werden meist lediglich in sehr aufwendigen Produktionen realisiert.
Baka!
Japanisches Schimpfwort und wird oft äquivalent zu den Begriffen „Arschloch“ oder Dummkopf verwandt.
Bansai!
Einer der bekanntesten japanischen Schlachtrufe. Bedeutet soviel wie „10.000 Jahre“.
Weiter handelt es sich bei „Bansai!“ auch noch um ein japanisches Manga-Magazin. Welches aus mehreren Manga-Serien besteht. Herausgeber ist der bekannte „Carlson-Verlag“. Bei der Hauptzielgruppe der Leserschaft handelt es sich primär um männliche Leser.
Bento
Als Bento werden japanische Mahlzeiten für Zwischendurch bezeichnet. Transportiert werden diese meist in Plastikdosen.
Bi
Der Begriff „Bi“ stammt aus dem Japanischen und bezeichnet das Adjektiv „schön“. Verwendet wird die Bezeichnung „Bi“ vor allem im Kontext von „Bishojo“ und „Bishonen“. Hierbei handelt es sich primär um „schöne Mädchen“ bzw. „schöne Jungs“.
Bishojo
Der Begriff „Bishojo“ setzt sich zusammen aus dem Begriff „Bi“ und „Shojo“. Als Bishojo werden in Japan „schöne Frauen“ oder „schöne Mädchen“ bezeichnet.
Bishonen
Der Begriff „Bishonen“ setzt sich zusammen aus dem Begriff „Bi“ und „Shonen“. „Bi“ beschreibt im Allgemeinen das Adjektiv „schön“ und „Shonen“ steht für den japanischen Begriff „Mann“. In Japan bezeichnet man „Bishonen“ allgemein schöne Männer.
Bonenkai
Bei den Bonenkai handelt es sich um eine Sonderform der Nomenkai. Gemeint sind mit den Bonenkai, die abschliessenden Firmenfeinern in grösseren Firmen. Bonenkai kann es in einer jeder Abteilung einer Firma geben.
Bootlegs
Bei Bootlegs handelt es sich um illegale Kopien und Mitschnitte von Filmen oder Musikstücken. Synonym werden auch noch die Begriffe „Raumpressung“, oder „Schwarzpressung“ verwandt.
Bunko
Als Bunko werden in Japan Taschenbücher bezeichnet. Oft handelt es sich dabei um die 2. oder 3. Auflage einer Manga-Serie.
Bunraku
Beim Bunkaru handelt es sich um ein relativ bekanntes, japanisches Puppentheater, welches im 12. Jhd. Entstand. Beim Bunkaru werden ca. 120 m grosse Puppen durch einen Theatermeister bewegt. Oft werden dabei noch weitere Gehilfen zum Spiel benötigt. Die Puppenspieler tragen meist komplett schwarze Kleidung damit sie hinter dem schwarzen Hintergrund nicht sichtbar sind und lediglich die Puppen beim Spiel beobachtet werden können.
C
Carlsen
Bei Carlson handelt es sich um einen der grössten Anime- und Manga-Verlag, der seinen Sitz in Hamburg hat. Bekannt wurde der Verlag als er erstmalig vor 35. Jahre die bekannte Geschichte von „Tim und Struppi“ veröffentlichte. Mit der Veröffentlichung von „Dragon Ball“ stieg der Verlag in den 1997 aufkommenden Boom der Anime- und Manga-Produktionen ein und verschaffte sich so ein erfolgreiches Standbein. Zu erreichen ist der Verlag unter folgender Website 1.
Catgirl
Beliebtes Motiv für Zeichner. Hierbei handelt es sich meist eine Mischung aus Katze und Frau.
Cel
Cel ist die Kurzform für Celloloid und stammt ursprünglich aus dem Englischen. Hierbei handelt es sich um eine Animationsphase aus dem Anime- und Manga-Bereich. Die traditionellen Produktionsweisen von Zeichentrickfilmen zeichnen sich dadurch aus, dass die Bleistiftzeichnungen der Animatoren entweder von Hand auf Folie übertragen werden oder per Kopierer. Anschiessend werden sie auf der Rückseite mit auf Kunststoff haftender Farbe bemalt. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Painting“.
Diese Technik, sorgt für eine gleichmässige Farbflächenverteilung auf der Vorderseite des Bildes. Nachdem die fertigen Cels genügend getrocknet sind, werden diese von einem Kameramann exakt auf den dafür vorgesehenen Hintergrund gelegt und abfotografiert oder abgefilmt.
Vor der eigentlichen Verwendung von Cels wurden ursprünglich wiederkehrende Elemente in der Animation wie beispielsweise bei der Verwendung von Hintergründen, mühsam auf jede Zeichnung durchgepaust. Diese Technik wurde von Earl Hurd entwickelt, der sich im Jahre 1914 das Verfahren patentieren liess.
Cel-Animation-Look
Mit dem „Cel-Animation-Look“ ist ein spezielles Layout gemeint. Hierbei handelt es sich um Zeichnungen, die meist farbige oder schwarze Umrisslinien verwenden. Die Flächen dieser Umrisslinien weisen meist glatte Farbflächen auf, wie im unten stehenden Beispiel zu sehen.
Bis vor einigen Jahren wurde dieser Zeichenstil in den meisten Anime-Produktionen verwand. Aber auch noch heute gibt es viele Produktionen die sich dieses Stils zu Nutze machen. Die meisten Animes werden heutzutage jedoch gerendert.
Chan
Beschreibt die Suffix von Komposita. Chan bedeutet hierbei soviel wie „Baby“ oder „Schatz“. Chan wird meist im Kontext von Tier- und Kindergeschichten verwandt.
Beispiele: Naro -> Naro-Chan oder Chidoro -> Chidoro-Chan.
Chara
Chara steht als Abkürzung für den Begriff „Charakter“ oder auch „Character“. Diese beschreiben meist Figuren einer Handlung oder eines Spiels.
Charakter Designer
Beschreibt eine Berufsbezeichnung. Der Charakter-Designer ist für das Layout der einzelnen Figuren verantwortlich. Er ist verantwortlich für den Entwurf von Körperteilen wie Hände, Grösse oder der Statur. Auch die Kleidung fällt unter den Bereich des Charakter-Designs. Vor allem die Gesichtszüge, die der Charakter-Designer entwirft, sind für die individuelle Art einer Figur verantwortlich. Dies beschreibt einen Punkt mit dem eine Serie stehen oder fallen kann.
Chibi
Chibi oder auch kurz nur CB, steht im Japanischen für den „Kinderkörper“. Chibi oder CB wird in den meisten Fällen als Präfix an einen Begriff angehängt. Ein Beispiel hierfür wäre: „CB Devilman“.
Viele Animations-Serien bedienten sich dieses Stilmittels. Eines der bekannteren Animations-Produktionen sind die „Muppet-Babies“.
Clamp
Bei Clamp handelt um eine Künstlergruppe, die sich auf das Zeichnen von Mangas spezialisiert haben. Die Namen der Künstler lauten:
- Ohkawa Nanase (geboren 02.05.1967)
- Apapa Mokona (Pseudonym/geboren 16.06.1968)
- Igarashi Satsuki (geboren 08.02.1969)
- Nekoi Mikku (geboren 21.01.1969)
Bekannt wurde die Gruppe in Europa durch die Geschichten „Magic Knight Raven“, „Card Captor Sakura“ und „RG Veda“. Weitere Storys setzten den Erfolg von Clamp in Deutschland fort. So ist es nicht verwunderlich, dass später auch die ersten Animes unter der Leitung von Clamp den Markt eroberten.
Comiket
Bei der Comiket handelt es sich um eine japanische Dojinshi-Convention. Der Begriff Comiket setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen „Comic“ und „Market“. Die Messe findet zweimal im Jahr in Tokyo statt.
Angeboten werden dort jedoch lediglich Dojinshi. Auf insgesamt 81.000 qm befinden sich nicht nur Besucher, sondern auch geladene Gäste wie bekannte Mangaka und andere Berühmtheiten aus der Anime- und Mangaszene. Diese sind immer wieder auf der Suche nach neuen Talenten, die ihnen bei ihrer Arbeit unter die Arme greifen.
Die Comiket findet an jedem 2. August- und Dezemberwochenende statt und erreicht jedes Mal Besucherzahlen von 400.000 Personen. Mehr Informationen findest Du auf der japanischen Website 2
Convention
Als eine Convention bezeichnet man allgemeine eine Massenveranstaltung für Fans. Die meisten Conventions gibt es im Bereich Rollenspiel, Serien oder im Comic-Bereich. Treffender wären hier die Bezeichnungen „Messe“. Auf einer Convention werden nicht nur Neue Dinge vorgestellt, sondern auch Fan-Artikel getauscht.
Viele Fans kommen kostümiert auf eine Convention. Meist verkleiden diese sich nach dem Vorbild einer fiktiven Figur aus einer Geschichte oder einer Serie. Begriffe die oft im Zusammenhang mit einer Convention fallen sind „Costume-Play“ oder „Roleplay“.
Cos-Play
Bei „Cos-Play“ handelt es sich um eine Abkürzung für den Begriff „Costume-Play“. Bezeichnet werden damit Manga-Fans, die sich wie ihre Vorbilder aus Comics verkleiden. Meist handelt es sich dabei um Helden oder Bösewichte. Im Bereich Cos-Play finden auf Conventions häufig Wettbewerbe statt.
Cos-Play lautet weiter der Titel eines bekannten Animes.
“Cos-Play” ist die Abkürzung für den englischen Begriff “Costume-Play” und bezeichnet damit Manga-Fans, die sich wie Ihre Helden verkleiden und so auf Wettbewerben und Veranstaltungen gehen.
“Cos-Play” heisst auch ein Anime, der sich um genau dieses Thema dreht. Mehr Informationen zu der Serie findest Du hier.
D
DUB
Bei einem DUB handelt es sich um eine nicht offizielle synchronisierte Fassung einer Serie oder eines Films.
Dojinshi
Dojinshi beschreibt eine Abkürzung des Begriffs „dojin zasshi“ (steht für die Zeitschrift von und für Gleichgesinnte) und bezeichnet im Allgemeinen eine von einem Fan gezeichnete Zeichnung eines japanischen Mangas.
Dojinshis werden oft auch als „Fan-Art“ bezeichnet. Wobei hier die Qualitätsspanne von Amateurarbeit bis hin zur professionellen Zeichnung reicht.
Vermarktet werden die Dojinshi überwiegend in Japan in Geschäften, die sich auf diese Geschichten spezialisiert haben. Aber auch Secondhand-Läden. Die Grösste Dosjinshi-Messe findet zweimal Jährlich auf dem „Comic Market“ in Tokyo statt. Der Comic Market ist auch bekannt unter dem Namen „Comiket“.
E
Ending
Als Ending oder Endingtheme bezeichnet man den Abspann eines Films oder eine Serie.
F
Fanart
Als Fanart werden Zeichnungen von Charakteren oder Gruppen bezeichnet, die sich ein bereits existierendes Manga oder ein Anime zum Vorbild haben. Die Qualität hängt hierbei im weitesten Sinne vom Talent und dem individuellen Strich des Zeichners ab.
Fanzines
Fanzines beschreiben Zeitschriften, die von Fans für Fans erstellt wurden. Manche Fanzines wurden zu einer speziellen Serie oder zu einer speziellen Serie erstellt. Die Spanne der Fanziines unterscheiden sich teilweise extrem. Von einfachen Schwarz-Weiss-Magazinen bis hin zu Hochglanzprospekten finden sich hier alle möglichen Exemplare wieder.
Futanari
Der Begriff „Futanari“ stammt ursprünglich aus dem Japanischen und bedeutet „zweierlei“ Formen. Somit werden als Futnarari im Japanischen also auch oft Hermaphroditen bezeichnet. Hierbei handelt es sich meist um Frauen mit männlichen Geschlechtsorganen. Diese werden oft in pornografischen Mangas dargestellt. Futanari weisen oft folgende Eigenschaften auf.
- Futanari besitzen sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane
- Weibliche Figuren besitzen anstelle der Vagina einen Penis (werden im Englischen auch oft als „Dick Girl“ bezeichnet.
- Oft werden auch Transfrauen die sich einer Hormonbehandlung unterzogen als Futanari bezeichnet. Personen die sich keiner genital angleichenden Operation unterzogen, sondern lediglich einer Brust-OP und somit über einen intakten Penis verfügen bezeichnet man auch als „New Half“.
- Weiter werden auch Frauen mit einer derart vergrösserten Klitoris die einem Penis gleichkommt als Futanari bezeichnet.
G
GAINAX
Hierbei handelt es sich um eines der wohl berühmtesten Animationsstudios Japans. Gegründet wurde das Studio im Jahre 1984 in Osaka von ein paar ehemaligen Studenten. Diese lernten sich auf einer Sci-Fi-Convention für Amateur-Anima kennen.
Zu dieser Zeit war die Bandai Corporation der erste wirkliche Geldgeber für das Anime, welches den Titel „Ooritsu Uchuugun - Honneamise no Tsubasa“. Dieser ermöglichte überhaupt erst die Gründung von GAINAX.
Anschliessend zog GAINAX nach Tokyo und begann verstärkt weitere Anime wie beispielsweise Top o nereae!“ zu produzieren.
Aber auch im Bereich der Videospiele gelang es der GAINAX im Jahre 1989 schnell Fuss zu fassen und erzielte mit „Dennoo Gakuen“ und „Princess Maker 1“ gewinnbringende Erfolge. Den grössten Coup konnte GAINAX jedoch im Jahre 1995 mit dem Anime „Evangelion“ verzeichnen. Der Film sorgte bereits vor der offiziellen Veröffentlichung für Unmengen Furore, da sämtliche Anime-Geschäfte wegen Anfrage überrannt wurden.
Gensomaden
Dies bedeutet übersetzt soviel wie „Legende über die Illusionen und Dämonen“
H
HELLSING
Hellsing ist der Name eines bekannten Animes. Der Name der Serie steht gleichbedeutend für die Organisation der Serie, die folgende Kürzel innehält:
H(er Royal) E(nglish) L(egion of) L(egitimate) S(uper natural and) I(mmortal) N(ight) G(uard)
Zudem ist Hellsing einer der wohl bekanntesten Protagonisten in diversen Vampir-Geschichten. Er stellt einen erbitterten Widersacher des wohl bekanntesten Vampirs „Dracula“ dar. Das Thema von van Hellsing wurde somit auch in diversen Animes verwandt.
Hentai
Als Hentai bezeichnet man im Westen pornografische Mangas und Animes aus Japan. Darunter fallen unter anderem Darstellungen von bekannten Figuren aus Zeichentrickfilmen und Comics im entsprechend bekannten Stil. Vorlagen hierfür sind beispielsweise „Sailor Moon“ und „Magical Girl“.
Bei 10 % aller Animes handelt es sich um Hentai. Geschichte, die diesem Genre zuzuordnen sind, findet sich auch in Bereichen wie der Fantasy, der Sience Fiction oder dem es Magical Girl“ zuzuordnen.
Hentai-Geschichten, zeichnen sich im Gegensatz zu Real-Pornografischen-Darstellungen dadurch aus, dass sie oftmals Sexuellen Handlungen darstellen, die im wirklichen Leben nicht möglich wären. Mögliche Varianten sind hierbei Tentakel, Lolicons, Shotacons oder Futanari.
I
IKASU
Bei IKASU handelt es sich um eines der jüngeren Labels von „Anime Virtual“. Es wurde im Jahre 2002 unter dem Aufhänger „Weiss Kreuz“ gegründet. IKASU bietet vor allem Animes an, die sich an eine Zielgruppe im Alter zwischen 16 und 25 Jahren richten.
Doch das eigentlich Besondere an dem Label ist, dass hinter dem Label 2 verschiedene Firmen stecken. Zum einen handelt es sich hierbei um „Anime Virutial“ und zum anderen „Egmont Manga & Anime Europa“, kurz EMA.
Idol
Der Begriff Idol (lat. von idolum), bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung eher ein Götzenbild. Heutzutage meint man hiermit eine Person, die grosse Popularität in der Gesellschaft geniesst.
Weiter handelt es sich bei „Key The Metal Idol“ um eine japanische TV-Serie, die sich ebne diese Thematik zum Storyfaden gesetzt hat.
Ijime
Bei Ijime (jap. von quälen) handelt es sich allgemein um die physische Gewalt einer Gruppe gegen Einzelne. Ijime kommt verstärkt an japanischen Schulen vor. Hierbei tritt dieses Phänomen in vier verschiedenen Formen auf:
- ijime no shisho kozo (mit vierschichtiger Struktur) – mit Täter, Opfer, Publikum und unbeteiligten Zuschauern
- ijimi no sanso kozo – (mit dreischichtiger Struktur) – mit Anführer, den Ausführenden und dem Opfer
- Gruppe geht auf einen Aussenstehenden in der Umgebung mit physischer Gewalt los und / oder erpresst ihn.
- Diskriminierung zwecks Beseitigung einer Andersartigkeit
J
Japanische Kalligraphie
Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art der Kalligraphie (siehe auch allgemeine Hinweise zur Kalligraphie). Die japanische Kalligraphie entstand zunächst im chinesischen Raum und führte später ihren weiteren Siegeszug nach Japan. Dort hat die Kalligraphie immer noch einen besonders hohen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben der meisten Künstler.
Die dort verwendeten Werkzeuge sind zumeist Pinsel und Tuschestange, sowie ein Tuschestein. Das Papier fungiert hierbei als Schreibgrundlage und ist somit wesentlicher Bestandteil des Schreibprozesses.
Bevor mit dem eigentlichen Schreiben begonnen werden kann, wird die Tuschestange im Tuschestein mit Wasser oder auch Wein abgerieben. Heutzutage hat der Schreibakt einen oftmals impulsiven Charakter, was die Schriftzeichen zwar schwerer lesbarer, jedoch umso ausdrucksstärker wirken lässt. Selbst gelehrte Chinesen können die Schrift oft nicht lesen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die einzelnen Buchstaben und Schriftzüge oftmals als Bilder und weniger als Texte interpretiert werden.
Viele kalligrafische Kunstwerke finden sich in allen Variationen wieder. Oftmals zieren diese Wände als waagerechte oder vertikale Namenschilder Gärten oder als einfache Schrifttafeln Wände. Vor allem aber in der Architektur der chinesischen Landschaftsgärten stellen sie einen wichtigen Bestandteil dar.
Der Inhalt der Tafeln und Bilder ist allgemein auf ihre Umgebung bezogen. So beziehen sich beispielsweise die Schrifttafeln an Hauswänden, auf die entsprechenden Bauobjekte. Häufig handelt es sich bei den einzelnen Zeilen um Fragmente aus berühmten Gedichten, in denen eine spezielle Szenerie passend zum Haus umschrieben wird.
K
Kabuki
Hierbei handelt es sich um eine traditionelle Form des japanischen Theaters. Seine Ursprünge wurden im 17. Jahrhundert, durch die Schrein-Jungfrau gegründet.
Kalligraphie
Der Begriff Kalligrafie oder auch Kalligraphie stammt ursprünglich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie „schön“ oder „gut“. Allgemein meint die Kalligrafie jedoch das Ausüben des „Schönschreibens“. Praktikzieren lässt sich dies vor allem von Hand, mit einem Federkeil, einem Pinsel, Tinte oder anderen Schreibutensilien.
Kannon
Kannon oder auch Guanyin ist eine einst chinesische Variante des Bodhisattva Avalokiteshvara. Bekannt wurde Kannon im asiatischen Raum unter verschiedensten Namen. So wird Kannon in Vietnam beispielsweise als Quan Am oder auch als Quan The Am Bo Tat bezeichnet.
Die Figur fand sich früher wie heute grosser Beliebtheit wieder. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in zahlreichen Ikonographien sowie in diversen Texten auftaucht. Zudem ist Kannon ein fester Bestandteil aller buddhistischen Religionen. Es lässt sich festhalten, dass es sich bei Kannon um eine der wohl beliebtesten Figuren des buddhistischen Pantheons handelt.
Seit etwa Ende des 6. Jahrhunderts suchen unzählige Menschen bei ihr das Glück und ebenso den Trost. Ihr Name wird meist mit den Worten „Der, der die Schreie der Welt hört“ übersetzt.
Kawaii
Der Begriff Kawaii, entspringt dem Japanischen und trägt die Bedeutung „niedlich“ oder auch „liebenswert“. Eingesetzt werden kann der Ausdruck für all die Dinge die der Sprecher als besonders niedlich oder liebenswert empfindet.
Die „Niedlichkeit“ hat seit den 70er Jahren in unzähligen Bereichen des japanischen Lebens Einzug gehalten. Besonders häufig finden sich bezaubernde Komponenten im Bereich Design wieder. Somit hat sich gerade dieser Aspekt immer stärker im Leben eines fast jeden Japaners durchgesetzt.
Während es in den meisten westlichen Kulturen als eher unpassend empfunden wird, kindliche Aspekte oder Designelemente zu nutzen, faszinieren den Japaner oftmals Gegenstände die er mit dem Begriff „Kawaii“ betitulieren würde.
Kiseki
Bei Kiseki handelt es sich um ein recht bekanntes Anime-Label, welches sowohl Animes mit Untertitel als auch synchronisierte Episoden ausstrahlt. Jedoch sollte man bei den Untertiteln Vorsicht walten lassen. Hin und wieder kann passieren, dass sich eben diese auf schwarzen Balken befinden, die leider einen Teil der Artworks verdecken.
Der Begriff Kiseki stammt ursprünglich aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie Wunder.
Kondom
Hinter dem Markenname „Kondom“ verbirgt sich der Schöpfer eines Erotik-Mangas, welches den Titel „Bondage Fairies“ trägt. Von eingefleischten Fans wird Kondom auch als meisterhafter Zeichner bezeichnet, der sich besonders auf die Umsetzung von menschlicher Anatomie versteht.
L
Lolicon
Lolicon steht als abgekürzte Schreibweise für den Begriff Lolitakomplex. Hiermit werden primär in Japan Darstellungen mit Handlung junger Mädchen im Alter von 8 bis ca. 13 Jahr bezeichnet. Oftmals liegt die Fixierung derer auf der sexuellen Handlung.
M
Manga Entertainment Ltd.
Hierbei handelt es sich wohl um das grösste Anime-Label Amerikas. Mittlerweile gelang es dem Verlag auch in England und Deutschland Fuss zu fassen. Zahlreiche Mangas und Animes werden über Manga Entertainment vertrieben.
Manga
Der Begriff Manga bezeichnet jegliche Form von Comics in Japan allgemein. Hiermit werden beispielsweise in Japan auch die von Disney gezeichneten Comics bezeichnet. Im Raum Europas meint der Begriff Manga jedoch eher Comics die speziell aus dem Raum Japan stammen. Eine autarke Pluralform des Begriffs Manga existiert nicht.
Manhua
Als Manhua werden aller Regel nach aus Taiwan stammende Mangas bezeichnet. Die taiwanesische Schreibweise sollte jedoch nicht mit der koreanischen Schreibweise Manwah verwechselt werden.
Manhwa
Bezeichnet ebenfalls wie Manhua Mangas, jedoch stammen die Manhwa nicht aus Taiwan, sondern vielmehr aus Korea.
Mecha
Mecha stammt ursprünglich vom englischen Adjektiv „mechanical“ ab und bezeichnet sämtliche technischen Geräte, die in Animes verwendet werden. Mechas sind also nicht nur Roboter und Mobile Suites, sondern auch Autos, Waffen und sogar Bügeleisen.
Manche Mecha-Spezialisten legen sehr viel Liebe ins Detail beim Entwurf ihrer Gerätschaften.
Mediacs
Bei Mediacs handelt es sich um ein Unternehmen, welches sich auf den Vertrieb von verschiedenen Multimediaprodukten spezialisiert hat. Die Firma, die ihren Sitz in Potsdam hat, schaffte es im Jahre 2002 mit der Neuauflage von Tenchi Muyo und El Hazard auf DVD, Fuss auf dem internationalen Markt zu fassen. Weitere Produktionen folgten und der stetig steigende Erfolg liess nicht lange auf sich warten.
Meimu
Bei Meimu handelt es sich um einen Mangaka der besonderen Art. Seinen Vornamen scheint wohl keiner zu kennen. Hin und wieder liest man ihn auch unter dem Pseudonym Gasaraki sowie Kikaider.
Mobile Suite
Als Mobile Suite wird meist auch ein automatisierter Kampfanzug bezeichnet. Oftmals werden diese auch mit echten Robotern verwechselt. Zum steuern einer Mobile Suite wird mindestens eine Person benötigt. Ein Grossteiler der japanischen Animes bedienen sich dieser Elemente, da Mobile Suites In Japan äusserst beliebt sind.
N
NTSC
Bei NTSC handelt es sich um ein Videoformat, welches primär in Japan verwendet wird. Europäische Videogeräte sind nur dann in der Lage Filme im NTSC-Format abzuspielen, wenn sie auch über eine entsprechende Funktion verfügen.
Achte also beim Kauf von Import-Kassetten, ob Dein Film von Deinem Videorekorder abgespielt werden kann. Die meisten aller Videorekorder weisen jedoch eine NTSC-Funktion auf.
Nomikai
Bei Nomikai handelt es sich um gruppeninterne Feste um die berufliche Kariere auszubauen. Die Nomikai stellen somit einen Teil des japanischen gesellschaftlichen und sozialen Lebens dar.
Eben diese Feste sind sogar fester Bestandteil des Arbeitsverhältnisses eines jeden Angestellten. Die Teilnahme ist zwar nicht verpflichtend, jedoch ausdrücklich erwünscht. Zwar wird auch von keinem Teilnehmer Alkoholkonsum verlangt, doch arten diese Feste oftmals in reine Saufgelage aus.
O
OST
Die Abkürzung OST steht für die Bezeichnung „Original Soundtrack“. Dies meint aller Regel nach CDs mit der Musik aus einem Film, einem Theaterstück oder einer Serie. Meist befinden sich auf diesen CDs Titelsongs und Hintergrundmelodien zu dem entsprechenden Medium.
In Japan ist es oftmals nicht ungewöhnlich mehrere unterschiedliche Soundtracks zu einer Serie heraus zu bringen. Wundere Dich also nicht, wenn Du zu einem Anime mal 5 – 6 verschiedenen Soundtracks findest. Es muss sich hierbei also nicht um Fälschungen handeln.
Für einen Originalsoundtrack musst du zwischen 15 und 30 Euro hierzulande bezahlen. Dies hängt natürlich auch stark davon ab, wie alt und wann dieser erschienen ist. Beziehst du den Soundtrack evtl. aus dem Ausland, musst Du damit rechnen, dass noch zusätzliche Importkosten auf die CD aufgeschlagen werden.
OVA (auch OAV)
Das Kürzel OVA steht für „Original Video Animation“ oder auch für „Original Animated Video“. Hierbei handelt es sich meist um Filme oder Serie, welche lediglich als Videos produziert wurden und nicht im TV oder im Kino ausgestrahlt wurden. Meist haben diese Verfilmungen ebenfalls einen eigenen Soundtrack, der regulär im Handel erhältlich ist.
OVA 18
Dieses Kürzel bezeichnet den Namen einer Firma, die Videos und Filmmateria, welches in Deutschland erst ab 18 freigegeben sind, im Ausland veröffentlicht werden. Beispiele für die entsprechenden Filme sind „Urotsukidoji“, „Countdown Stories“, „Angel of Darkness“ und viele mehr.
Beispielhaft für diese Filme sind extreme Gewalt oder auch Sexszenen. Kämpfen in entsprechenden Filmen enden meist tödlich und in den meisten Fällen sind die Leichen bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Zudem wird oftmals ebenso die Vergewaltigung junge Mädchen und Kinder thematisiert.
OVA-Films
Auch bei OVA-Films handelt es sich um den Namen einer Firma. Diese vertreibt Animes, die auf dem Japanischen Markt heraus gebracht werden und versieht sie mit deutschen Untertiteln. Hierbei handelt es sich nicht ausschliesslich um Animes, sondern ebenfalls um Kinofilme. Es ist primäres Ziel von OVA-Films, die Animes stark am Original orientiert zu verkaufen. Daher sind die Filme und Serien meist auch uncut, unedited und subbed.
Dies wird oftmals erreicht, indem die Untertitel sich strickt an die Originale und Vorlage halten und dadurch auch ein wenig in die Länge gezogen erscheinen, was hin und wieder den Lesefluss ein wenig stören kann.
Opening
Als Opening oder auch Opener wird meist auch das Eröffnungsvideo am Anfang einer Serie (dies muss nicht nur eine Anime-Serie sein), bezeichnet. Meist werden im Opener auch alle beteiligten Mitarbeiter wie beispielsweise Schauspieler, Regisseur, Musiker, etc. namentlich erwähnt.
Otaku
Als Okatu bezeichnet man in Japan einen Menschen, der von einer bestimmten Sache derart fasziniert ist, dass man schon wiederum von Besessenheit sprechen kann. Meist handelt es sich dabei um Persönlichkeiten, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben und lediglich nur noch in ihrer eigenen Welt zu leben scheinen.
Je nach Region wird der Begriff Otaku eher negativ als auch positiv besetzt. Dies schwankt jedoch stark aufgrund der gesellschaftlichen Gegebenheiten.
P
Q
R
S
Shotacon
Als Shotacon bezeichnet man die Fixierung auf minderjährige Jungen. Oftmals wird hier die Sexualität der heranwachsenden Jungen in den Begriff interpretiert. Dabei handelt es sich jedoch um eine Falschinformation. Der Begriff leitet sich ab aus dem Begriff Shotaro, welcher ein beliebter Japanischer Name ist sowie dem Englischen Begriff Complex ab.