Film
Beschreibung
Lupin III ist der Meisterdieb im Zentrum des Lupin-the-IIIrd-Universums, und in Lupin the IIIrd: Goemons Blutspray tritt er als erfahrener, selbstbewusster Krimineller auf, der mit seinem üblichen Stil agiert. Er ist der Enkel des legendären Arsène Lupin und hat sich durch eine lange Karriere voller kühner Raubzüge und knapper Fluchten einen Namen gemacht. In diesem Film wirkt Lupins Persönlichkeit verspielt, lässig respektlos und schnell lachend, selbst in gefährlichen Situationen. Er begegnet seiner eigenen Gefahr mit einem Achselzucken und einem Witz, was seine Begleiter oft in den Wahnsinn treibt. Trotz seiner unbeschwerten Fassade ist er äußerst einfallsreich und loyal, besonders gegenüber denen, die er als Freunde betrachtet. Seine Hauptmotivation in der Geschichte ist dieselbe wie immer: Geld und Wertsachen zu stehlen. Er und seine Crew infiltrieren ein von der Yakuza betriebenes Glücksspielschiff, um es auszurauben, doch ihre Pläne werden kompliziert, als ein brutaler Auftragskiller namens Hawk – der sogenannte Geist von Bermuda – sie ins Visier nimmt. Lupin erkennt schnell, dass Hawk nicht hinter dem Geld her ist, sondern nach seinem Leben trachtet, und er verbringt einen Großteil des Films damit, dem Killer einen Schritt voraus zu sein, während er gleichzeitig seinem Verbündeten Goemon Ishikawa XIII hilft, dessen Ehre durch die Ermordung seines Klienten befleckt wurde. Lupins Rolle in der Erzählung ist weitgehend unterstützend; der Film konzentriert sich auf Goemons persönlichen Kampf, aber Lupin leistet wesentliche Hilfe, indem er als Resonanzboden und zeitweise als Köder fungiert. Er hat auch einen kurzen, bedeutungsvollen Austausch mit Inspektor Zenigata, der zeigt, dass ihre Rivalität intakt bleibt, selbst wenn sie gegen eine größere Bedrohung zusammenarbeiten. Lupins Schlüsselbeziehungen in diesem Film sind die zu Goemon, den er als vertrauten Freund und Partner behandelt, sowie zu Daisuke Jigen und Fujiko Mine, die ihn auf dem Raubzug begleiten. Seine Verbindung zu Goemon basiert auf gegenseitigem Respekt, und Lupin zögert nicht, dem Samurai zu helfen, selbst wenn der Job schiefgeht. Lupin selbst durchläuft in diesem Teil kaum persönliche Entwicklung; er bleibt der gleiche charmante, gerissene Dieb, der er immer war. Zu seinen bemerkenswerten Fähigkeiten gehören meisterhafte Verkleidung, tadellose Nachahmung, fachmännisches Knacken von Schlössern und das Talent, sich aus fast jeder Situation herauszureden. Er zeigt auch einen scharfen taktischen Verstand, der es ihm erlaubt, Pläne spontan zu entwickeln und sich anzupassen, wenn sich die Umstände ändern. Was sein Aussehen betrifft, trägt Lupin zu Beginn des Films seine charakteristische schwarze Jacke, erscheint später jedoch nur noch in seinem schwarzen Unterhemd – eine visuelle Erinnerung daran, dass die Situation ihm seinen üblichen Schliff genommen hat. Insgesamt ist Lupin III in Goemons Blutspray der stetige, respektlose Anker der Bande, der seinen Verstand einsetzt, um alle am Leben zu halten, während sein Freund einen Ehrenkampf führt.