TV-Serie
Beschreibung
Cleitus ist ein erfahrener makedonischer Militäroffizier, der als vertrauter Berater des zentralen Protagonisten dient. Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung wird er respektiert; er kämpfte zuvor unter dem Vater des Protagonisten, Philipp II., was seine tiefe Verwurzelung in der alten makedonischen Ordnung begründet. Seine Persönlichkeit ist geprägt von unerschütterlicher Ehrlichkeit, unerschütterlicher Loyalität gegenüber makedonischen Traditionen und einem festen Glauben an die militärischen Prinzipien aus Philipps Ära. Er wird als Beschützer des Erbes des Protagonisten und als moralischer Herausforderer dargestellt, der keine Angst hat, seinen Widerspruch zu äußern, wenn er einen Verrat an ihrem Erbe wahrnimmt.

Cleitus‘ Hauptmotivation ist seine unerschütterliche Hingabe an das makedonische Erbe, das er mit aufgebaut hat. Diese treibende Kraft bringt ihn in direkten Konflikt mit den späteren politischen Maßnahmen des Protagonisten, die die Übernahme persischer Bräuche und die Integration persischer Soldaten in die Reihen begünstigen. Cleitus betrachtet diese Reformen nicht als Fortschritt, sondern als kulturellen Verfall und eine Ablehnung des Andenkens an Philipp II. Seine Rolle in der Geschichte ist die eines traditionalistischen Gegenparts zur zunehmend autokratischen und kosmopolitischen Vision des Protagonisten. Die Beziehung zwischen Cleitus und dem Protagonisten ist tiefgründig und langjährig, auf dem Schlachtfeld geschmiedet, einschließlich eines Vorfalls, bei dem Cleitus den Protagonisten in einer entscheidenden Schlacht vor dem sicheren Tod rettet. Diese Bindung wird durch eine persönliche Verbindung weiter gestärkt, da Cleitus‘ Schwester in der Kindheit die Amme des Protagonisten war.

Die Entwicklung ihrer Beziehung folgt einem tragischen Bogen wachsender Spannung, der in einer gewaltsamen und entscheidenden Konfrontation gipfelt. Während eines hitzigen Banketts in Baktrien prangert Cleitus, von Alkohol und Wut entflammt, den Protagonisten öffentlich an. Er bestreitet die Behauptungen des Protagonisten auf göttliche Abstammung, verhöhnt seine Heirat mit einer ausländischen Frau und stellt eine direkte Herausforderung an seine Führung und moralische Integrität. In einem Anfall impulsiver Wut, provoziert durch Cleitus‘ Beleidigungen, tötet der Protagonist ihn mit einem Speer. Diese Tat wird zu einem entscheidenden Wendepunkt, der das unberechenbare Temperament des Protagonisten offenbart und Cleitus zu einer Märtyrerfigur des inneren Widerstands macht. Der Protagonist drückt später tiefes Bedauern über die Tat aus und erkennt den irreparablen Bruch an, der durch Cleitus‘ Tod verursacht wurde. In Bezug auf bemerkenswerte Fähigkeiten ist Cleitus ein hochkompetenter Befehlshaber, der den prestigeträchtigen Rang des Führers der Elitetruppe der Gefährtenkavallerie innehat.