TV-Serie
Beschreibung
Kaiser Hadrian, im Anime als Hadrianus bekannt, ist der regierende römische Kaiser während der Ereignisse von Thermae Romae, die in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts während seiner historischen Herrschaft von 117 bis 138 n. Chr. spielt. Er wird als der 14. römische Kaiser und der dritte der fünf guten Kaiser dargestellt. Die Figur wird als kosmopolitischer Herrscher gezeigt, der Kultur und Kunst der militärischen Expansion vorzieht und Frieden im gesamten Reich bewahren möchte, anstatt durch Krieg zu regieren. Er wird allgemein in einem positiven Licht beschrieben, wobei mögliche negative Eigenschaften vom Schöpfer heruntergespielt werden. Die Darstellung ist deutlich vom Roman „Ich zähmte die Wölfin“ (Memoiren Hadrians) von Marguerite Yourcenar beeinflusst, der großen Wert auf die Psychologie des Kaisers legt.
Hadrian fördert den Bau neuer Badehäuser (Thermen) als Mittel zur Friedenssicherung und zum Wohlergehen des römischen Volkes. Diese Philosophie steht im Einklang mit der zentralen ideologischen Botschaft der Geschichte, die Bäder als bestimmenden Faktor für den Frieden darstellt. Seine Beweggründe entspringen dem Wunsch nach einem stabilen und kulturell reichen Rom, was ihn dazu veranlasst, talentierte Personen zu suchen und zu beschäftigen, die zu dieser Vision beitragen können. Aus diesem Grund beauftragt er den Protagonisten Lucius Quintus Modestus zunächst mit dem Bau einer privaten Therme und später mit weiteren Badprojekten, wodurch Lucius von einem frustrierten Architekten zu einer gefeierten Persönlichkeit in Rom aufsteigt.
Innerhalb der Geschichte dient Hadrian als mächtiger Förderer und Schlüsselfigur, die Lucius‘ innovative Arbeit erkennt und fördert, die von Zeitreisebesuchen in moderne japanische Badehäuser inspiriert ist. Das Interesse des Kaisers an Lucius‘ Schöpfungen verleiht den architektonischen Bemühungen des Protagonisten eine politische und soziale Bedeutung. Hadrians Rolle erstreckt sich auch auf die politische Zukunft Roms, da er Lucius Aurelius Caesar als seinen Nachfolger auswählt, mit dem spezifischen Ziel, dass schließlich Marcus Annius Verus (der spätere Kaiser Mark Aurel) an die Macht kommt.
Hadrian hat mehrere wichtige Beziehungen, die seinen Charakter definieren. Er ist ein Mentor und Förderer für Lucius, dessen Arbeit er bewundert und unterstützt. Er ist auch mit dem jungen Mann Antinous verbunden, dessen tragischer Tod im Nil eine Quelle tiefer Trauer und Nostalgie für den Kaiser ist. In einigen Adaptionen hält Hadrian Krokodile als Haustiere in seinem Palast in Alexandria, wobei eines die Reinkarnation von Antinous verkörpern soll, was den tiefen persönlichen Verlust unterstreicht, den er empfindet. Er interagiert auch mit seinen Sklaven; seine Reaktion darauf, dass seine Haustierkrokodile sie beißen, wird als düster humorvoll dargestellt und spiegelt eine für seine Zeit übliche lässige Haltung gegenüber der Institution der Sklaverei wider. In Bezug auf die Entwicklung wird die Figur, obwohl durchgängig als weiser und friedensuchender Herrscher dargestellt, durch ihre psychologische Komplexität und ihre persönliche Trauer vertieft, was ihrer öffentlichen Persona als Kaiser weitere Ebenen hinzufügt. Zu seinen bemerkenswerten Fähigkeiten gehören sein politisches Geschick bei der Auswahl und Förderung von Talenten, seine strategische Vision für das Reich, die kulturelle Entwicklung und Frieden priorisiert, sowie seine Fähigkeit zu tiefer emotionaler Bindung, wie sie in seiner Trauer um Antinous sichtbar wird.
Hadrian fördert den Bau neuer Badehäuser (Thermen) als Mittel zur Friedenssicherung und zum Wohlergehen des römischen Volkes. Diese Philosophie steht im Einklang mit der zentralen ideologischen Botschaft der Geschichte, die Bäder als bestimmenden Faktor für den Frieden darstellt. Seine Beweggründe entspringen dem Wunsch nach einem stabilen und kulturell reichen Rom, was ihn dazu veranlasst, talentierte Personen zu suchen und zu beschäftigen, die zu dieser Vision beitragen können. Aus diesem Grund beauftragt er den Protagonisten Lucius Quintus Modestus zunächst mit dem Bau einer privaten Therme und später mit weiteren Badprojekten, wodurch Lucius von einem frustrierten Architekten zu einer gefeierten Persönlichkeit in Rom aufsteigt.
Innerhalb der Geschichte dient Hadrian als mächtiger Förderer und Schlüsselfigur, die Lucius‘ innovative Arbeit erkennt und fördert, die von Zeitreisebesuchen in moderne japanische Badehäuser inspiriert ist. Das Interesse des Kaisers an Lucius‘ Schöpfungen verleiht den architektonischen Bemühungen des Protagonisten eine politische und soziale Bedeutung. Hadrians Rolle erstreckt sich auch auf die politische Zukunft Roms, da er Lucius Aurelius Caesar als seinen Nachfolger auswählt, mit dem spezifischen Ziel, dass schließlich Marcus Annius Verus (der spätere Kaiser Mark Aurel) an die Macht kommt.
Hadrian hat mehrere wichtige Beziehungen, die seinen Charakter definieren. Er ist ein Mentor und Förderer für Lucius, dessen Arbeit er bewundert und unterstützt. Er ist auch mit dem jungen Mann Antinous verbunden, dessen tragischer Tod im Nil eine Quelle tiefer Trauer und Nostalgie für den Kaiser ist. In einigen Adaptionen hält Hadrian Krokodile als Haustiere in seinem Palast in Alexandria, wobei eines die Reinkarnation von Antinous verkörpern soll, was den tiefen persönlichen Verlust unterstreicht, den er empfindet. Er interagiert auch mit seinen Sklaven; seine Reaktion darauf, dass seine Haustierkrokodile sie beißen, wird als düster humorvoll dargestellt und spiegelt eine für seine Zeit übliche lässige Haltung gegenüber der Institution der Sklaverei wider. In Bezug auf die Entwicklung wird die Figur, obwohl durchgängig als weiser und friedensuchender Herrscher dargestellt, durch ihre psychologische Komplexität und ihre persönliche Trauer vertieft, was ihrer öffentlichen Persona als Kaiser weitere Ebenen hinzufügt. Zu seinen bemerkenswerten Fähigkeiten gehören sein politisches Geschick bei der Auswahl und Förderung von Talenten, seine strategische Vision für das Reich, die kulturelle Entwicklung und Frieden priorisiert, sowie seine Fähigkeit zu tiefer emotionaler Bindung, wie sie in seiner Trauer um Antinous sichtbar wird.