TV-Serie
Beschreibung
Lia de Beaumont ist die ältere Schwester von D'Eon de Beaumont, dem Protagonisten von Le Chevalier D'Eon. Zu Lebzeiten war sie eine Adlige, die König Ludwig XV. von Frankreich als Spionin und Diplomatin diente und weithin als eine der besten Schwertkämpferinnen des Königreichs galt. Sie war auch Ausbilderin des Dauphins Auguste und eine enge Freundin und Lehrerin von Anna. Als Schülerin des Schwertkämpfers Teillagory besaß Lia ein natürliches Talent für Poesie und wurde von Adligen und Königshäusern gleichermaßen geliebt, darunter auch von Zarin Elisabeth von Russland, die sie sehr schätzte. Trotz ihres sanften und rücksichtsvollen Wesens zu Lebzeiten verwandelte ihr vorzeitiger Tod unter mysteriösen Umständen sie in einen rachsüchtigen Geist. Ihre Leiche wurde in einem Sarg auf der Seine treibend entdeckt, mit dem Wort „Psalmen“ in Blut auf dem Deckel geschrieben. Getrieben von tiefer Wut, Trauer und einem brennenden Verlangen nach Rache ergreift ihre ruhelose Seele Besitz von ihrem jüngeren Bruder D'Eon und manifestiert sich durch ihn, um Rache an denen zu nehmen, die ihr Unrecht getan haben. Im Laufe der Geschichte fungiert Lias Geist als treibende Kraft, die D'Eon leitet, während er die Wahrheit hinter ihrem Mord und der dunklen Verschwörung untersucht, die einen Kult, den französischen und russischen Adel und das Verschwinden von Frauen betrifft. Ihre Anwesenheit ist auch durch eine einzigartige Schwertstellung gekennzeichnet, die ihr früherer Lehrer Teillagory erkennt und so ihre Identität bestätigt, wenn andere unsicher sind. Im Verlauf der Erzählung wird deutlicher, dass Lia tiefere Verbindungen zu Persönlichkeiten wie Maximilien Robespierre und anderen am königlichen Hof hatte, und ihre Vergangenheit wird nach und nach enthüllt, was zeigt, dass sie nicht so unschuldig war, wie sie zunächst schien. Ihr geisterhafter Einfluss treibt D'Eon voran, und ihre Fähigkeiten als unvergleichliche Fechterin und geschickte Agentin der Krone sind entscheidend für die Handlung. Ihre Rolle ist somit sowohl die eines Katalysators als auch einer ständigen übernatürlichen Präsenz, deren ungelöste Wut und Sehnsucht nach Gerechtigkeit die gesamte Geschichte prägen.