TV-Serie
Beschreibung
Mayu ist ein junges Teenager-Mädchen, das zu Beginn der Serie von zu Hause wegläuft, weil es misshandelt wird, und obdachlos wird, bevor es schließlich im Maple House eine neue Familie findet. Sie wird von ihrer Mutter verlassen und erleidet sexuellen Missbrauch durch ihren Stiefvater; als sie sich ihrer Mutter anvertraut, wird sie geohrfeigt und nicht als Opfer, sondern als Rivalin um die Aufmerksamkeit ihres Stiefvaters behandelt. Dieser Verrat treibt sie dazu, von zu Hause zu fliehen und auf der Straße zu leben, wo sie überlebt, indem sie Brotkrusten von einer örtlichen Bäckerei sammelt, unter dem Vorwand, dass sie für ihren Welpen Wanta sind, den sie nach der Flucht gefunden und benannt hat. Zu Beginn der Geschichte wird Mayu im Regen mit Wanta in einer provisorischen Unterkunft angetroffen, und später kreuzt sie im Gasthaus die Wege von Kouta und Yuka. Trotz ihrer anfänglichen Schüchternheit und Zurückhaltung, anderen zu vertrauen, nimmt sie schließlich ihre Fürsorge an und betrachtet Kouta und Yuka als ihre Eltern, die sie für weit bessere Beschützer hält als die Familie, die sie zurückgelassen hat. Sie freundet sich auch mit Nana, einer Diclonius, an und versucht, sie unter ihre Fittiche zu nehmen, indem sie ihr beibringt, wie man überlebt und den Alltag meistert. Mayu hilft im Maple House bei den Hausarbeiten und beginnt mit der Zeit, emotional zu reifen, und neckt sogar sanft andere, während ihr Selbstvertrauen wächst. Sie trägt die tiefen emotionalen Narben ihrer Vergangenheit, aber ihre Motivationen drehen sich darum, Sicherheit, Zugehörigkeit und ein Gefühl von Familie zu finden. In der Geschichte dient Mayu als Nebenfigur, die die Perspektive eines unschuldigen, normalen Menschen darstellt, der in die gewalttätige Welt der Diclonii gerät, und ihre Anwesenheit bietet einen erdenden, emotionalen Kontrast zu den übernatürlichen Konflikten. Sie besitzt keine besonderen Fähigkeiten, aber ihre Widerstandsfähigkeit, ihr Einfühlungsvermögen und ihre mühsam erworbene Cleverness ermöglichen es ihr, zu überleben und zu wachsen. Ihre Beziehungen zu Kouta, Yuka, Nyu und Nana vertiefen sich im Laufe der Zeit, und sie wird ein stabiles, fürsorgliches Mitglied des Haushalts. Ihre Entwicklung ist geprägt von ihrer allmählichen Erholung vom Trauma und ihrer Fähigkeit, wieder zu vertrauen und zu lieben, was in ihrer Akzeptanz als dauerhafter Teil der Familie im Gasthaus gipfelt.