OVA
Beschreibung
Kintoki Sakata, in den Adel während der Heian-Zeit Japans geboren, wurde von ihrem Vater von Kindheit an als Junge verkleidet, um sie vor den Ambitionen ihres Onkels Yoshinobu zu schützen, der ihren Clan übernehmen wollte. Yoshinobu inszenierte einen gewaltsamen Putsch und metzelte ihre Familie am Berg Ashigara in der Provinz Sagami nieder. Minamoto no Raikō griff ein, rettete Kintoki und brachte sie in die Hauptstadt.

Unter ihrer männlichen Identität lebend, schloss sich Kintoki Raikōs Kriegergruppe an, den Shitennō (Vier Himmlischen Königen). Im Kampf ausgebildet, spezialisierte sie sich auf die Axt und erhielt den Kriegernamen Kaidōmaru. Eine Tätowierung des Zeichens für „Flamme“ zierte ihren Oberarm, was ihre Rolle symbolisierte. Über fünf Jahre hinweg half sie Raikō, die Hauptstadt vor Krankheiten, Banditen und politischen Unruhen zu schützen, wobei sie unausgesprochene tiefe Gefühle für ihn entwickelte.

Ihre Vergangenheit holte sie durch ihre Cousine Ohni-hime ein, die als Shuten Dōji die Oeyama-Banden anführte. Ohne Kintokis wahres Geschlecht zu kennen, wollte Ohni-hime sie „retten“. Ohni-hime verbündete sich mit Fujiwara no Michinaga und nutzte Banditenangriffe, um die Hauptstadt aus politischen Gründen zu destabilisieren, was in der Verbrennung Kyotos und Kintokis Entführung gipfelte. Raikō verfolgte sie zum Berg Ōe, was zu einer Konfrontation führte, die ihr Schicksal besiegelte.

Diese Figur interpretiert den Volkshelden Sakata Kintoki (Kintarō), traditionell männlich, neu. Wichtige Anpassungen sind die Geschlechterumkehrung, der tragische Familienkonflikt und die Erforschung verdeckter Identität in einem historisch-politischen Kontext.