Beschreibung
Tsumugu, der Sohn eines Stickereiladenbesitzers, hilft seinem Großvater beim Führen des Ladens. Eines Tages begegnet er Gina, einer ausländischen Austauschschülerin mit einer Leidenschaft für japanische Kanji und Yakuza-Filme. Gekleidet in eine Biker-Gang-Jacke bietet Gina Tsumugu eine große Summe Geld an, um Kanji-Zeichen auf ihre Jacke zu sticken. Was wie ein einfacher Job erscheint, zwingt Tsumugu bald dazu, sich mit den verborgenen Bedeutungen alltäglicher Wörter auseinanderzusetzen – wie etwa den Kanji für „Bindungen“ und „Glück“, die überraschend brutale Ursprünge haben könnten. Während Gina ihre tiefe Liebe zu Schriftzeichen teilt, beginnt Tsumugu, Schilder, Tafeln, Ortsnamen und sogar die Namen von Menschen in einem neuen Licht zu sehen. Sein wachsendes Bewusstsein für die wahre Natur der Kanji entwirrt seine zuvor lässige Haltung gegenüber der Sprache. In der Zwischenzeit beginnen seine aufkeimende Beziehung zu Gina, die Fäden einer ins Stocken geratenen Jugend und verworrene romantische Gefühle sich vorwärtszubewegen, ganz wie die Nadel einer Nähmaschine. Die Geschichte verbindet Komödie und Alltagsmomente mit einem einzigartigen Fokus auf die Überschneidung von traditioneller Stickerei, Gang-Kultur und linguistischer Entdeckung.
Kommentar(e)
Mitarbeiter
- Rolle EinsMasaki Andō
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