Beschreibung
Nach dem Ersten Weltkrieg sind die Narben in einer kleinen französischen Stadt nahe der deutschen Grenze tief. In den 1930er Jahren, als sich der Schatten eines weiteren Krieges langsam abzeichnet, versuchen eine Gruppe von Kindern und ihre Familien, Momente der Freude zu finden und an der Hoffnung festzuhalten in einer Welt, die noch schwer von Verlusten gezeichnet ist. Die Geschichte dreht sich um eine Handvoll junger Freunde – Momo, Lille, Jean, Alain und Marc –, die jeweils ihre eigenen Kämpfe in einer Gemeinschaft bewältigen, die von Trauer und wirtschaftlicher Not umgestaltet wurde.
Momo ist ein stets fröhlicher Junge, dessen Vater einst in einer Fabrik Musik spielte, um die Arbeiter zu unterhalten, aber diesen Job mit dem Aufkommen des Radios verlor. Momo selbst arbeitet in einer Bowlingbahn, doch selbst diese kleine Zuflucht muss schließen. Lille arbeitet als Postbotin und ist stolz darauf, Briefe zuzustellen, doch viele der Umschläge, die sie trägt, haben keine überlebenden Empfänger. Sie bringt es nicht über sich, sie wegzuwerfen, und schätzt das Lächeln, das jede Zustellung einst brachte. Andere Kapitel folgen Stadtbewohnern, die zwischen dem alltäglichen Leben und der nahenden Bedrohung eines zweiten Weltkriegs gefangen sind: eine Rivalität zwischen zwei Cafés, die nur in Schwarz oder Weiß gekleidet sind, eine Frau, die mühsam eine Ziegelstraße wieder aufbaut, und gemurmelte Bemerkungen über Juden, die die aufkommende Welle der Intoleranz signalisieren.
Die Erzählung ist aus miteinander verbundenen Vignetten aufgebaut, die sich jeweils auf einen anderen Bewohner konzentrieren, während die anderen in den Hintergrund verwoben werden. Der Ton ist bittersüß – schmerzhaft, aber warm, niemals sentimental. Durch die Augen seiner jungen Protagonisten fängt der Manga einen letzten Atemzug von Gemeinschaft und gemeinsamer Menschlichkeit ein, bevor die Dunkelheit der 1940er Jahre hereinbricht. Die Kinder glauben an eine friedliche, glückliche Zukunft, während die Erwachsenen um sie herum die unsichtbaren Wunden des vergangenen Krieges und die fragile Hoffnung tragen, dass das Schlimmste vorbei ist.
Momo ist ein stets fröhlicher Junge, dessen Vater einst in einer Fabrik Musik spielte, um die Arbeiter zu unterhalten, aber diesen Job mit dem Aufkommen des Radios verlor. Momo selbst arbeitet in einer Bowlingbahn, doch selbst diese kleine Zuflucht muss schließen. Lille arbeitet als Postbotin und ist stolz darauf, Briefe zuzustellen, doch viele der Umschläge, die sie trägt, haben keine überlebenden Empfänger. Sie bringt es nicht über sich, sie wegzuwerfen, und schätzt das Lächeln, das jede Zustellung einst brachte. Andere Kapitel folgen Stadtbewohnern, die zwischen dem alltäglichen Leben und der nahenden Bedrohung eines zweiten Weltkriegs gefangen sind: eine Rivalität zwischen zwei Cafés, die nur in Schwarz oder Weiß gekleidet sind, eine Frau, die mühsam eine Ziegelstraße wieder aufbaut, und gemurmelte Bemerkungen über Juden, die die aufkommende Welle der Intoleranz signalisieren.
Die Erzählung ist aus miteinander verbundenen Vignetten aufgebaut, die sich jeweils auf einen anderen Bewohner konzentrieren, während die anderen in den Hintergrund verwoben werden. Der Ton ist bittersüß – schmerzhaft, aber warm, niemals sentimental. Durch die Augen seiner jungen Protagonisten fängt der Manga einen letzten Atemzug von Gemeinschaft und gemeinsamer Menschlichkeit ein, bevor die Dunkelheit der 1940er Jahre hereinbricht. Die Kinder glauben an eine friedliche, glückliche Zukunft, während die Erwachsenen um sie herum die unsichtbaren Wunden des vergangenen Krieges und die fragile Hoffnung tragen, dass das Schlimmste vorbei ist.
Kommentar(e)
Mitarbeiter
- Rolle EinsMarco Kohinata
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