Manga
Beschreibung
Die in Tokio geborene Oberschülerin Nobue Sarujima zieht mit ihrer Familie nach Bandō City in der Präfektur Ibaraki – mit einem gewaltigen Missverständnis im Gepäck. Fernsehen und Online-Gerede haben sie davon überzeugt, dass Ibaraki ein gefährlicher Ort voller gewalttätiger Delinquenten sei. Also färbt sie sich die Haare rot, zieht sich wie ein harter Kerl an und bereitet sich aufs Überleben vor. Am ersten Tag an der neuen Schule liefert sie eine aggressive, yankee-artige Begrüßung ab – nur um auf verblüfftes Schweigen zu stoßen: Ihre Mitschüler sind ganz normale Teenager, und das harte Image, das sie erwartet hatte, ist so gut wie nicht vorhanden. Beschämt, aber unerschütterlich, freundet sich Nobue schnell mit drei Mitschülerinnen an – der coolen und sportlichen Mizukai Kaho, der lockeren Miwa Minori (Spitzname Minorin) und der direkten, im Ibaraki-Dialekt sprechenden Iwai Suzuran. Ihr Klassenlehrer schlägt scherzhaft vor, einen „Heimatkunde-Club“ zu gründen, und die vier Mädchen werden zu den Gründungsmitgliedern des sogenannten Kyōdo Kenkyūbu (Regionaler Forschungsclub). Ihre Mission ist einfach: Städte, Sehenswürdigkeiten und versteckte Ecken Ibarakis erkunden und ihre Entdeckungen in Artikeln festhalten, die den Charme der Präfektur hervorheben. Der Club ist zunächst zusammengewürfelt und steht kurz vor der Auflösung, weil ihm der offizielle Status fehlt, doch Nobues Beharrlichkeit und die echte Begeisterung der Gruppe überzeugen die Schule, ihn als offiziellen Club anzuerkennen – obwohl er mit nur vier Mitgliedern ständig Gefahr läuft, nach ihrem Abschluss zu verschwinden. Die Geschichte folgt dem Quartett, während sie echte Orte in Ibaraki besuchen: die riesige Ushiku-Daibutsu-Statue, die Küste von Ōarai, die dramatischen Fukuroda-Wasserfälle, die Hafenstadt Hitachi sowie unzählige lokale Feste und Imbissbuden. Dabei begegnen sie einem Schülerrat mit Präsidentin Ririka, Vizepräsidentin Sumire und Sekretärin Yūri; nach Ririkas Abschluss wird Yūri neue Präsidentin und Michiyo tritt dem Rat bei. Der Handlungsbogen verschiebt sich sanft von Nobues anfänglicher komödiantischer Panik hin zu einer warmherzigen Wertschätzung ihrer neuen Heimat. Die Freundinnen kommen sich näher, meistern kleinere Krisen (wie die beinahe Auflösung des Clubs) und stehen schließlich vor dem Abschluss. Im letzten Band reflektieren die vier Mädchen, wie sehr sie sich verändert haben, und bekräftigen, dass ihre Bindung – das „Gojappe-Quartett“ – über die Schulzeit hinaus bestehen bleibt. Der Manga ist eine unbeschwerte Slice-of-Life-Komödie, die zugleich als Reisebericht durch Ibaraki dient und die übersehene Schönheit der Region durch die Augen eines Mädchens feiert, das gelernt hat, den Ort zu lieben, den es einst fürchtete.
Informationen
Ibaraki Gojappe Quartet
茨城ごじゃっぺカルテット
Typ: Manga
Kategorien
Genre
Komödie
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Kommentar(e)
Mitarbeiter
  • Rolle Eins
    Tonmoh