Beschreibung
Im heutigen Japan hat Kazumi Mandanda Yoneyama, das Kind eines schwarzen französischen Vaters und einer japanischen Mutter, ihr Leben damit verbracht, sich zwischen zwei Kulturen zu bewegen. Sie hat sich an die geflüsterten Urteile, die neugierigen Blicke und die beiläufigen Bemerkungen gewöhnt, die sie als andersartig kennzeichnen – als „hāfu“, ein Begriff, den sie und andere wie sie ständig aushandeln müssen. Dann legt ihr jüngerer Bruder Yuta ein schonungsloses Geständnis ab: Er hat seinen Namen geändert. Er hat den Nachnamen ihres Vaters abgelegt und einen rein japanischen angenommen. Für ihn ist die Entscheidung eine Überlebensstrategie, ein Weg, das ständige Gefühl abzustreifen, in dem Land, in dem sie geboren und aufgewachsen sind, ein Außenseiter zu sein. Für Kazumi reißt es Wunden wieder auf, die sie zu begraben versucht hatte. Seine Wahl zwingt sie, sich den alltäglichen Mikroaggressionen und institutionellen Vorurteilen zu stellen, denen sie immer ausgesetzt war – gefragt zu werden, wo sie „wirklich“ herkomme, als Neuheit oder Kuriosität behandelt zu werden, und der stillen Verletzung, nie vollständig dazuzugehören.
Die Geschichte entfaltet sich als eine Reihe miteinander verbundener Porträts, die über Kazumi und Yuta hinausgehen und das Leben eines Kreises von Freunden und Bekannten gemischter Herkunft erkunden. Sayoko Sekiguchi, eine Kosmetikerin mit einer chinesischen Mutter und einem japanischen Vater, hat ihr Erbe lange vor Kunden und Kollegen verborgen und kämpft mit einem Gefühl innerer Verbannung, das niemand um sie herum zu bemerken scheint. Ein weiterer Strang folgt Lucia, einer jungen Frau philippinischer und japanischer Abstammung, und ihrer älteren Halbschwester Alexandra, deren Erfahrungen in der Schule die scharfen Kanten beiläufiger Vorurteile offenbaren. Selbst diejenigen, die nicht gemischter Herkunft sind, werden in die Erzählung einbezogen: Eine Frau, die gedankenlose Bemerkungen über die Herkunft einer anderen macht, wird gezwungen, sich mit ihrem eigenen Unbehagen und ihrer Schuld auseinanderzusetzen, und zeigt, wie leicht die Grenze zwischen Täter und Zuschauer verschwimmen kann.
Vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, die oft Homogenität schätzt und Andersartigkeit entweder als exotisch oder verdächtig behandelt, webt der Manga Momente von Humor, Wut und Zärtlichkeit zusammen. Er bietet keine einfachen Lösungen. Stattdessen besteht er auf der Schwierigkeit des Zusammenlebens – der Arbeit, anzuerkennen, dass Verständnis vielleicht nie vollständig sein wird, doch die Mühe, füreinander Raum zu schaffen, bleibt wesentlich. Durch die Suche jeder Figur nach einem Ort, an dem sie einfach existieren können, ohne sich erklären zu müssen, wird die Geschichte zu einem leisen, aber entschlossenen Plädoyer für die Ganzheit, die genau in dem gefunden werden kann, was andere als „halb“ abtun.
Die Geschichte entfaltet sich als eine Reihe miteinander verbundener Porträts, die über Kazumi und Yuta hinausgehen und das Leben eines Kreises von Freunden und Bekannten gemischter Herkunft erkunden. Sayoko Sekiguchi, eine Kosmetikerin mit einer chinesischen Mutter und einem japanischen Vater, hat ihr Erbe lange vor Kunden und Kollegen verborgen und kämpft mit einem Gefühl innerer Verbannung, das niemand um sie herum zu bemerken scheint. Ein weiterer Strang folgt Lucia, einer jungen Frau philippinischer und japanischer Abstammung, und ihrer älteren Halbschwester Alexandra, deren Erfahrungen in der Schule die scharfen Kanten beiläufiger Vorurteile offenbaren. Selbst diejenigen, die nicht gemischter Herkunft sind, werden in die Erzählung einbezogen: Eine Frau, die gedankenlose Bemerkungen über die Herkunft einer anderen macht, wird gezwungen, sich mit ihrem eigenen Unbehagen und ihrer Schuld auseinanderzusetzen, und zeigt, wie leicht die Grenze zwischen Täter und Zuschauer verschwimmen kann.
Vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, die oft Homogenität schätzt und Andersartigkeit entweder als exotisch oder verdächtig behandelt, webt der Manga Momente von Humor, Wut und Zärtlichkeit zusammen. Er bietet keine einfachen Lösungen. Stattdessen besteht er auf der Schwierigkeit des Zusammenlebens – der Arbeit, anzuerkennen, dass Verständnis vielleicht nie vollständig sein wird, doch die Mühe, füreinander Raum zu schaffen, bleibt wesentlich. Durch die Suche jeder Figur nach einem Ort, an dem sie einfach existieren können, ohne sich erklären zu müssen, wird die Geschichte zu einem leisen, aber entschlossenen Plädoyer für die Ganzheit, die genau in dem gefunden werden kann, was andere als „halb“ abtun.
Kommentar(e)
Mitarbeiter
- Rolle EinsYoico Fujimi
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