Mikijirō Hira
Beschreibung
Mikijirō Hira war ein angesehener japanischer Schauspieler, dessen Karriere sechs Jahrzehnte umspannte und Mitte der 1950er Jahre begann. Obwohl er vor allem für seine umfangreiche Arbeit auf der Bühne sowie in Realfilmen und im Fernsehen gefeiert wurde, trug er auch als Synchronsprecher zu mehreren bedeutenden Anime-Produktionen bei. Er wurde am 21. November 1933 in der Präfektur Hiroshima geboren und starb am 23. Oktober 2016. Seine Karriere als Synchronsprecher, wenn auch nicht so umfangreich wie seine Arbeit vor der Kamera, umfasste Rollen in einigen der historisch bedeutendsten Animationsfilme.
Eine seiner gefeiertsten Sprechrollen kam früh in seiner Karriere, als er Grunwald, den Dämon des Eises, in Isao Takahatas bahnbrechendem Film von 1968, Die große Abenteuer des Horus, Prinz der Sonne, sprach. In diesem Fantasy-Abenteuer lieh Hira dem zentralen Antagonisten seine Stimme, einem mächtigen Eisdämon, der ein nördliches Dorf bedroht. Der Film gilt heute als wegweisendes Werk in der Geschichte der japanischen Animation, und Hiras Darbietung trug zu seinem bleibenden Vermächtnis bei.
Jahrzehnte später kehrte er für den Animationsfilm Der tibetische Hund von 2012 zur Synchronisation zurück, in dem er die Figur Tenzing als Erwachsenen sprach. Seine Filmografie umfasst auch eine Sprechrolle als König Kashekim Nedakh in der japanischen Synchronisation von Disneys Atlantis: Das Geheimnis der verlorenen Stadt. Seine Realfilmrollen, wie Yasumasa Hirai im Film Doomed Megalopolis (auch bekannt als Tokyo: The Last Megalopolis) und Marquis Ōgawara in Rampo, werden manchmal in Diskussionen über seine Genrearbeit erwähnt, obwohl es sich dabei nicht um Sprechrollen handelt.
Über seine Synchronarbeit hinaus war Hira eine überragende Figur im japanischen Theater und Kino. Er war Gründungsmitglied des Geidan Studio 68 und arbeitete später umfangreich mit der Theatergruppe Gekidan Shiki zusammen. Er erlangte große Bekanntheit für seine Rolle in der Fernsehserie Three Outlaw Samurai und war berühmt für seine kraftvollen Darbietungen in Shakespeare-Stücken, darunter gefeierte Darstellungen von Macbeth und König Lear. Im Jahr 2005 wurde er mit dem Orden der Aufgehenden Sonne, 4. Klasse, für seine Verdienste um die Künste ausgezeichnet. Hira war von 1970 bis 1984 mit der Schauspielerin Yoshiko Sakuma verheiratet, und sein Sohn Takehiro Hira ist ebenfalls Schauspieler. Er blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2016 in seinem Beruf aktiv.
Eine seiner gefeiertsten Sprechrollen kam früh in seiner Karriere, als er Grunwald, den Dämon des Eises, in Isao Takahatas bahnbrechendem Film von 1968, Die große Abenteuer des Horus, Prinz der Sonne, sprach. In diesem Fantasy-Abenteuer lieh Hira dem zentralen Antagonisten seine Stimme, einem mächtigen Eisdämon, der ein nördliches Dorf bedroht. Der Film gilt heute als wegweisendes Werk in der Geschichte der japanischen Animation, und Hiras Darbietung trug zu seinem bleibenden Vermächtnis bei.
Jahrzehnte später kehrte er für den Animationsfilm Der tibetische Hund von 2012 zur Synchronisation zurück, in dem er die Figur Tenzing als Erwachsenen sprach. Seine Filmografie umfasst auch eine Sprechrolle als König Kashekim Nedakh in der japanischen Synchronisation von Disneys Atlantis: Das Geheimnis der verlorenen Stadt. Seine Realfilmrollen, wie Yasumasa Hirai im Film Doomed Megalopolis (auch bekannt als Tokyo: The Last Megalopolis) und Marquis Ōgawara in Rampo, werden manchmal in Diskussionen über seine Genrearbeit erwähnt, obwohl es sich dabei nicht um Sprechrollen handelt.
Über seine Synchronarbeit hinaus war Hira eine überragende Figur im japanischen Theater und Kino. Er war Gründungsmitglied des Geidan Studio 68 und arbeitete später umfangreich mit der Theatergruppe Gekidan Shiki zusammen. Er erlangte große Bekanntheit für seine Rolle in der Fernsehserie Three Outlaw Samurai und war berühmt für seine kraftvollen Darbietungen in Shakespeare-Stücken, darunter gefeierte Darstellungen von Macbeth und König Lear. Im Jahr 2005 wurde er mit dem Orden der Aufgehenden Sonne, 4. Klasse, für seine Verdienste um die Künste ausgezeichnet. Hira war von 1970 bis 1984 mit der Schauspielerin Yoshiko Sakuma verheiratet, und sein Sohn Takehiro Hira ist ebenfalls Schauspieler. Er blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2016 in seinem Beruf aktiv.
Alle Charaktere
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