Beschreibung
Unter der uralten, stillen Oberfläche Kyotos verbirgt sich eine dunkle Welt übernatürlicher Phänomene. Wenn Menschen von Geistern, Dämonen, Gespenstern und Monstern terrorisiert werden, suchen sie Daiun Miki auf, einen echten Priester im Renkyuji-Tempel. In ganz Japan als Geistergeschichten-Priester bekannt, erzählt Miki die Geschichten der verzweifelten Menschen nach, die er berät und vor diesen jenseitigen Kreaturen schützt. Der Manga sammelt elf angeblich wahre Geistergeschichten, die Miki entweder von Besuchern hörte oder selbst erlebte. Die Erzählungen reichen von grausig bis sentimental, vorgetragen mit einem Lagerfeuer- und urban-legendären Flair. Sie erkunden oft Themen wie Karma und das Fortbestehen des Bewusstseins nach dem Tod, doch nicht jede Geschichte trägt eine explizite Moral – stattdessen bieten sie offene Anekdoten, die wie echte persönliche Berichte wirken.
Zu den bemerkenswertesten Handlungsbögen gehören die beiden Geschichten über Kooh, den Stoffbären. In der ersten bringt ein kleiner Junge Kooh ans Meer und wird von den Geistern Ertrunkener angegriffen. Kooh rettet den Jungen vor dem Ertrinken. In der zweiten rettet der Geist desselben Bären den Sohn des inzwischen erwachsenen ursprünglichen Besitzers vor einem ähnlichen Schicksal. Ein weiterer Bogen, Der Geruch des nahenden Todes, beschreibt Mikis eigene beunruhigende Fähigkeit, den Gestank des Todes an Menschen zu riechen, die bald an einer Krankheit sterben werden – eine Gabe, die er eher als Fluch denn als Segen betrachtet. Weitere Geschichten sind Zerbrochene Spiegel, über ein Paar, dessen Spiegel mehr als nur Spiegelbilder zeigen; Das Monster vom Funaoka-Berg, in dem eine Gruppe Jungen eine Nacht in einem verwunschenen Park verbringt; und Kokeshi-Puppen-Mutter, in der die Bindung eines Waisenmädchens zu ihrer Puppe tödlich wird, als ein Freund zwischen sie tritt.
Der Schauplatz ist die historische Stadt Kyoto selbst, deren alte Tempel, Parks und ruhige Viertel ein verborgenes Reich von Geistern und Yokai verbergen. Miki dient sowohl als Führer als auch als Beschützer, ein buddhistischer Mönch, der mit Angst und Staunen Weisheit vermittelt. Der Manga präsentiert diese Geschichten nicht als einfache Schrecken, sondern als Fenster zu japanischen spirituellen Überzeugungen, in denen das Übernatürliche in den Alltag eingewoben ist und der Tod selten das Ende ist.
Zu den bemerkenswertesten Handlungsbögen gehören die beiden Geschichten über Kooh, den Stoffbären. In der ersten bringt ein kleiner Junge Kooh ans Meer und wird von den Geistern Ertrunkener angegriffen. Kooh rettet den Jungen vor dem Ertrinken. In der zweiten rettet der Geist desselben Bären den Sohn des inzwischen erwachsenen ursprünglichen Besitzers vor einem ähnlichen Schicksal. Ein weiterer Bogen, Der Geruch des nahenden Todes, beschreibt Mikis eigene beunruhigende Fähigkeit, den Gestank des Todes an Menschen zu riechen, die bald an einer Krankheit sterben werden – eine Gabe, die er eher als Fluch denn als Segen betrachtet. Weitere Geschichten sind Zerbrochene Spiegel, über ein Paar, dessen Spiegel mehr als nur Spiegelbilder zeigen; Das Monster vom Funaoka-Berg, in dem eine Gruppe Jungen eine Nacht in einem verwunschenen Park verbringt; und Kokeshi-Puppen-Mutter, in der die Bindung eines Waisenmädchens zu ihrer Puppe tödlich wird, als ein Freund zwischen sie tritt.
Der Schauplatz ist die historische Stadt Kyoto selbst, deren alte Tempel, Parks und ruhige Viertel ein verborgenes Reich von Geistern und Yokai verbergen. Miki dient sowohl als Führer als auch als Beschützer, ein buddhistischer Mönch, der mit Angst und Staunen Weisheit vermittelt. Der Manga präsentiert diese Geschichten nicht als einfache Schrecken, sondern als Fenster zu japanischen spirituellen Überzeugungen, in denen das Übernatürliche in den Alltag eingewoben ist und der Tod selten das Ende ist.
Kommentar(e)
Mitarbeiter
- Original storyDaiun Miki
- ArtTatsuya Morino
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