Beschreibung
Der Fünftklässler Masaru erleidet unerbittliche Grausamkeit in der Schule, wo er gemobbt und öffentlich im Internet bloßgestellt wird, sowie zu Hause, wo seine eigene Mutter ihn misshandelt. Gefangen in einer unerträglich feindseligen Umgebung hat er niemanden, an den er sich wenden kann. Dann erscheint vor ihm eine mysteriöse, scheinbar niedliche Kreatur namens Kyu-chan. Zunächst wirkt Kyu-chan wie eine tröstende Präsenz, doch seine wahre Natur ist weitaus düsterer: Es ist ein wahnsinniges Wesen, geboren aus Masarus angestautem Hass und Zorn. Als Reaktion auf Masarus Wut beginnt Kyu-chan, diejenigen, die ihn quälen, erbarmungslos abzuschlachten. Während die Morde eskalieren, erforscht die Geschichte den psychologischen Horror der unterdrückten Wut eines Kindes, die monströse Form annimmt. Die Erzählung folgt Masarus Abstieg in die Mittäterschaft und die eskalierende Gewalt, die die Grenze zwischen Opfer und Täter verschwimmen lässt. Die Handlung bleibt in Masarus Schule und Zuhause verwurzelt, was das übernatürliche Eindringen umso erschütternder macht. Der Handlungsbogen entwickelt sich von der anfänglichen Wunscherfüllung der Rache zu einer düsteren Untersuchung der Folgen ungezügelten Hasses.
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