Noriko Ohara
Beschreibung
Noriko Ohara war eine äußerst einflussreiche japanische Schauspielerin und Erzählerin, die vor allem für ihre umfangreiche Arbeit in der Anime-Synchronisation bekannt war. Sie wurde am 2. Oktober 1935 in Tokio als Noriko Tobe geboren und verstarb am 12. Juli 2024 im Alter von 88 Jahren. Ihre Karriere begann in den 1950er Jahren, und sie blieb fast sieben Jahrzehnte lang in der Branche aktiv. Zum Zeitpunkt ihres Todes war sie beim Talentagentur 81 Produce unter Vertrag.
Ohara startete ihre Karriere als Kinderdarstellerin in Bühnenproduktionen und Kinderprogrammen. Nach ihrer Schulausbildung kehrte sie zur Schauspielerei zurück und fand Arbeit in den Anfangsjahren des japanischen Privatfernsehens. Ihre frühe Karriere umfasste nicht nur Rollen vor der Kamera, sondern auch die japanische Synchronisation importierter westlicher Filme, ein Bereich, in dem sie später berühmte Schauspielerinnen wie Brigitte Bardot und Jane Fonda synchronisierte. Ihre erste große Anime-Rolle war die des titelgebenden Helden in der Serie Marine Boy von 1965.
Während ihrer produktiven Karriere verkörperte Ohara eine breite Palette von Charakteren, von jungen Jungen bis hin zu glamourösen Frauen und ikonischen Schurken. Zu ihren gefeiertesten Rollen gehören eine Reihe der vom Benutzer aufgeführten spezifischen Charaktere. Dazu zählen ihre Darstellungen als Miime in Space Pirate Captain Harlock und dessen Film Mystery of the Arcadia, Hiyoshi Gou in Chōdenji Machine Voltes V, die titelgebende Figur Wansa in Wansa-kun sowie mehrere Rollen in den verschiedenen Time-Bokan-Serien. Innerhalb dieses Franchises spielte sie eine Reihe weiblicher Schurken, darunter Doronjo in Yatterman und dessen Remake Yatterman Night, Atasha in Time Patrol-Tai Otasukeman, Yanyan in Itadakiman, Munmun in Gyakuten Ippatsu-man und Prinzessin Mirenjo in Yattodetaman. Sie synchronisierte auch Sinbad in der Anime-Serie Sindbad the Sailor, Claudia La Salle in The Super Dimension Fortress Macross, Peter in Heidi, Girl of the Alps, Conan in Future Boy Conan, Oyuki in Urusei Yatsura und lieh Penelope Pitstop in Wacky Races ihre japanische Stimme. Zu ihrem Filmografie gehören auch die Rolle des Serge im Kaze to Ki no Uta SANCTUS OVA sowie verschiedene Charaktere in den vom Benutzer aufgeführten Franchise-Filmen und Specials, wie Doraemon: What Am I for Momotaro und Doraemon: Nobita's the Night Before a Wedding.
Obwohl Oharas Vielseitigkeit allgemein anerkannt war, wurde sie unauslöschlich mit zwei besonders ikonischen Rollen verbunden. Die erste war die der ursprünglichen Stimme von Nobita Nobi, der Hauptfigur der langlaufenden Doraemon-Anime-Serie. Sie sprach die Rolle von 1979 bis 2005 und trat in der wöchentlichen Fernsehserie und in über 60 Spielfilmen auf, wodurch sie den Charakter für eine Generation von Zuschauern prägte. Interessanterweise hatte sie zuvor bereits Nobitas Mutter, Tamako Nobi, in einer Adaption der Serie von 1973 synchronisiert. Ihre zweite ikonische Rolle war die der glamourösen und komödiantischen Schurkin Doronjo aus der Serie Yatterman von 1977. Ihre Leistung als Anführerin der Doronbo-Gang wurde zu einem kulturellen Bezugspunkt und zementierte ihr Vermächtnis im Time-Bokan-Franchise.
In Anerkennung ihrer immensen Beiträge zur Kunst der Synchronsprecherkunst erhielt Ohara zwei besondere Auszeichnungen bei den Seiyu Awards. 2007 wurde ihr bei der allerersten Verleihung der Achievement Award verliehen. Dann erhielt sie 2013 den Synergy Award, der an Personen oder Werke vergeben wird, die die Attraktivität der Synchronsprecherkunst als Ganzes maximieren. Nach ihrem Tod im Jahr 2024 gab es zahlreiche Würdigungen von Kollegen und Fans. Die laufende Doraemon-Serie ehrte ihre 26-jährige Tätigkeit als Nobita, indem kurz nach der Bekanntgabe ihres Todes am Ende einer Folge eine spezielle Gedenkkarte eingeblendet wurde.
Ohara startete ihre Karriere als Kinderdarstellerin in Bühnenproduktionen und Kinderprogrammen. Nach ihrer Schulausbildung kehrte sie zur Schauspielerei zurück und fand Arbeit in den Anfangsjahren des japanischen Privatfernsehens. Ihre frühe Karriere umfasste nicht nur Rollen vor der Kamera, sondern auch die japanische Synchronisation importierter westlicher Filme, ein Bereich, in dem sie später berühmte Schauspielerinnen wie Brigitte Bardot und Jane Fonda synchronisierte. Ihre erste große Anime-Rolle war die des titelgebenden Helden in der Serie Marine Boy von 1965.
Während ihrer produktiven Karriere verkörperte Ohara eine breite Palette von Charakteren, von jungen Jungen bis hin zu glamourösen Frauen und ikonischen Schurken. Zu ihren gefeiertesten Rollen gehören eine Reihe der vom Benutzer aufgeführten spezifischen Charaktere. Dazu zählen ihre Darstellungen als Miime in Space Pirate Captain Harlock und dessen Film Mystery of the Arcadia, Hiyoshi Gou in Chōdenji Machine Voltes V, die titelgebende Figur Wansa in Wansa-kun sowie mehrere Rollen in den verschiedenen Time-Bokan-Serien. Innerhalb dieses Franchises spielte sie eine Reihe weiblicher Schurken, darunter Doronjo in Yatterman und dessen Remake Yatterman Night, Atasha in Time Patrol-Tai Otasukeman, Yanyan in Itadakiman, Munmun in Gyakuten Ippatsu-man und Prinzessin Mirenjo in Yattodetaman. Sie synchronisierte auch Sinbad in der Anime-Serie Sindbad the Sailor, Claudia La Salle in The Super Dimension Fortress Macross, Peter in Heidi, Girl of the Alps, Conan in Future Boy Conan, Oyuki in Urusei Yatsura und lieh Penelope Pitstop in Wacky Races ihre japanische Stimme. Zu ihrem Filmografie gehören auch die Rolle des Serge im Kaze to Ki no Uta SANCTUS OVA sowie verschiedene Charaktere in den vom Benutzer aufgeführten Franchise-Filmen und Specials, wie Doraemon: What Am I for Momotaro und Doraemon: Nobita's the Night Before a Wedding.
Obwohl Oharas Vielseitigkeit allgemein anerkannt war, wurde sie unauslöschlich mit zwei besonders ikonischen Rollen verbunden. Die erste war die der ursprünglichen Stimme von Nobita Nobi, der Hauptfigur der langlaufenden Doraemon-Anime-Serie. Sie sprach die Rolle von 1979 bis 2005 und trat in der wöchentlichen Fernsehserie und in über 60 Spielfilmen auf, wodurch sie den Charakter für eine Generation von Zuschauern prägte. Interessanterweise hatte sie zuvor bereits Nobitas Mutter, Tamako Nobi, in einer Adaption der Serie von 1973 synchronisiert. Ihre zweite ikonische Rolle war die der glamourösen und komödiantischen Schurkin Doronjo aus der Serie Yatterman von 1977. Ihre Leistung als Anführerin der Doronbo-Gang wurde zu einem kulturellen Bezugspunkt und zementierte ihr Vermächtnis im Time-Bokan-Franchise.
In Anerkennung ihrer immensen Beiträge zur Kunst der Synchronsprecherkunst erhielt Ohara zwei besondere Auszeichnungen bei den Seiyu Awards. 2007 wurde ihr bei der allerersten Verleihung der Achievement Award verliehen. Dann erhielt sie 2013 den Synergy Award, der an Personen oder Werke vergeben wird, die die Attraktivität der Synchronsprecherkunst als Ganzes maximieren. Nach ihrem Tod im Jahr 2024 gab es zahlreiche Würdigungen von Kollegen und Fans. Die laufende Doraemon-Serie ehrte ihre 26-jährige Tätigkeit als Nobita, indem kurz nach der Bekanntgabe ihres Todes am Ende einer Folge eine spezielle Gedenkkarte eingeblendet wurde.
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