Mayumi Shō

Beschreibung
Mayumi Shō ist eine ehemalige japanische Synchronsprecherin, geboren am 5. Februar 1965 in Tokio. Sie begann ihre Karriere 1984 und war bis etwa 2007 in der Branche tätig. Shō war früher beim Talentmanagement-Unternehmen Aoni Production unter Vertrag. Sie ist mit dem Synchronsprecher Keiichi Nanba verheiratet. In ihrer späteren Karriere wechselte sie in eine Direktorenrolle bei der Kekke Corporation.

Shōs Karriere ist geprägt von einer Vielzahl von Rollen in Fernseh-Anime, Original Video Animations (OVAs) und Videospielen in den 1980er und 1990er Jahren. Eine ihrer bekanntesten Leistungen ist die erste Stimme von Chi-Chi in der langjährigen Franchise, beginnend mit dem originalen Dragon Ball 1986 und fortgesetzt in Dragon Ball Z. Eine weitere bedeutende frühe Rolle war Ikuko Otonashi in der klassischen romantischen Comedy-Serie Maison Ikkoku, ebenfalls aus dem Jahr 1986. Zu ihren Fernsehrollen gehörten auch Beth March in Ai no Wakakusa Monogatari (1987), Mary Waverley in Lady!! (1987-1988) und Miyoko Nonoka in Kiteretsu Daihyakka (1988). In späteren Jahren übernahm sie weiterhin Nebenrollen in Serien wie The Kindaichi Case Files (1998), Konjiki no Gash Bell!! (2003), Futari wa Pretty Cure (2004), Welcome to the N.H.K. (2006) und Love Com (2007).

Zusätzlich zu ihrer Fernseharbeit war Shō eine prominente Stimme im OVA-Format in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren, einer Zeit des signifikanten Wachstums für Original-Animationsvideos. Sie spielte Hauptrollen in mehreren einflussreichen und kultigen OVAs. Dazu gehörte ihre Rolle als Nagisa Kanō in der Sci-Fi-Serie Fight! Iczer-One von 1985. Sie sprach auch Mai Yumekano im Cyberpunk-Klassiker Megazone 23 (1985), Mia Alice in Dangaioh (1987) und Hitomi in der 1988er Adaption des Mangas Appleseed. Ihre Filmografie aus dieser Ära umfasst auch viele der im ursprünglichen Anfrage genannten Titel, wie Baby Wild Boar in Katte ni Shirokuma, Lyse Morn in Daimaju Gekito Hagane no Oni und Yoriko Shinagawa im Kriegsfilm Raining Fire (Hi no Ame ga Furu) von 1988. Sie sprach auch Misao Kaizu in Aoki Honoo.

Shō war auch in der Synchronarbeit für Videospiele aktiv. Sie lieh Charakteren in Spielen wie Golden Axe (1989), Ys I & II (1989) und Final Zone II (1990) ihre Stimme. Ihre Verbindung zur Super Real Mahjong-Franchise, wie in der Anfrage erwähnt, besteht über die OVA Super Real Mahjong: Kasumi Miki Shouko no Hajimemashite von 1990, einen Anime basierend auf Charakteren aus dem Arcade-Spiel Super Real Mahjong 2. Sie wiederholte auch ihre Rolle als Chi-Chi für das Videospiel Dragon Ball Z: Budokai im Jahr 2002. Ihre Arbeit beim Synchronisieren ausländischer Filme umfasst die japanische Stimme der Kindlichen Kaiserin in Die unendliche Geschichte.
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