Chuck Huber

Beschreibung
Chuck Huber ist ein amerikanischer Synchronsprecher, ADR-Regisseur und Drehbuchautor mit einer Karriere von über zwei Jahrzehnten, die hauptsächlich mit Funimation und OkraTron 5000 verbunden ist. Er begann seine Schauspielkarriere in Chicago, nachdem er 1994 an der DePaul University einen Bachelor of Fine Arts in Theaterkunst erworben hatte. Vor seiner Arbeit als Synchronsprecher trat er auf Bühnen renommierter Veranstaltungsorte wie dem Steppenwolf und Goodman Theatre in Chicago auf.

Huber startete seine Anime-Synchronkarriere mit Rollen in der Dragon Ball Z-Franchise, wo er Stimmen für Charaktere wie Android #17, Garlic Jr. und Kibito lieferte. Diese Arbeit führte zu seiner langjährigen Verbindung mit der Dragon Ball-Serie, in der er auch Kaiser Pilaf spricht, eine Rolle, die er in mehreren Serien und Filmen, darunter Dragon Ball Super und Dragon Ball Super: Broly, verkörpert hat. Eine weitere grundlegende Rolle aus dieser frühen Zeit ist Hiei in Yu Yu Hakusho, die zu einer seiner bekanntesten Darstellungen wurde.

Während seiner Karriere hat Huber eine Vielzahl von Charakteren in zahlreichen Anime-Serien gesprochen und dabei seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt. Er ist bekannt dafür, Charaktere mit kalter oder bösartiger Ausstrahlung zu spielen. Bemerkenswerte Rollen sind Dr. Franken Stein in Soul Eater, Shou Tucker in Fullmetal Alchemist und Fullmetal Alchemist: Brotherhood, Kururu in Sgt. Frog und Österreich in Hetalia. Darüber hinaus umfasst seine Filmografie Aleister Crowley in A Certain Magical Index, Mohji in One Piece, Reever Wenhamm in D.Gray-man und Yuichi Tachibana in Initial D. Neuere prominente Rollen sind Kurogiri in My Hero Academia und Kuniharu Saiki in The Disastrous Life of Saiki K..

Neben der Synchrontätigkeit hat Huber häufig als ADR-Drehbuchautor für zahlreiche Serien beigetragen. Zu seinen Drehbuchcredits gehören Arbeiten an Hetalia, Sgt. Frog, Baccano!, Spice and Wolf und Skip Beat!. Seine Arbeit in der Branche erstreckt sich auch auf die Synchronregie.

Zusätzlich zu seiner Synchronarbeit hat Huber eine aktive Karriere in Live-Action und Theater aufrechterhalten. Zu seinen Live-Action-Credits gehört eine wiederkehrende Rolle als Dr. Leonard McCoy in der Fan-Serie Star Trek Continues sowie Gastauftritte in Shows wie American Crime. Er hat auch als Filmemacher gearbeitet und Projekte wie den preisgekrönten Film The Fragility of Seconds und Arbor Day - The Musical geschrieben, produziert und inszeniert. Parallel zu seinen künstlerischen Unternehmungen war Huber viele Jahre lang im Bildungsbereich als Lehrer, Workshop-Leiter und Schulleiter tätig.
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