Beschreibung
"Ashita no Nadja" ist eine 50-teilige Anime-Serie, die im frühen 20. Jahrhundert spielt und die Geschichte eines jungen Mädchens namens Nadja erzählt. Nadja wächst in einem Waisenhaus in England auf und erfährt an ihrem 13. Geburtstag, dass ihre verstorbene Mutter ihr ein geheimnisvolles Schmuckkästchen hinterlassen hat. Dieses Kästchen enthält Hinweise auf ihre wahre Identität und ihre Familie. Um mehr über ihre Herkunft zu erfahren, schließt sich Nadja einer reisenden Theatertruppe namens "Dandelion Troupe" an, die durch Europa tourt.
Während ihrer Reise begegnet Nadja verschiedenen Menschen, die ihr helfen, ihre Vergangenheit zu entschlüsseln. Sie trifft auf den charmanten Francis Harcourt, der sich als Freund und Beschützer erweist, sowie auf den geheimnisvollen Keith, der ebenfalls ein Rätsel umgibt. Im Laufe der Serie enthüllt sich, dass Nadjas Mutter eine berühmte Tänzerin war und dass ihre Familie mit einem wohlhabenden Adelsgeschlecht verbunden ist. Diese Entdeckungen führen Nadja auf eine emotionale und abenteuerliche Reise, bei der sie nicht nur ihre Identität, sondern auch ihre eigenen Stärken und Träume findet.
Die Serie verbindet Elemente des historischen Dramas mit einer Coming-of-Age-Geschichte und zeigt Nadjas Entwicklung von einem naiven Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau. Dabei werden Themen wie Freundschaft, Familie und die Suche nach der eigenen Identität in den Vordergrund gestellt. Die Handlung ist geprägt von Wendungen, die Nadjas Schicksal immer wieder in neue Richtungen lenken, während sie gleichzeitig die kulturelle Vielfalt Europas zu Beginn des 20. Jahrhunderts einfängt.
Während ihrer Reise begegnet Nadja verschiedenen Menschen, die ihr helfen, ihre Vergangenheit zu entschlüsseln. Sie trifft auf den charmanten Francis Harcourt, der sich als Freund und Beschützer erweist, sowie auf den geheimnisvollen Keith, der ebenfalls ein Rätsel umgibt. Im Laufe der Serie enthüllt sich, dass Nadjas Mutter eine berühmte Tänzerin war und dass ihre Familie mit einem wohlhabenden Adelsgeschlecht verbunden ist. Diese Entdeckungen führen Nadja auf eine emotionale und abenteuerliche Reise, bei der sie nicht nur ihre Identität, sondern auch ihre eigenen Stärken und Träume findet.
Die Serie verbindet Elemente des historischen Dramas mit einer Coming-of-Age-Geschichte und zeigt Nadjas Entwicklung von einem naiven Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau. Dabei werden Themen wie Freundschaft, Familie und die Suche nach der eigenen Identität in den Vordergrund gestellt. Die Handlung ist geprägt von Wendungen, die Nadjas Schicksal immer wieder in neue Richtungen lenken, während sie gleichzeitig die kulturelle Vielfalt Europas zu Beginn des 20. Jahrhunderts einfängt.
Episoden
Staffel 1
1Hajimete no Niji
Nadja Applefield lebt im späten 19. Jahrhundert im Waisenhaus Applefield in England. Eines Morgens bringt ein Kurier ein Paket für sie, das ein Tagebuch, eine Brosche und einen Brief mit der Unterschrift „Mama“ enthält. Der Brief erklärt, dass die Brosche einst ihrer Mutter gehörte und sie ihre Bedeutung mit der Zeit verstehen wird. Später am Tag kommt eine Frau namens Rosemary ins Waisenhaus und behauptet, Nadjas Mutter zu sein. Rosemary präsentiert einen gefälschten Brief und überredet die Leiterin des Waisenhauses, Nadja mit ihr gehen zu lassen. Während der Kutschfahrt befiehlt Rosemary ihrer Begleiterin, die Brosche aus Nadjas Gepäck zu stehlen. Nadja belauscht den Plan und flieht in den Wald. Sie stolpert über die Löwenzahn-Truppe, ein reisendes Zirkusunternehmen, das gerade sein Lager aufschlägt. Der Anführer der Truppe, Herman, gewährt ihr Unterschlupf, und die Artisten helfen ihr, sich zu verstecken, als Rosemarys Männer das Gebiet durchsuchen. Nachdem Rosemary abgezogen ist, erklärt Nadja, dass sie nun glaubt, ihre wahre Mutter sei irgendwo in Europa am Leben. Sie beschließt, mit der Löwenzahn-Truppe zu reisen, um nach ihrer Mutter zu suchen und die Brosche in Sicherheit zu bringen. Die Episode endet damit, dass Nadja sich dem Wagenzug der Truppe anschließt, als sie aufbrechen, während Rosemary schwört, sie aufzuspüren.
2Bara no Yakata no Himitsu
Das Löwenzahn-Ensemble trifft im Rosenanwesen ein, um eine Vorstellung zu geben. Graf Hermann, der Eigentümer des Anwesens, heißt sie willkommen, aber seine Tochter Rosalie weigert sich, ihr Zimmer zu verlassen. Nadja findet Rosalie allein in einem Gartenpavillon sitzend und versucht, sie ins Gespräch zu ziehen, doch Rosalie läuft davon. Während sie das Anwesen erkundet, entdeckt Nadja ein Porträt einer Frau, die ihrer Mutter stark ähnelt. Sie fragt den Grafen nach der Frau, und er erklärt, dass sie seine verstorbene Ehefrau war, eine gefeierte Tänzerin, die vor einigen Jahren starb. Am Abend führt die Truppe ein Stück im Freien auf, und Rosalie beobachtet heimlich vom Fenster aus. Als eine Bühnenlaterne Feuer fängt, eilt Rosalie hinaus, um die Darsteller zu warnen, und bricht damit ihre selbstauferlegte Isolation. Danach öffnet Rosalie für Nadja den Porträtraum und zeigt ihr die Kostüme der Tänzerin sowie ein Foto der Frau. Nadja erkennt, dass die Frau nicht ihre Mutter ist, erfährt aber, dass die Tänzerin einst mit einer reisenden Theatergruppe unterwegs war. Der Graf schenkt Nadja eine kleine rosenförmige Brosche, die seiner Frau gehörte, und ermutigt sie, ihre Reise fortzusetzen. Nadja beschließt, der früheren Route der Tänzerin zu folgen, in der Hoffnung, dass diese sie zu ihrer eigenen Mutter führen wird.
3Das Geheimnis des Rosenkranzes
Die Dandelion-Truppe kommt in einer Hafenstadt an und bereitet eine öffentliche Aufführung vor. Nadja hilft bei den Requisiten und beobachtet die anderen Mitglieder bei der Probe, wobei sie allmählich die Routinen reisender Künstler lernt. Sie trägt den Rosenkranz ihrer Mutter am Handgelenk befestigt und berührt ihn häufig, in der Hoffnung, sie zu finden. Nach der Vorstellung spricht eine Frau namens Rita Nadja an und bittet darum, den Rosenkranz zu sehen. Rita erklärt, dass sie vor Jahren Tänzerin in derselben Truppe wie Nadjas Mutter Yvette war. Sie erkennt den Rosenkranz als ein Geschenk, das Yvette stets trug. Rita erzählt Nadja, dass Yvette die Truppe nach ihrer Schwangerschaft verließ und den Rosenkranz später dem Waisenhaus übergab, in dem Nadja aufwuchs. Sie enthüllt auch, dass Yvette am Leben ist und nun in Paris unter einem Künstlernamen auftritt. Diese Information gibt Nadja ein konkretes Ziel und einen klaren Grund, weiterzureisen. Sie beschließt, bei der Dandelion-Truppe zu bleiben, deren geplante Route schließlich nach Paris führen wird. In derselben Nacht beobachtet Herman die Truppe von einem Dach aus und berichtet einem Mann namens Mr. Tachibana, dass er Nadja lokalisiert hat. Am nächsten Morgen bricht die Truppe zur nächsten Stadt auf, wobei Nadja ein erneuertes Gefühl der Bestimmung trägt. Herman folgt in einiger Entfernung, bereit, im geeigneten Moment zu handeln.
4Das Paris der Rosen
Nadja trifft in Paris ein und sucht Unterkunft im Löwenzahnhaus, einer Herberge für reisende Künstler. Ein junger Dieb namens Francis stiehlt ihren Geldbeutel, während er vorgibt, mit ihrem Gepäck zu helfen. Nadja erwischt ihn und holt den Beutel zurück, entscheidet sich jedoch, ihn nicht der Polizei zu übergeben. Stattdessen teilt sie ihr Brot mit ihm, und Francis willigt widerwillig ein, ihr die Stadt zu zeigen. Später am Abend schiebt eine maskierte Frau eine Einladung zum Maskenball der Familie Harcourt in Nadjas Zimmer. Auf dem Ball trägt Nadja ein einfaches Kleid und eine Maske, in der Hoffnung, Hinweise auf ihre Mutter zu finden. Francis folgt ihr zum Ball und warnt sie vor den strengen gesellschaftlichen Regeln der Aristokraten. Ein Herr mit schwarzer Maske nähert sich Nadja, spricht freundlich mit ihr und überreicht ihr eine Rose, die genauso aussieht wie die auf dem Foto ihrer Mutter. Der Herr verschwindet, bevor sie seinen Namen erfahren kann. Rosemarie Harcourt, die strenge Matriarchin der Familie, entdeckt Nadja im Garten und beschuldigt sie des Hausfriedensbruchs. Francis zieht Nadja weg, kurz bevor die Wachen eintreffen, und sie fliehen durch einen Dienstboteneingang. Zurück im Löwenzahnhaus erfährt Nadja, dass Rosemarie begonnen hat, Nachforschungen über ihre Identität anzustellen. Francis warnt sie, dass Rosemarie die Macht habe, sie aus Paris zu vertreiben, wenn sie es wolle.
5Episode 5
Die Dandelion-Truppe trifft in Paris ein, wo Nadja einen Brief erhält, der mit „Ein Freund Ihrer Mutter“ unterzeichnet ist. Sie schleicht sich von der Truppe weg, um den Absender in einer Villa zu treffen. Hermann, ein Detektiv, der Nadja verfolgt hat, bemerkt ihre Abreise und folgt ihr. In der Villa findet Nadja niemanden außer einer Gruppe von Männern, die enthüllen, dass der Brief eine Falle war. Sie versuchen, die Brosche an sich zu nehmen, die ihre Mutter ihr hinterlassen hat. Hermann greift ein, aber die Männer überwältigen ihn. Die Dandelion-Truppe, von einer Darstellerin alarmiert, die Nadja hat gehen sehen, trifft ein und nutzt ihre Zirkuskünste, um Chaos zu stiften, sodass Nadja und Hermann entkommen können. Nach der Flucht erfährt Nadja, dass die Männer für die Gräfin arbeiten, eine Adlige, die die Brosche begehrt. Die Gräfin, die aus der Ferne zusieht, erkennt das Scheitern an, befiehlt jedoch einen ausgefeilteren Plan. Nadja schließt sich wieder der Truppe an, nun bewusst, dass ihre Suche nach ihrer Mutter sie in direkte Gefahr gebracht hat. Da die Verfolgung durch die Gräfin sich verschärft, birgt Nadjas weitere Reise die Gefahr weiterer Fallen.
6Episode 6
Die Dandelion-Truppe erreicht eine Hafenstadt und bereitet eine neue Vorstellung vor. Nadja trifft auf ein stilles Mädchen namens Rosalie, das eine schwarze Rosenbrosche trägt. Rosalie weist Nadjas freundliche Annäherungsversuche zurück und verschwindet im wohlhabenden Viertel der Stadt. In derselben Nacht kommt es zu einer Reihe von Diebstählen in den Häusern reicher Bewohner. Die Stadtbewohner hegen Verdacht gegen die reisenden Darsteller. Nadja findet Rosalie in der Nähe eines Tatorts und bemerkt die schwarze Rosenbrosche am Boden. Rosalie gesteht, dass sie Wertgegenstände gestohlen hat, um Münzen an verarmte Familien am Stadtrand zu geben. Nadja drängt Rosalie, die gestohlenen Güter zurückzugeben, bevor die Truppe bestraft wird. Rosalie stimmt zu, gesteht öffentlich, und die Stadtbewohner verzeihen ihr anstatt Anzeige zu erstatten. Am nächsten Morgen enthüllt Rosalie, dass sie die schwarze Rose von einer Frau erhielt, die eine geheime Organisation leitet. Ein Brief dieser Frau trifft für Nadja ein, der andeutet, dass die Organisation nun Interesse an ihrer Reise hat.
7Episode 7
Die reisende Theatertruppe Dandelion kommt in einer neuen Stadt an, und Nadja hilft bei den Vorbereitungen für ihre Freiluftaufführung. Während eines Spaziergangs trifft sie auf einen jungen Adligen namens Francis Ashley, der heimlich gegen den Willen seiner Familie ein Mädchen aus dem einfachen Volk trifft. Francis enthüllt, dass seine Eltern seine Verlobung mit einer Adligen arrangiert haben, die er nicht liebt, und er plant, von zu Hause wegzulaufen. Nadja erklärt sich bereit, einen Brief von Francis an das Mädchen aus dem einfachen Volk zu überbringen, und fungiert als Botin, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Leiter der Truppe, Herr Hashimoto, bemerkt Nadjas Ablenkung und rät ihr, die Konsequenzen zu bedenken, wenn sie sich in das Leben anderer einmischt. In der Nacht der Aufführung erscheint Francis im Publikum, nachdem er sich entschieden hat, sich seiner Familie zu stellen, anstatt zu fliehen. Nach der Vorstellung bedankt er sich bei Nadja und verabschiedet sich mit einem Kuss auf die Wange, eine Geste, die sie sowohl überrascht als auch nachdenklich zurücklässt. Die Begegnung verstärkt Nadjas Bewusstsein, dass ihre eigene Reise der Suche nach ihrer Mutter gilt, doch macht sie auch mit den Komplexitäten des Abschieds und dem Gewicht der Entscheidungen anderer vertraut. Als die Truppe am nächsten Morgen zum Aufbruch packt, denkt Nadja still über die kurze, aber intensive Freundschaft nach, die sie mit Francis teilte, und fragt sich, wie viele solcher Begegnungen und Abschiede ihre Suche noch bringen wird.
8Episode 8
Nadja Applefield kehrt in das Waisenhaus zurück, in dem sie ihre frühe Kindheit verbrachte, auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit ihrer Mutter. Sie trifft Schwester Martha wieder, die sie großgezogen hat, und lernt die aktuellen Kinder kennen, die dort leben. Nadja durchsucht alte Aufzeichnungen, findet jedoch keine konkreten Informationen zur Identität ihrer Mutter. Bei der Erkundung des Dachbodens entdeckt sie ein kleines Spielwerk, das einst ihr gehörte. Das Spielwerk enthält ein verstecktes Fach mit einem verblassten Foto einer Frau und eines Mannes. Die Inschrift auf dem Foto ist teilweise abgenutzt, nur das Wort „Paris“ ist noch lesbar. Schwester Martha enthüllt, dass sie die Spieluhr aufbewahrt hat, weil sie wusste, dass Nadja eines Tages Antworten suchen würde. Sie erklärt, dass die Frau auf dem Foto Nadjas Mutter ist, aber sie erfuhr nie die Identität des Mannes oder was aus ihnen geworden ist. Die Entdeckung stärkt Nadjas Entschluss, weiter mit der Löwenzahn-Truppe zu reisen. Sie erkennt, dass ihre Reise sie nun nach Paris führen muss, dem einzigen konkreten Hinweis, den sie hat. Als Nadja sich vom Waisenhaus verabschiedet, verspricht sie den Kindern, eines Tages mit ihrer Mutter zurückzukehren. Die Löwenzahn-Truppe macht sich bereit zur Abreise, und Nadja richtet ihren Blick auf Paris, entschlossen, die dort verborgenen Geheimnisse aufzudecken.
9Die Rose von Paris
Der Löwenzahn-Zirkus trifft in Paris ein, und die Artisten schlagen ihr Zelt in der Nähe der Hauptboulevard der Stadt auf. Nadja begegnet Jean, einem Jungen, der Rosen verkauft und die Börse eines Zuschauers stiehlt, um Medizin für seine kranke Mutter zu kaufen. Sie hält ihn unauffällig auf, gibt die Börse zurück und bietet an, zu helfen, indem sie ihre Gage mit ihm teilt. Leonards Konkurrenzzirkus eröffnet in der Nähe mit aufwendiger Werbung und zieht so potentielle Kunden von der Premiere der Löwenzahn-Truppe ab. Nadja erklärt sich bereit, ein Hochseilakt ohne vorherige Ausbildung aufzuführen, in der Hoffnung, allein durch das Risiko Publikum anzulocken. Während der Vorstellung entdeckt sie Jean im Publikum und flechtet eine seiner Rosen in ihre Balance, wodurch der Akt zu einer emotional aufgeladenen Darbietung wird. Das Publikum reagiert mit anhaltendem Applaus, und die Löwenzahn-Truppe sichert sich genug Zuschauer, um in Paris bleiben zu können. Nach der Vorstellung gibt Nadja Jean die Einnahmen des Abends, und er willigt ein, das Stehlen aufzugeben. Leonard beobachtet aus dem Schatten heraus und plant seinen nächsten Zug, während ein Mann im Anzug das silberne Armband an Nadjas Handgelenk bemerkt, das sie mit einer lange gesuchten Erbschaft in Verbindung bringt.
10Das Geheimnis der Rose
Die Löwenzahn-Truppe trifft in Paris ein und schlägt ihr Lager in der Nähe eines Blumenladens auf. Nadja betritt den Laden und trifft auf Rosemary, eine Frau, die sofort die rosenförmige Brosche erkennt, die Nadja trägt. Rosemary behauptet, sie sei einst im Ballett gegen Nadjas Mutter angetreten, und verlangt zu wissen, wie Nadja an die Brosche gekommen ist. Dann holt sie eine rosenförmige Spieldose hervor, die Nadjas Mutter gehörte, und erklärt, sie sei vor Jahren zurückgelassen worden. Nadja zieht die Spieldose auf, und eine Melodie weckt eine schwache Erinnerung daran, wie ihre Mutter dieselbe Weise summte. Rosemary spricht mit Bitterkeit über ihre frühere Rivalität, gibt aber zu, die Spieldose all die Zeit aufbewahrt zu haben. Nadja erkennt, dass das Leben ihrer Mutter komplexer war, als sie es sich in ihrer einfachen ländlichen Vorstellung ausgemalt hatte. Später beobachtet Hermann die Begegnung aus der Ferne und macht sich Notizen, womit er seine stille Untersuchung von Nadjas Herkunft fortsetzt. Die Truppe bereitet sich auf ihren nächsten Auftritt vor, doch Nadja grübelt über die neuen Fragen zur Vergangenheit ihrer Mutter. Rosemarys Abschiedsworte bieten weder klare Freundschaft noch Feindseligkeit, sodass Nadja unsicher bleibt, ob die Frau ihre Suche unterstützen oder behindern wird.
11Episode 11
Das Löwenzahn-Ensemble trifft in der Küstenstadt Saint-Germain ein. Nadja entdeckt eine Frau, die eine Brosche trägt, die genauso aussieht wie die in ihrem Medaillon. Sie folgt der Frau zu einer Villa und erfährt, dass es sich um Gräfin Hilda handelt, eine wohlhabende Aristokratin. Gräfin Hilda lädt Nadja ein und zeigt ihr eine Schmucksammlung. Nadja erklärt ihre Suche nach ihrer Mutter, doch die Gräfin bestreitet jede Verbindung. Währenddessen bereiten sich Thomas und das Ensemble auf ihren nächsten Auftritt vor und stehen unter Druck des rivalisierenden Rosso-Ensembles. Dessen Anführer, Rosso, plant, die Show des Löwenzahn-Ensembles zu sabotieren, indem er die Kostüme stiehlt. Hermann entdeckt den Diebstahl und konfrontiert Rosso, was zu einem öffentlichen Streit führt. Nadja kehrt zurück und findet das Ensemble in Aufruhr vor; sie hilft, alle zu mobilisieren, um mit Ersatzkostümen aufzutreten. Die Vorstellung gelingt und gewinnt die Gunst der Gräfin. Gräfin Hilda enthüllt Nadja später, dass sie ihre Mutter kannte, und übergibt ihr einen Brief mit einem neuen Hinweis zu ihrem Aufenthaltsort. Die Episode endet damit, dass Nadja beschließt, nach Paris zu reisen, wohin der nächste Hinweis führt.
12Erinnerungs-Anhänger
Das Löwenzahn-Ensemble kommt in Paris an, und Nadja entdeckt in einem Schaufenster einen Anhänger, der genauso aussieht wie der, den ihre Mutter ihr hinterlassen hat. Sie trifft Jean, einen jungen Straßengeiger, dem der Anhänger gehört und der sich weigert, ihn zu verkaufen. Jean hat den Anhänger von seiner verstorbenen Mutter geerbt und spielt seine Geige, um ihr Gedächtnis zu ehren. Eine wohlhabende Frau, Madame Leroy, bietet wiederholt an, den Anhänger zu kaufen, aber Jean lehnt jedes Mal ab. Nadja erfährt, dass Jeans Anhänger ein Foto seiner Mutter enthält, was ihn für ihn unersetzlich macht. Als Madame Leroy versucht, Jean unter Druck zu setzen, indem sie damit droht, die Polizei wegen Straßenmusik ohne Genehmigung zu rufen, greift Nadja ein. Sie erklärt den sentimentalen Wert des Anhängers, und Madame Leroy gibt ihr Vorhaben auf. Jean bietet Nadja den Anhänger zum Dank an, aber sie lehnt ab, da sie versteht, dass das Objekt zu seiner Erinnerung gehört. Stattdessen bittet Nadja Jean, ein Stück auf seiner Geige zu spielen, was sie zutiefst bewegt. Nach der Trennung berührt Nadja ihren eigenen Anhänger und bekräftigt ihren Entschluss, die Wahrheit über ihre Mutter aufzudecken. Die nächste Aufführung der Truppe führt sie in die Vororte von Paris, wo eine zufällige Begegnung mit einer Adelsfamilie neue Fragen zu Nadjas Vergangenheit aufwirft.
13Episode 13
Nadja und die Löwenzahntruppe kommen in Wien an. Prinzessin Rosetta, die Nadjas Ähnlichkeit mit sich selbst bemerkt, schlägt ihr vor, für einen Tag die Plätze zu tauschen. Nadja nimmt an und verbringt den Tag als Prinzessin, während Rosetta sich den täglichen Aktivitäten der Truppe anschließt. Nadja erträgt eine formelle Empfangszeremonie, trifft Adlige und erfüllt Pflichten, die das isolierte Dasein der Prinzessin verdeutlichen. Sie meistert eine Krise, als ein besuchender Würdenträger ihr Wissen in Frage stellt, und antwortet mit ihren eigenen Erfahrungen elegant. Rosetta hingegen genießt die Freiheit des Marktes und die Kameradschaft der Truppe. Während eines Balls am Abend zieht Nadjas aufrichtige Interaktion mit einem kleinen Jungen aus dem Publikum unerwartetes Lob der Gäste auf sich. Rosetta kehrt vor dem letzten Tanz zurück, und sie tauschen unbemerkt von der Öffentlichkeit zurück. Die beiden teilen danach einen ruhigen Moment, und Rosetta zeigt Nadja eine Brosche, die genauso aussieht wie die, die Nadja als einziges Andenken an ihre Mutter aufbewahrt. Die Begegnung stärkt Nadjas Entschluss, ihre Reise fortzusetzen und die Wahrheit hinter der Identität ihrer Mutter herauszufinden.
14Eine Lüge auf dem Alpenblumenfest
Die Löwenzahn-Truppe trifft in einem Alpendorf ein, das sich auf sein jährliches Blumenfest vorbereitet. Ein burschikoses lokales Mädchen namens Zabine unterbricht ihr Schlittenfahren, um die Ankunft der Truppe zu beobachten. Nadja wirbt für die Löwenzahn-Truppe, indem sie einen Tiroler Tanz aufführt, der dem lokalen Stil entspricht. Zabine spricht Nadja danach an, und die beiden werden schnell Freunde. Rita beobachtet ihre wachsende Freundschaft aus der Ferne und fühlt sich ausgeschlossen. Zabine entwickelt eine deutliche Zuneigung zu Kennosuke und beobachtet ihn mit besonderem Interesse. Als Zabines Kleid vor dem Fest reißt, repariert Nadja es, sodass Zabine tanzen kann. Zabine trägt das reparierte Kleid während der Festlichkeiten und tanzt an der Seite von Kennosuke. Das Alpenblumenfest endet als Erfolg für sowohl die Dorfbewohner als auch die Löwenzahn-Truppe. Ritas Eifersucht auf Nadjas neue Freundschaft hinterlässt eine unausgesprochene Spannung zwischen den beiden Mädchen, während die Truppe sich zur Abreise bereitmacht.
15Episode 15
Das Löwenzahn-Ensemble erreicht ein Dorf, in dem ein Troubadour namens François auf dem Marktplatz auftritt. Nadja erkennt in seinem Lied eine Melodie, die ihre Mutter oft summte, und spricht nach der Vorstellung mit ihm. François enthüllt, dass er durch Europa reist, um eine Frau zu suchen, die er vor Jahren liebte und die spurlos verschwand. Er erlaubt Nadja und der Truppe, ihn zur nächsten Stadt zu begleiten, wo seine Nachforschungen zu einem Kloster führen. Die Schwestern bestätigen, dass eine Frau, die der Beschreibung entspricht, vor einigen Jahren dem Orden beitrat und nun als Klausurschwester lebt. François bittet um ein privates Treffen, und die Nonne willigt ein, ihn ein letztes Mal zu sehen. Während ihres Gesprächs erklärt sie, sie habe dieses Leben gewählt, um für vergangene Taten zu büßen, und könne nicht in die Welt zurückkehren. François akzeptiert ihre Entscheidung ohne Widerspruch, hinterlässt ein Liederbuch als Geschenk und zieht mit der Truppe weiter. Nadja beobachtet den Austausch und denkt über die verschiedenen Formen von Liebe und Verlust nach. Später erhält Hermann von einem Informanten die Nachricht, dass ein Mädchen, das Nadjas Erscheinung entspricht, mit einer Theatergruppe unterwegs gesehen wurde, was seine Suche eingrenzt. Als die Truppe das Dorf verlassen will, taucht Hermanns Kutsche auf der Straße vor ihnen auf.
16Episode 16
Nadja und die Löwenzahntruppe erreichen Paris. Während sie die Stadt erkunden, trifft Nadja auf ein junges Mädchen namens Rose, das aus dem Familiensitz weggelaufen ist. Rose empfindet die strenge Etikette und Isolation, die ihr adeliges Umfeld auferlegt, als bedrückend. Sie besteht darauf, wie ein normales Kind behandelt zu werden, und verlangt, dass Nadja sie mitnimmt. Nadja zögert, erlaubt Rose aber, den Tag mit ihr zu verbringen. Rose erlebt das Straßenleben, spielt mit einheimischen Kindern und sieht eine Probe des Truppenauftritts. Ihre strenge Gouvernante durchsucht die Stadt und findet sie schließlich. Rose weigert sich zurückzukehren und äußert ihren Hass auf die Zwänge ihres Adelsstandes. Nadja erklärt ihr einfühlsam, dass Weglaufen nicht die tieferen Erwartungen löst, denen Rose gegenübersteht, und dass ihre Familie wahrscheinlich aus Sorge und nicht aus Kontrollbedürfnis handelt. Bewegt von Nadjas Worten und der Herzlichkeit der Truppenmitglieder willigt Rose ein, zurückzugehen. Zum Abschied schenkt sie Nadja eine kleine Brosche als Dankeszeichen. Die Gouvernante bedankt sich bei Nadja und enthüllt, dass Roses Vater, ein Marquis, krank ist, was Roses Flucht für den Haushalt besonders belastend machte. Nach Roses Abreise denkt Nadja über die verschiedenen Formen familiärer Bindungen nach. Die Episode endet damit, dass die Truppe sich auf ihr Paris-Debüt vorbereitet, ohne zu ahnen, dass ein Bote mit Nachrichten über Nadjas Mutter auf dem Weg in die Stadt ist.
17Kuroi Bara no Himitsu
Nadja trifft im französischen Land auf einen reisenden Maler namens Jean. Jean trägt eine schwarze Rose, das gleiche Emblem, das der Mann trug, der Nadja ihre Erinnerungsbrosche gab. Sie befragt ihn zur Rose, und Jean erklärt, sie symbolisiere eine Geheimgesellschaft namens die Schwarze Rose. Unterdessen trifft die Löwenzahn-Truppe im selben Dorf für eine Aufführung ein. Hermann erkennt Jean aus seiner Vergangenheit als ehemaliges Mitglied der Schwarzen Rose wieder. Hermann konfrontiert Jean und verlangt zu wissen, warum er die Gruppe verlassen hat. Jean enthüllt, dass der wahre Zweck der Gesellschaft nicht künstlerisches Streben, sondern politische Manipulation sei, indem sie Kunst nutze, um den Adel zu beeinflussen. Er verließ sie, nachdem er ihren Plan entdeckt hatte, Dokumente zu fälschen, die mehrere Königshäuser destabilisieren könnten. Nadja erkennt, dass die Verbindung ihres Vaters zur Schwarzen Rose mit der Verschwörung zusammenhängen könnte, die sie von ihm trennte. Thomas, der Nadja verfolgt hat, belauscht das Gespräch und berichtet der Silbernen Rose davon. Die Folge endet damit, dass die Silberne Rose Agenten entsendet, um Nadja abzufangen, bevor sie mehr über die Vergangenheit ihres Vaters erfahren kann.
18Venedig - Die tränenreiche Mama Mia
Die Löwenzahn-Truppe bleibt in Venedig, um Geld zu verdienen, und Nadja verbirgt ihre Enttäuschung darüber, ihre Mutter nicht wiedergefunden zu haben. Sie lässt ihren Frust an Antonio aus und ist wütend über dessen harte Behandlung von Victorio. Während einer Gondelfahrt mit Kennosuke und TJ enthüllt die Gondoliere Irma, dass sie Antonios Mutter ist. Irma zeigt sich schockiert und bestürzt, als sie erfährt, dass ihr Sohn ein Kredithai geworden ist, der Menschenleben ruiniert. Harvey erklärt Nadja später, wie sie im Applefield-Waisenhaus gelandet ist, und liefert damit neuen Kontext für ihre Vergangenheit. Nach der Fahrt besuchen Nadja, Kennosuke und TJ Irma in ihrem Zuhause und erkennen die emotionale Last ihrer Entdeckung. Die drei finden Irma verzweifelt vor, nehmen sie in die Arme und teilen einen Moment gemeinsamer Tränen. Nadjas Wut auf Antonio wird durch den Schmerz gemildert, den seine Handlungen seiner eigenen Familie zugefügt haben. Die Episode endet damit, dass die Truppe ihre Reise fortsetzt, während Nadja sowohl die Trauer über Irmas Geschichte als auch Harveys Enthüllungen über ihre Herkunft mit sich trägt.
20Episode 20
Nadja erhält einen Brief, der von einer Person unterzeichnet ist, die sich das Phantom nennt und sie zu einem Maskenball einlädt. Der Brief erwähnt Kenntnisse über ihre Mutter, was Nadja dazu veranlasst, trotz der Bedenken der Truppe zuzusagen. Auf dem Ball, der in einer prächtigen Villa stattfindet, trifft Nadja auf einen jungen maskierten Mann, der sich als Keith, der Erbe der Familie Ashworth, zu erkennen gibt. Keith erklärt, dass seine Großmutter ihn aus Prestigegründen in eine arrangierte Ehe zwingen will. Er bittet Nadja, sich als seine Tanzpartnerin auszugeben, um die Ankündigung zu verzögern. Nadja stimmt zu, und die beiden teilen einen Tanz, der die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich zieht. Während des Balls taucht Herman auf und versucht, Nadja in die Enge zu treiben, aber Keiths Diener greifen ein und zwingen Herman zum Rückzug. Die Großmutter entdeckt Keiths Täuschung und schimpft ihn aus, doch Keith erklärt seine Absicht, seinen eigenen Weg zu wählen. Nach dem Ball verspricht Keith Nadja, den Einfluss seiner Familie zu nutzen, um sie bei der Suche nach ihrer Mutter zu unterstützen. Unterdessen berichtet Herman seinem Auftraggeber, dass Nadja einen mächtigen Verbündeten gewonnen hat. Die Episode endet damit, dass Keith sich aufmacht, das Waisenhaus zu untersuchen, in dem Nadja einst lebte, und sich damit in direkten Konflikt mit denen begibt, die ihre Vergangenheit geheim halten wollen.
21小さな楽士と小さな姫君
Das Löwenzahn-Ensemble trifft im Fürstentum Monblanc ein. Nadja schlendert in einen Garten und hört Violinenmusik, gespielt von einem Jungen namens François. François verbirgt seine Identität als Prinz und stellt sich als reisender Musiker vor. Er gesteht Nadja, dass er aus dem Palast geflohen ist, um frei Violine spielen zu können, ohne königliche Einschränkungen. Nadja willigt ein, sein Geheimnis zu bewahren, und sieht ihm bei der Straßenvorstellung des Ensembles zu. Hermann verfolgt einen Agenten der Schwarzen Rose bis zum Palastgelände, wo ein Diamant in der königlichen Schatzkammer versteckt ist. Der König erkrankt aus Sorge über François' Verschwinden, und sein Berater drängt den Hof, den Prinzen als vermisst zu erklären. Während der letzten Vorstellung des Ensembles in der Hauptstadt betritt François die Bühne und spielt vor den Augen des Publikums. Der König, der inkognito anwesend ist, erkennt seinen Sohn und ruft ihn. François stellt sich seinem Vater und erklärt, dass die Musik ihm Sinn gibt und er sie nicht aufgeben wird. Der König gibt nach und erlaubt François, Musik zu studieren, während er seinen königlichen Pflichten nachkommt. Hermann zieht sich vom Palast zurück, nachdem er die Sicherheit des Diamanten überprüft hat, bleibt aber in der Nähe, um auf eine neue Gelegenheit zu warten. Das Ensemble verlässt Monblanc und lässt François zurück, während Hermanns stille Bewachung der Schatzkammer die Bühne für eine weitere Konfrontation bereitet.
22Kiken na Binetsu
Das Löwenzahn-Ensemble trifft in einem kleinen Dorf ein, wo ein Junge namens Thomas mit hohem Fieber zusammenbricht. Seine Mutter fleht Dr. Weiss, den örtlichen Arzt, an, doch dieser weigert sich, das Kind zu untersuchen, und befiehlt der Familie, im Haus zu bleiben. Nadja bemerkt die Ausweichmanöver und stellt fest, dass Thomas' Zustand sich verschlechtert. Sie schleicht sich in Dr. Weiss' Praxis und entdeckt einen medizinischen Bericht, der eine ansteckende Krankheit im Dorf bestätigt. Der Arzt hat den Ausbruch vertuscht, um Panik zu vermeiden und seinen Ruf zu schützen. Nadja konfrontiert ihn direkt und fordert eine angemessene Behandlung für Thomas. Dr. Weiss stimmt zu, die Kranken zu isolieren und Hilfe aus der Stadt anzufordern. Thomas erhält Pflege und sein Fieber sinkt. Der Arzt warnt Nadja, dass ihre Handlungen sie der Krankheit ausgesetzt haben könnten. Am Ende der Folge zeigt Nadja deutliche Anzeichen von Erschöpfung und Müdigkeit, was darauf hindeutet, dass sie sich möglicherweise angesteckt hat.
23Der Duft von Rosmarin
Die Löwenzahn-Truppe trifft in Paris ein, wo Nadja mit der Hoffnung, ihre Mutter zu finden, die Straßen betritt. Rosmarin stellt Nadja in einer stillen Gasse und übergibt ihr einen Brief, geschrieben von Nadjas Mutter, der bestätigt, dass sie in Paris lebt. Rosmarin gesteht, dass sie als Dienstmädchen auf dem Anwesen Applefield gearbeitet und Gefühle für Nadjas Vater gehegt habe. Sie bekennt, aus Eifersucht die Brosche von Nadjas Mutter gestohlen zu haben und seitdem von Schuld geplagt zu sein. Nadja hört zu, ohne zu unterbrechen, ihr Gesichtsausdruck wechselt von Überraschung zu stiller Trauer. Rosmarin gibt die Brosche an Nadja zurück und erklärt, dass sie sie all die Jahre als Erinnerung an ihr Fehlverhalten aufbewahrt habe. Nadja nimmt die Brosche an und gewährt Rosmarin Vergebung, da sie ihre Reue erkennt. Rosmarin enthüllt dann, dass Nadjas Mutter am Leben ist und dass sie heimlich an ihrer Stelle über Nadja gewacht habe. Diese Nachricht erschüttert Nadja zutiefst und ersetzt ihren lang gehegten Glauben, ihre Mutter sei tot. Mit neuem Entschluss beschließt Nadja, die Stadt nach ihrer Mutter zu durchsuchen, nun da sie weiß, dass sie in Reichweite ist. Rosmarin geht und hinterlässt Nadja den Brief und die Brosche als erste konkrete Hinweise. Nadja steht vor der Herausforderung, sich allein in Paris zurechtzufinden, um den genauen Aufenthaltsort ihrer Mutter zu ermitteln, bevor der Zeitplan der Truppe sie zur Abreise zwingt.
24Zeit zu erwachen
Nadja und die Löwenzahn-Truppe erreichen ein kleines französisches Dorf. Sie erfährt, dass ein zurückgezogener Maler am Ortsrand einst ein Porträt ihrer Mutter geschaffen hat. Nadja besucht den Maler, der sein Augenlicht verloren hat, sich aber an das Gesicht ihrer Mutter in lebhaften Details erinnert. Er beschreibt die Großzügigkeit ihrer Mutter und die Umstände, unter denen er sie malte. Der Maler holt das fertige Porträt hervor und übergibt es Nadja. Als sie das Gemälde hält, sieht sie den Ausdruck ihrer Mutter erstmals in greifbarer Form. Unterdessen erreicht Rosemary dasselbe Dorf und befragt die Dorfbewohner über den Maler. Sie erhält Informationen, die das Porträt mit der aristokratischen Familie Preminger in Verbindung bringen. Die Truppe bereitet sich darauf vor, das Dorf am nächsten Morgen zu verlassen. Nadja trägt das Porträt als neue Verbindung zu ihrer Vergangenheit mit sich, doch Rosemarys Verfolgung nähert sich mit einem klareren Ziel.
25Ore no Uta o Kike!
Das Löwenzahn-Ensemble trifft in einem kleinen Dorf ein und entdeckt Kenjiro, ein ehemaliges Mitglied der Truppe, das nun als wandernder Sänger sein Geld verdient. Kenjiro hatte die Truppe vor Jahren verlassen, um seinen eigenen Musikstil zu verfolgen, eine Entscheidung, die anhaltende Spannungen mit Truppenleiter Herman verursachte. Ein wohlhabender Grundbesitzer namens Kuroki zwingt die Dorfbewohner, ihre Grundstücke zu verkaufen, und droht, bewaffnete Männer einzusetzen, um sie zu vertreiben. Kenjiro weigert sich zunächst, sich einzumischen, und verweist auf sein früheres Versagen, sich gegen ähnliches Unrecht zu stellen. Nadja ermutigt ihn, sein Lied zu nutzen, um den Dorfbewohnern Mut zu machen, und Kenjiro stimmt schließlich zu. Er tritt auf dem Dorfplatz auf und singt ein Lied, das die Dorfbewohner dazu bewegt, sich zu versammeln und Kurokis Forderungen abzulehnen. Konfrontiert mit der vereinten Menge zieht sich Kuroki zurück, ohne Zahlungen einzutreiben. Nach der Konfrontation versöhnt sich Kenjiro mit Herman und erkennt an, dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss. Er entscheidet sich, im Dorf zu bleiben, um beim Wiederaufbau zu helfen, während die Truppe ihre Reise fortsetzt. Nadja reist mit einem klareren Verständnis davon ab, wie Kunst das Leben der Menschen direkt beeinflussen kann. Das nächste Ziel der Truppe bringt sie näher nach Paris, wo Nadja hofft, neue Hinweise auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter zu finden.
26Episode 26
Nadja und die Löwenzahntruppe kommen in Paris an. Nadja trifft Chantal, eine Pianistin, deren Mutter vor Jahren starb. Chantal sucht nach einer Melodie, die ihre Mutter komponierte, aber nie veröffentlichte. Chalants Vater, ein strenger Musikkritiker, verbietet ihr das Musizieren, da er glaubt, es habe zum Tod ihrer Mutter geführt. Nadja verspricht, Chantal bei der Suche nach der Notenschrift zu helfen. Sie verfolgt die Spur zu einem Musikgeschäft, dessen Besitzer sich an Chalants Mutter erinnert. Unterdessen nimmt Rosemary die Identität von Lady Rosemarie, einer wohlhabenden Adligen, an, um in die High Society einzudringen. Sie beauftragt den jungen Komponisten Frédéric, ein Stück für einen Wohltätigkeitsball zu schreiben, mit der Absicht, einen dort ausgestellten Edelstein zu stehlen. Nadja holt die Notenschrift ab und übergibt sie Chantal. Auf dem Ball führt Chantal das Stück ihrer Mutter auf, bewegt das Publikum und mildert die Haltung ihres Vaters. Rosemarys Versuch, den Edelstein zu stehlen, scheitert, als ihre Verkleidung auffliegt; sie entkommt, lässt aber Frédéric desillusioniert zurück. Nach dem Ball erhält Nadja ein Foto von einer mysteriösen Frau, das auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter hindeutet. Das Foto weist auf ein neues Ziel hin und zieht Nadja weiter in ihre Suche hinein.
27Fliegender Kennosuke!
Nadjas Ablenkung durch ihre Gefühle für die Harcourt-Brüder führt dazu, dass sie die Mittagssuppe der Truppe ruiniert. Nach Beschwerden von Rita und Kennosuke entbindet George sie von der Küchenarbeit. Um den wachsenden Streit zwischen Nadja und Kennosuke beizulegen, schicken George und Oma Anna die beiden zusammen auf einen Botengang nach Monte Frio. Ihr Weg führt sie durch ein Sonnenblumenfeld, wo Nadja zum Tanzen innehält. Kennosuke beobachtet sie und beginnt dann, über seine Vergangenheit zu sprechen. Er erzählt ihr, wie der Erfinder Chuuhachi Ninomiya ihn aufnahm, nachdem Kennosuke von seiner Schwester Hanako getrennt wurde, die zu Verwandten zog, und er als Lehrling zu einem Tischler geschickt wurde, bevor er die Löwenzahn-Truppe fand. Als Kennosuke seinen Traum beschreibt, ein Raumschiff zu bauen, erkennt Nadja in ihm dieselbe Entschlossenheit und Sehnsucht, die sie selbst empfindet. Währenddessen besucht George Frau Ramilez, um bestickte Hüte für die Truppe in Auftrag zu geben. Zurück im Lager näht Nadja Kennosuke einen Kimono als Geschenk. Im Gegenzug überreicht ihr Kennosuke eine Schreibmaschine, die er selbst repariert hat. Der Austausch der Geschenke besiegelt einen Waffenstillstand und ein neues Verständnis zwischen ihnen. Während die Truppe sich auf die Abreise zum nächsten Ziel vorbereitet, gibt die reparierte Schreibmaschine Nadja ein neues Werkzeug, um ihre Tagebucheinträge zu verfassen.
28Die Rose von Wien
Die Löwenzahn-Truppe trifft während des Rosenfestes der Stadt in Wien ein. Nadja begegnet Franz, einem Straßenviolinisten, der eine einzigartige weiße Rose gezüchtet hat, um sie der Kaiserin beim Wettbewerb im Schloss Schönbrunn zu präsentieren. Kurz vor der Präsentation stiehlt ein Dieb die Rose von Franz. Nadja bietet an, Franz bei der Wiederbeschaffung der Blume zu helfen. Sie folgen der Spur des Diebes und finden heraus, dass die Rose an einen Adligen verkauft wurde, der sie trotz Franz' Bitten nicht hergeben will. Der Adlige weist Franz' Bemühungen zurück und betrachtet die Rose lediglich als Dekoration. Nadja argumentiert, dass die Rose Franz' harte Arbeit und seinen Traum verkörpert, und appelliert an das Ehrgefühl des Adligen. Bewegt durch ihre Worte und Franz' Hingabe gibt der Adlige die Rose zurück. Franz übergibt die Rose beim Wettbewerb und gewinnt die Bewunderung der Menge. Unterdessen zieht der Auftritt der Truppe Aufmerksamkeit auf sich, und Nadja erfährt von einem Einheimischen, dass ihre Mutter einst in Wien lebte. Als die Truppe abreisebereit ist, stößt Nadja auf eine neue Spur, die sie möglicherweise der Entdeckung ihrer Herkunft näherbringt.
29Episode 29
Das Löwenzahn-Ensemble trifft in Wien ein und bereitet eine neue Bühnenaufführung vor. Nadja erhält einen Brief, der mit einer schwarzen Rose versiegelt ist und eine Einladung zu einem Maskenball der Organisation Schwarze Rose enthält. Der Brief fordert ausdrücklich ihre Anwesenheit und warnt sie, allein zu kommen. Trotz Protesten der Ensemblemitglieder und Thomas beschließt Nadja, teilzunehmen, in der Hoffnung, dass die Schwarze Rose Antworten über ihre Mutter bereithält. Auf dem Ball wird sie in eine private Kammer geführt, wo ein Mann namens Hermann, der Anführer der Organisation, auf sie wartet. Hermann präsentiert ein Porträt von Nadjas Mutter Bianca und spricht von einer früheren Freundschaft mit ihr. Er übergibt Nadja eine Brosche, die einst Bianca gehörte, und behauptet, ihr helfen zu wollen. Thomas, der sich auf den Ball geschlichen hat, konfrontiert Hermann und beschuldigt ihn, Nadja zu manipulieren. Hermann bestätigt oder dementiert die Anschuldigung nicht, sondern deutet an, dass Nadja zwischen der von ihm angebotenen Wahrheit und dem Schutz des Ensembles wählen müsse. Nadja geht mit der Brosche, bleibt jedoch unsicher über Hermanns wahre Absichten. Die Episode endet damit, dass Hermann seinen Untergebenen befiehlt, Nadjas nächste Schritte zu überwachen, was den Weg für eine direkte Konfrontation um das Erbe ihrer Mutter ebnet.
30Episode 30
Der Leiter des Waisenhauses übergibt Nadja einen Brief, der vor Jahren für sie hinterlegt wurde. Nadja öffnet ihn und liest die Worte ihrer Mutter, die erklärt, dass sie ihr Kind aufgrund des Widerstands ihrer adligen Familie und ihrer eigenen angeschlagenen Gesundheit verlassen musste. Der Brief besagt, dass Nadjas Mutter kurz nach dem Verfassen der Nachricht verstarb. Nadja sitzt allein in ihrem Zimmer und lässt die Enthüllung auf sich wirken. Sie weint nicht sofort, sondern nimmt still die endgültige Bestätigung auf, dass ihre Mutter nicht mehr lebt. Später gesellt sich Nadja wieder zu den Mitgliedern des Löwenzahn-Zirkus, die ihren bedrückten Zustand bemerken. Rita und Thomas bieten leise Unterstützung an, ohne auf Details zu drängen. Nadja entscheidet sich, ihnen den Inhalt des Briefes mitzuteilen und enthüllt so die Wahrheit über ihre Herkunft. Die Zirkusmitglieder hören zu und erinnern sie daran, dass sie nun eine neue Familie unter ihnen hat. Nadja erkennt ihre Worte an und beschließt, weiterhin mit dem Zirkus zu reisen, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, frei zu leben. Die Episode endet damit, dass die Truppe sich darauf vorbereitet, zum nächsten Ziel aufzubrechen. Nadja bewahrt den Brief bei sich und blickt auf die Straße vor sich, ihre Entschlossenheit ist trotz der Trauer gestärkt. Der unmittelbare Aufhänger ist die Abreise der Truppe in eine neue Stadt, wo weitere Begegnungen im Zusammenhang mit der Vergangenheit ihrer Mutter warten könnten.
31Phantomdieb Rosso
Die Roma-Truppe kommt in Rom an. Nadja trifft auf einen jungen Straßenverkäufer namens Mario, dessen Einnahmen von einer maskierten Gestalt gestohlen werden. Der Dieb, der sich Rosso nennt, gibt das Geld später an Mario zurück und erklärt, er beraube nur die Reichen, um es den Armen zu geben. Polizeiinspektor Amore jagt Rosso mit zunehmender Intensität und bittet die Truppe um Hilfe, nachdem Rosso einen Ball eines lokalen Aristokraten ins Visier nimmt. Nadja nimmt als Tänzerin an dem Ball teil und begegnet dem geheimnisvollen Dieb erneut. Sie entdeckt, dass Rosso Graf Rosso di Palermo ist, ein Adliger, der seine Stellung nutzt, um Korruption unter der Elite aufzudecken. Der Graf enthüllt, dass sein Vater vor Jahren fälschlich des Diebstahls beschuldigt wurde, was ihn dazu trieb, die Identität des Phantomdiebes anzunehmen. Nadja hat Verständnis für seinen Gerechtigkeitskampf, drängt ihn aber, einen gesetzlichen Weg zu finden. Während einer Konfrontation auf dem Ball entkommt Rosso mit Hilfe der Darbietung der Truppe und lässt Amore mit leeren Händen zurück. Der Graf beschließt, Rom zu verlassen, um seine Mission anderswo fortzusetzen, und schenkt Nadja eine Brosche, die einst ihrer Mutter gehörte. Als die Truppe sich darauf vorbereitet weiterzuziehen, erkennt Nadja, dass die Inschrift auf der Brosche mit einem neuen Hinweis zum Aufenthaltsort ihrer Mutter in Verbindung steht.
32Rosemarys Geheimnis
Das Löwenzahn-Ensemble trifft in Wien ein, und Nadja erfährt, dass Rosemary sich auf einen Debütantinnenball vorbereitet, um in die High Society einzutreten. Rosemary weigert sich, Nadja anzuerkennen, als sie sich in einem Schneideratelier treffen, aber Nadja bemerkt Rosemarys angespannten Gesichtsausdruck. Nadja folgt Rosemary zu einer Villa und entdeckt, dass Rosemary die Tochter der Gräfin Erika von Schwarz ist, einer zurückgezogen lebenden Adligen. Rosemarys echter Name ist Rosetta, und sie verließ das Waisenhaus vor Jahren, um bei ihrer Mutter zu leben, unter der Bedingung, alle Verbindungen zu ihrer Vergangenheit abzubrechen. Die Gräfin verlangt, dass Rosemary alle Bindungen an ihr früheres Leben kappt, einschließlich ihrer Freundschaft mit Nadja und aller Erinnerungen an das Waisenhaus. Rosemary kämpft damit, den Erwartungen ihrer Mutter gerecht zu werden, während sie heimlich die Aufführung des Ensembles besucht und aus der Distanz zuschaut. Nadja konfrontiert Rosemary und besteht darauf, dass die Verleugnung des wahren Selbst nur zu weiterem Schmerz führt, und drängt Rosemary dazu, ihre Entscheidungen zu überdenken. Während des Balls stellt sich Rosemary öffentlich als Rosetta vor, gesteht aber offen ihre Vergangenheit im Waisenhaus ein und widersetzt sich damit den Anordnungen ihrer Mutter. Die Gräfin reagiert mit kaltem Zorn, aber Rosemary bleibt standhaft und erklärt, sie werde nicht auslöschen, wer sie war, um in die Welt ihrer Mutter zu passen. Nadja beobachtet von außerhalb des Ballsaals und erkennt, dass Rosemary Ehrlichkeit über Akzeptanz gewählt hat. Die Episode endet damit, dass Rosemary die Villa verlässt und die Gräfin über die Entschlossenheit ihrer Tochter nachdenken muss. Nadja sieht sich nun mit der Möglichkeit konfrontiert, dass Rosemarys Bruch mit ihrer Mutter weitere Komplikationen für sie beide bringen könnte.
34Der Stolz der Ballerina
Das Löwenzahn-Ensemble trifft in Paris ein und quartiert sich im Café Rosetta ein, das von der ehemaligen Ballerina Rosetta geführt wird. Rosetta verbietet ihrer Tochter Yvette das Balletttraining und verweist auf die harten Realitäten des Berufs sowie ihre eigene karrierebeendende Knieverletzung. Yvette trainiert heimlich weiter und vertraut Nadja ihren Wunsch an, sich für eine Ballettschule vorzustellen. Nadja erfährt, dass Rosetta einst die Hauptrolle in Giselle tanzte, bevor ihre Verletzung sie zum Rücktritt zwang. Yvette beschließt, ohne das Wissen ihrer Mutter zum Vorsprechen zu gehen, entschlossen, ihr Engagement zu beweisen. Am Tag des Vorsprechens erscheint Rosetta und beobachtet Yvette aus dem Hintergrund des Saals beim Tanzen. Als sie das Können und die Entschlossenheit ihrer Tochter sieht, lässt Rosetta sich erweichen und gibt ihr stillschweigend ihre Zustimmung. Yvette besteht das Vorsprechen und die beiden versöhnen sich mit einem neuen Verständnis. Die Truppe bereitet ihre Abreise aus Paris vor, doch Nadja bemerkt eine vertraute Figur, die aus der Ferne zusieht, was auf eine anhaltende Bedrohung hindeutet.
36Episode 36
Die Löwenzahn-Truppe trifft in London ein, wo Nadja einen Brief von einer Frau namens Patricia O’Hara erhält, die behauptet, ihre Mutter zu sein. Patricia lädt Nadja in ihre Residenz ein und präsentiert ein Medaillon, das identisch mit dem ist, das Nadja bei sich trägt, und behauptet, dies sei der Beweis für ihre Verwandtschaft. Nadjas Begleiter, einschließlich der Truppenmitglieder und Hermann, äußern Bedenken, können aber die physische Ähnlichkeit und den übereinstimmenden Schmuck nicht leugnen. Patricia erklärt, dass sie Nadja vor Jahren aufgrund von Umständen im Zusammenhang mit einem gefährlichen Mann verlassen habe, und spinnt eine Geschichte, die mit Fragmenten aus Nadjas Vergangenheit übereinstimmt. Nadja schwankt zwischen der Sehnsucht nach einer mütterlichen Bindung und den Ungereimtheiten in Patricias Darstellung, wie etwa deren Unfähigkeit, sich an spezifische Details über das Waisenhaus zu erinnern. Währenddessen untersucht die Truppenleiterin Rita Patricias Hintergrund und entdeckt, dass diese eine Schauspielerin ist, die von dem wohlhabenden Händler Yoshio angeheuert wurde, um Nadja für seine eigenen Zwecke zu manipulieren. Als Nadja Patricia mit diesen Beweisen konfrontiert, gesteht diese die Intrige ein und räumt ein, nichts über Nadjas echte Mutter zu wissen. Der Betrug zerstört Nadjas Hoffnungen, doch sie beschließt, ihre Reise fortzusetzen und nicht zuzulassen, dass der Verrat ihre Suche erstickt. Hermann bekräftigt sein Engagement, Nadja zu beschützen, und die Truppe bereitet sich darauf vor, London zu verlassen, während die wahre Identität ihrer Mutter weiterhin im Verborgenen bleibt. Die Episode endet damit, dass Yoshio die Abreise der Truppe beobachtet und damit seine fortgesetzte Einmischung in Nadjas Suche andeutet.
37Das Geheimnis der Prinzessin
Das Löwenzahn-Ensemble trifft im Königreich Florestine ein, um im königlichen Schloss aufzutreten. Prinzessin Charlotte, gelangweilt von ihrem behüteten Leben, tarnt sich als Bürgerliche und schleicht sich aus, um an der Straßenvorstellung der Truppe teilzunehmen. Nadja bemerkt die Unerfahrenheit der Prinzessin, aber auch ihre aufrichtige Begeisterung für den Tanz. Als ein Dieb Charlottes königliche Brosche stiehlt, verfolgt Nadja den Dieb durch den Marktplatz. Charlotte folgt und offenbart einem Wächter ihre Identität, um die Brosche zurückzuholen. Die Aufregung zieht die Aufmerksamkeit der Schlossgarde auf sich, die Charlotte zurückbringt. Der König, dankbar für Nadjas Hilfe, lädt die Truppe ein, im Schloss aufzutreten. Während der Vorstellung tanzt Nadja mit Charlotte und ermöglicht der Prinzessin, die Freiheit zu erleben, nach der sie sich sehnt. Nach der Vorstellung vertraut Charlotte Nadja ihren Wunsch an, wie die Truppe zu reisen. Nadja ermutigt sie, auch Freude in ihren Pflichten zu finden. Unterdessen trifft ein Bote mit der Nachricht ein, dass der wahre Erbe des Applefield-Anwesens gefunden wurde, was die Dringlichkeit von Nadjas eigener Suche nach ihrer Mutter erhöht. Die Episode endet damit, dass Nadja zwischen ihrer wachsenden Bindung an die Truppe und dem dringenden Bedürfnis, ihre Vergangenheit aufzudecken, hin- und hergerissen ist.
38Rosemarys Lächeln und die Verschwörung
Rosemary lädt Nadja unter dem Vorwand, ihr bei der Suche nach familiären Bindungen helfen zu wollen, zum Anwesen der Premingers ein. Nadja kommt in dem Glauben an, Rosemary handle aus Freundlichkeit und dem Wunsch, ihr bei der Aufdeckung der Wahrheit über ihre Mutter zu helfen. Rosemary lenkt die Gespräche allmählich, um Zweifel an den Absichten derjenigen zu säen, die Nadja nahestehen, einschließlich des Löwenzahn-Ensembles. Sie isoliert Nadja von ihren Begleitern, indem sie Ablenkungen arrangiert und erfundene Warnungen bezüglich Vertrauen übermittelt. Nadja beginnt zu hinterfragen, auf wen sie sich verlassen kann, während Rosemarys lächelnde Art berechnende Manipulation verbirgt. Das Dienstmädchen enthüllt Fragmente von Informationen über die Vergangenheit der Preminger-Familie, wobei jedes Detail darauf ausgelegt ist, Nadja zu einer bestimmten Schlussfolgerung zu lenken. Kennosuke und Rita bemerken Ungereimtheiten in Rosemarys Geschichte und versuchen, Nadja zu warnen, doch Rosemary fängt ihre Nachrichten ab. Nadja konfrontiert Rosemary direkt, nachdem sie einen versteckten Brief entdeckt hat, der den früheren Behauptungen des Dienstmädchens widerspricht. Rosemary lässt ihre freundliche Fassade fallen und bedroht Nadja, wobei sie ihre Rolle in einer größeren Verschwörung zur Kontrolle des Familienvermögens enthüllt. Die Konfrontation endet damit, dass Rosemary vom Anwesen flieht und Nadja erschüttert, aber entschlossener zurücklässt, jede Information selbst zu überprüfen. Die Folge endet damit, dass Nadja erkennt, dass die Suche nach ihrer Mutter nun das Navigieren durch ein Netz aus Täuschung erfordert, in dem Verbündete und Feinde nicht leicht zu unterscheiden sind.
39Sayonara - Ken
Ken erhält einen Brief von seinem ehemaligen Boxtrainer in Amerika und beschließt, die Löwenzahn-Truppe zu verlassen, um eine professionelle Ausbildung zu verfolgen. Nadja erfährt von seinem Plan während eines privaten Gesprächs und fragt, ob er die Gruppe wirklich aufgeben will. Ken erklärt, dass er seine eigene Stärke finden muss und sich nicht für immer auf die Truppe verlassen kann. Hermann erteilt Ken die Erlaubnis zu gehen, nachdem er bestätigt hat, dass die Gelegenheit legitim ist. Die Truppe organisiert eine Abschiedsvorstellung, und Ken führt seine akrobatische Nummer ein letztes Mal mit sichtbarer Entschlossenheit auf. Nadja stickt ein Taschentuch mit ihren Initialen und übergibt es Ken als Andenken vor seiner Abreise. Am Hafen besteigt Ken das Schiff nach Amerika, während die Truppenmitglieder vom Pier aus winken. Nadja beobachtet, wie das Schiff verschwindet, und weint leise, wendet sich aber nicht ab. Nach Kens Abreise setzt die Truppe ihre Tournee fort, und Nadja beschließt, ihre Suche nach ihrer Mutter mit erneuter Konzentration fortzusetzen. Die Episode endet damit, dass Nadja ein Foto ihrer Mutter hält und ihr Ziel auf das nächste Reiseziel richtet, nun ohne Ken unterwegs.
40Tränen der Rose
Rosemary, eine gefeierte Schauspielerin, tritt in einem Pariser Theater auf. Nadja sieht sich das Stück an und spricht später hinter der Bühne auf Rosemary zu. Rosemary bemerkt das Medaillon um Nadjas Hals und bittet, es zu sehen. Sie enthüllt ein passendes eigenes Medaillon. Rosemary gesteht, dass sie einst eine Tochter namens Nadja hatte und sie einem Waisenhaus anvertraute. Sie erklärt, sie sei eine junge Schauspielerin gewesen, die kein Kind großziehen konnte. Nadja erkennt das Medaillon als dasjenige, das sie seit ihrer Kindheit bei sich trägt. Rosemary zögert, Nadja offen als ihre Tochter anzuerkennen, und verweist auf ihre aktuellen Bühnenverpflichtungen und ihr öffentliches Image. Nadja verlässt das Theater ohne klare Antwort. Rosemary weint allein in ihrer Garderobe. Nadja kehrt zur Truppe zurück und hält an der Möglichkeit fest, ihre Mutter gefunden zu haben. Die Begegnung lässt beide Figuren mit der Last unausgesprochener Wahrheiten und den Anforderungen von Rosemarys öffentlichem Leben ringen.
41Krise im Anzug! Rosettas Notlage
Die Löwenzahn-Truppe kommt in einer Hafenstadt an, in der Rosettas Tanzgruppe auftritt. Rosettas Truppe steht vor wachsenden Schulden, und sie nimmt einen gefährlichen Stunt an, bei dem eine Kutsche während der Vorstellung in Brand gesetzt wird, um größere Publikumsmengen anzuziehen. Das Feuer breitet sich schneller aus als geplant und schließt Rosetta auf der brennenden Kutsche ein, als die Bühnendekoration Feuer fängt. Nadja bemerkt die außer Kontrolle geratenen Flammen aus dem Publikum und drängt sich durch die in Panik geratene Menge zur Bühne. Sie befiehlt einem nahegelegenen Pferd, die Kutsche von den einstürzenden Bühnengerüsten wegzuziehen, und schafft so einen Weg für Rosetta, um frei zu springen. Rosetta zögert, da sie ihr aufwendiges Kostüm nicht verlieren möchte, aber Nadja ergreift ihre Hand, und beide springen im letzten Moment weg, bevor die Kutsche explodiert. Nach der Rettung weigert sich Rosetta, Dankbarkeit zu zeigen, und bekräftigt ihren Entschluss, Nadja durch ihr eigenes Können zu übertreffen. Hermann beobachtet aus dem Schatten und stellt fest, dass Rosettas finanzielle Verzweiflung und verletzter Stolz sie zu einem geeigneten Ziel für seine Machenschaften machen. Die Löwenzahn-Truppe packt ihre Sachen, um die Stadt zu verlassen, ohne zu wissen, dass Hermann bereits einen Agenten geschickt hat, um Rosetta mit einem neuen Angebot zu kontaktieren.
42Die wahre Identität des Maskierten Mannes
Rosemary stellt den maskierten Mann im Dom und fordert ihn auf, die Maske abzunehmen. Er kommt der Aufforderung nach und entpuppt sich als Herman, den Vater, nach dem Nadja die ganze Serie über gesucht hat. Rosemary befiehlt ihm, die juwelenbesetzte Brosche herauszugeben, und droht, die Polizei zu rufen und ihn als Flüchtigen anzuzeigen. Herman weigert sich und erklärt, dass die Brosche ein Testament enthält, das ihn von dem Diebstahl freisprechen wird, dessen er vor Jahren fälschlicherweise beschuldigt wurde. Thomas belauscht Rosemarys Plan und eilt, um Nadja zu warnen, die sofort in Richtung Dom rennt. Die Agenten von Graf Hermann treffen am Tatort ein und greifen Herman an, was Rosemary ermöglicht, die Brosche während des Kampfes an sich zu reißen. Herman wehrt die Männer ab, flüchtet aber in die Straßen und lässt die Brosche im Chaos zurück. Nadja trifft kurz darauf ein und hebt die gefallene Brosche auf, wobei ihr klar wird, dass ihr Vater gerade hier war. Rosemary nimmt die Brosche kurzzeitig wieder an sich, aber Nadja kann sie nach einer kurzen Rangelei zurückerlangen, wodurch Rosemary und ihre Komplizen zur Flucht gezwungen werden. Nadja hält die Brosche in Händen, nun sicher, dass ihr Vater lebt und dass Rosemary vor nichts zurückschrecken wird, um sie zu bekommen. Die Truppe beschließt, die Inschrift der Brosche zu entschlüsseln, in dem Wissen, dass sie den Schlüssel zu Hermans Unschuld birgt und dass Rosemary sie unerbittlich verfolgen wird.
43Episode 43
Nadja folgt einer Spur von Hinweisen, die Hermann hinterlassen hat, und gelangt zu einem abgeschiedenen Anwesen im Besitz der Organisation Schwarze Rose. Sie verlangt, den Anführer zu sehen, der eine Treppe hinabsteigt, eine Maske und ein schwarzes Gewand trägt. Der Anführer entfernt ihre Maske und entpuppt sich als Yvette, Nadjas Mutter und eine Ballerina, die vor Jahren für tot gehalten wurde. Yvette erklärt, dass sie ihren Tod vorgetäuscht hat, um die Schwarze Rose als Kraft aufzubauen, um die korrupte Aristokratie zu zerschlagen, die ihre Karriere zerstörte. Nadja lehnt die Rechtfertigung ihrer Mutter ab und argumentiert, dass Rache nur Leid verewigt. Während sie streiten, infiltrieren Thomas, Rosemary und die Löwenzahn-Truppe das Anwesen, nachdem Rosemary eine versteckte Karte entschlüsselt hat, die sie einem Kurier der Schwarzen Rose gestohlen hat. Die Truppenmitglieder teilen sich auf, um Nadja zu finden, und treffen auf bewaffnete Wachen, die sie festhalten wollen. In der Haupthalle tritt die Gräfin, die sich als Verbündete der Schwarzen Rose ausgegeben hatte, vor und befiehlt ihren eigenen Männern, Yvette festzunehmen, womit sie ihren Plan enthüllt, die Organisation zu übernehmen. Yvette erkennt, dass sie manipuliert wurde, und Nadja stellt sich zwischen ihre Mutter und die Soldaten der Gräfin. Die Episode endet damit, dass die Truppe durch die Türen stürmt, während die Gräfin den Befehl zum Angriff gibt.
44Silberne Augen
Nadja trifft auf dem Anwesen der Silbernen Augen ein, entschlossen, die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Der Butler Hermann versucht, sie abzuweisen, doch Rosetta und die anderen Waisenkinder lenken ab, sodass Nadja hineinschlüpfen kann. Graf Herman, das Oberhaupt der Silbernen Augen, empfängt sie in einer großen Halle und bestätigt, dass ihre Mutter Yoko einst der Organisation angehörte. Er erklärt, dass Yoko ging, nachdem sie sich in einen Bürgerlichen verliebt hatte – ein Akt, den die Silbernen Augen als Verrat an ihren Prinzipien betrachteten. Nadja drängt auf die Identität ihres Vaters, doch der Graf weigert sich, sie preiszugeben, und warnt, dass dieses Wissen sie in unmittelbare Gefahr bringen würde. Während Nadja mit dem Grafen spricht, nehmen seine Handlanger Rosetta und die Kinder draußen gefangen. Der Graf präsentiert ihre Gefangennahme als Druckmittel: Nadja muss auf dem Anwesen bleiben, oder ihre Freunde werden leiden. Nadja willigt ein zu bleiben und tauscht ihre Freiheit gegen die sichere Freilassung der Gruppe ein. Wachen geleiten Rosetta und die Kinder vom Gelände, und Nadja wird allein in einem Zimmer im zweiten Stock eingeschlossen. Außerhalb der Anwesenmauern versammelt sich die Löwenzahn-Truppe und beginnt, einen Plan zu schmieden, um sie zu befreien. Die Episode endet damit, dass die Truppe sich zum Handeln bereitmacht, während Nadja hinter verschlossenen Türen wartet, isoliert von ihren Verbündeten und einer ungewissen Zukunft unter der Kontrolle der Silbernen Augen gegenübersteht.
45Das Trio-Muster - Wackeliges Erwachen der Liebe
46Episode 46
Rosemary schickt unter falschem Namen einen Brief an die Löwenzahn-Truppe und bittet Nadja, zu einem privaten Anwesen außerhalb von Paris zu kommen. Nadja nimmt die Einladung allein an, in dem Glauben, es gehe um eine Auftrittsmöglichkeit. Bei ihrer Ankunft legt Rosemary ihre Verkleidung ab und schließt Nadja in einem Raum ein. Sie enthüllt, dass sie dieses Treffen arrangiert hat, um Informationen über Nadjas Mutter zu erhalten und eine persönliche Fehde zu begleichen. Nadja versucht zu fliehen, stellt jedoch fest, dass Türen und Fenster versiegelt sind. Hermann und die anderen Truppenmitglieder bemerken Nadjas Abwesenheit und beginnen eine Suche durch die Stadt. Sie entdecken, dass der Brief eine Fälschung war, und verfolgen seine Herkunft zu Rosemarys Komplizen. Rosemary konfrontiert Nadja mit einer vergangenen Verbindung zum Waisenhaus und beschuldigt Nadjas Mutter, sie im Stich gelassen zu haben. Nadja weigert sich, Rosemarys Darstellung der Ereignisse zu akzeptieren, und besteht darauf, dass ihre Mutter aus Liebe gehandelt hat. Der Streit eskaliert, bis Rosemarys Komplizen eintreten, um Nadja festzuhalten. Die Truppe trifft am Tor des Anwesens ein, während Rosemary dabei ist, Nadja an einen unbekannten Ort zu bringen.
47黒い天使
Während des Auftritts der Löwenzahn-Truppe an der Pariser Oper wirft Herman seine Tarnung als Bühnenarbeiter Rik ab. Er stellt Nadja hinter der Bühne und führt sie, ohne die anderen zu alarmieren, vom Theater weg. Auf einem verlassenen Dach enthüllt er sich als ihr leiblicher Vater, den sie jahrelang gesucht hat. Anstatt Versöhnung anzubieten, erklärt Herman seine Führungsposition bei der Schwarzen Rose und wie er die Suche nach der Königlichen Medaille manipuliert hat, um Geheimnisse über Nadjas Mutter aufzudecken. Er fordert, dass Nadja sich ihm anschließt, und präsentiert die Schwarze Rose als ihren rechtmäßigen Platz. Nadja lehnt ab und erklärt, dass ihre Familie und Identität bei der Löwenzahn-Truppe liegen. Thomas, der Herman unabhängig gefolgt ist, trifft ein und stellt sich zwischen sie. Herman warnt Thomas, dass Einmischung Konsequenzen hat, doch Thomas gibt nicht nach. Nadja bekräftigt ihre Ablehnung, und Herman zieht sich vom Dach zurück. Die Truppe bemerkt Nadjas Abwesenheit und findet später wieder zu ihr. Obwohl Nadja von der Enthüllung erschüttert bleibt, fasst sie den Entschluss, weiterzumachen. Hermans Rückzug bedeutet nur eine vorübergehende Pause, da seine Pläne für die Schwarze Rose und die Königliche Medaille weiterhin in Bewegung sind.
48Episode 48
Nadja trifft auf dem Anwesen der Hermans ein und konfrontiert die Gräfin, wobei sie eine Erklärung für deren anhaltende Leugnung fordert, ihre Mutter zu sein. Die Gräfin gibt zu, Nadjas biologische Mutter zu sein, erklärt aber, sie habe Unwissenheit vorgetäuscht, um Nadja vor der Familie Rosso zu schützen, die das Kind nach dem Tod ihres Vaters ins Visier genommen hatte. Hermann, der Ehemann der Gräfin, gesteht, dass er mit der Familie Rosso zusammengearbeitet hat, um Nadjas Identität geheim zu halten, im Austausch für politische Unterstützung. Nadja weist die Rechtfertigungen zurück und weist darauf hin, dass die Täuschung sie Jahre familiärer Bindung gekostet und sie allein der Gefahr ausgesetzt habe. Thomas O’Brien trifft mit bewaffneten Männern ein und droht, vergangene Affären der Gräfin aufzudecken, falls sie ihm nicht die Kontrolle über das Erbe des Anwesens überlässt. Die Gräfin kontert, indem sie Nadja öffentlich vor Zeugen als ihre legitime Tochter anerkennt und Thomas damit seine Hebelwirkung bezüglich des Erbes entzieht. Hermann versucht, einen Kompromiss auszuhandeln, doch die Gräfin lehnt ab und ist bereit, ihre gesellschaftliche Stellung zu verlieren, anstatt die Falschheit fortzusetzen. Die Agenten der Familie Rosso versuchen, die Gräfin wegen Fälschung der Abstammung festzunehmen, doch Mitglieder der reisenden Truppe erscheinen und bezeugen, dass Nadjas Geburtsunterlagen mit der Darstellung der Gräfin übereinstimmen. Thomas zieht sich zurück, nachdem er keine sofortige Unterstützung der örtlichen Behörden erhalten hat, die zögern, gegen einen Adeligen vorzugehen. Die Gräfin und Nadja führen ein privates Gespräch, aber Nadja lehnt es ab, auf dem Anwesen zu bleiben, und verweist auf die ungelöste Bedrohung durch die Familie Rosso. Nadja schließt sich wieder der Truppe an, während Hermann warnt, dass Thomas wahrscheinlich rechtliche Schritte einleiten wird, um die Erklärung der Gräfin für ungültig zu erklären. Thomas trifft sich mit einem hochrangigen Beamten, um eine formelle Anfechtung von Nadjas Legitimität zu planen.
49Die letzte Etappe
Die Löwenzahn-Truppe versammelt sich hinter der Bühne der Opéra Garnier zu ihrer letzten gemeinsamen Aufführung. Rita vollendet die letzten Näharbeiten an Nadjas Kostüm, während Thomas die Bühnenbeleuchtung und die Bühnenbilder noch einmal überprüft. Nadja übernimmt die Hauptrolle im Ballett und tanzt mit konzentrierter Präzision, während das Publikum zuschaut. Aus einer privaten Loge beobachtet Gräfin Hermann die Vorstellung, ihr Blick ist auf Nadja gerichtet. Nach dem letzten Vorhang verlässt Nadja die Bühne und geht direkt in den Ankleideraum der Gräfin. Gräfin Hermann öffnet ihr Medaillon und enthüllt das Foto darin, wobei sie gesteht, dass sie Nadjas Mutter ist. Sie erklärt, dass sie Nadja vor Jahren ins Waisenhaus gegeben habe, um sie vor Verwandten zu schützen, die das Familiengut an sich reißen wollten. Nadja hört zu, ohne zu unterbrechen, während ihr früherer Glaube, ihre Mutter habe sie freiwillig verlassen, in sich zusammenfällt. Rosemary betritt den Raum und fragt, warum die Gräfin bis zu diesem Moment gewartet habe, um zu sprechen. Die Gräfin antwortet, dass sie erst die rechtlichen Ansprüche auf ihr Eigentum und ihren Titel sichern musste, bevor sie Nadja gefahrlos anerkennen konnte. Draußen vor dem Raum warten die anderen Truppenmitglieder schweigend, unsicher, ob Nadja mit Freude oder erneutem Schmerz hervortreten wird. Nadja tritt vor und nimmt die Hand ihrer Mutter, doch die für den nächsten Tag geplante Auflösung der Truppe bleibt eine Gewissheit, der sich noch keiner von ihnen gestellt hat.
50Nadja von Morgen
Nadja trifft auf dem Anwesen ein, wo ihre Mutter, die ehemalige Tänzerin und jetzige Gräfin, lebt. Sie konfrontiert die Antagonistin Rosemary, die vor Jahren die Trennung inszeniert hat. Rosemarys letzter Versuch, die Kontrolle zu behalten, scheitert, als Nadjas Freunde von der Löwenzahn-Truppe eintreffen und die Wahrheit aufdecken. Nadja wird mit ihrer Mutter wiedervereint, die enthüllt, dass sie Nadja zum Schutz vor einer politischen Verschwörung wegschickte. Mutter und Tochter erkennen den Schmerz der verlorenen Jahre an, entscheiden sich aber, nicht im Bedauern zu verharren. Nadja beschließt, zur Löwenzahn-Truppe zurückzukehren, anstatt ein Leben im Adel zu führen. Sie erklärt, dass ihr Weg im Auftreten und Reisen liegt – eine Wahl, die ihre Mutter mit Stolz akzeptiert. Die Truppe gibt eine letzte Vorstellung auf dem Anwesen und feiert ihre Verbundenheit mit der Gemeinschaft. Nadja verabschiedet sich von ihrer Mutter und verspricht, sie zu besuchen, während sie ihre Reise fortsetzt. Die Folge endet mit Nadja auf der Straße mit der Truppe, ihre Identität als Erbin kein Geheimnis mehr, sondern ein Teil ihrer Vergangenheit. Sie blickt zum Horizont, bereit für das, was auch immer kommen mag.
Besetzung
- ThomasBradford Hill
- Mary Anne Hamilton
- Leonardo Cardinale
- Hermann Preminger
- Christian Strand
- Keith Harcourt/Black Rose the Thief
- Rose Mary Appefield
- Thomas O'Brien
- Nadja Apple Fields
- Keith Harcourt/Black Rose
- Herman Preminger
- Thomas O'Brian
- Nadja Applefield
- Rita Rossi
- Keith Harcourt/Rosa Negra
- Vovó
- Sylvie Arte
- Rosa Negra
- Francis Hartcourt
- John Whittard
- Duke Preminger
- Anna PetrovaJing M. Lanzona
- Raphael the Troubadour
- Francis Harcourt/Starry-eyed Knight
- GeorgeMario Sauret
- Harvey Livingston
- Francis Harcourt
- Sylvie Alte
- Avel Geiger
- Rosemary Applefield
- Nadja Campo das Maçãs
- Sylvia Alte
- George Haskill
- Rosemary
- Nadja ApplefieldsMónica Garcês
- Kennosuke TsurugiMónica VillaseñorNara Madeira
- Keith Hartcourt/Black Rose
Kommentar(e)
Mitarbeiter
- Serien DirektorTakuya Igarashi
- SkriptTomoko KonparuYumi KageyamaYoshimi NaritaAkatsuki YamatoyaK.Y. Green
- StoryboardYumi KageyamaYoshimi NaritaK.Y. Green
- MusikKeiichi Oku
- Original MangaYui Ayumi
- Künstlerischer LeiterYukie YukiTadami ShimokawaShinzō YukiTomoko IdeHiromitsu ShiozakiMidori TanakaCarlos Yuki
- Animation DirektorNinji TakahashiYasuhiro NamatameMitsuru AoyamaToshie KawamuraMasayuki SatōAkira InagamiHiroyuki KawanoMikine KuwabaraMiho AzumaHideki Nagashima
- SerienkompositionTomoko Konparu
- DrehbuchTakashi Yamada
- Direktor der EpisodeShigeyasu YamauchiOsamu KasaiAkinori YabeYoshihiro OkaTakao IwaiTakuya IgarashiNaoyuki ItōYasuo YamayoshiTatsuya NagamineYukihiko Nakao
- Ursprünglicher SchöpferIzumi Tōdō
- Charakter Design
- Chef-AnimationsregisseurMasayuki Satō
- Künstlerische GestaltungYukie YukiCarlos Yuki
Produktion
- ProduktionToei AnimationAsahi Broadcasting CorporationAsatsu-DK
Relationen
Manga-Übersicht


